342 Magnetisieren Man kann Magnete auch für kurze Zeit erzeugen. Dazu benötigt man einen ferromagnetischen Stoff, zum Beispiel Eisen. Bei einem Eisennagel zeigen die Elementarmagnete alle in unterschiedliche Richtungen. Daher ist dieser Nagel auch nicht magnetisch, denn die Elementarmagnete sind nicht geordnet. Streicht man mit einem Magneten mehrmals in der gleichen Richtung über den Nagel, fangen die Elementarmagnete an, sich zu drehen. Sie richten sich aus. Mit jedem Streichen des Magneten drehen sich die Elementarmagnete weiter, bis sie alle in die gleiche Richtung zeigen. Dadurch entstehen an den Enden des Nagels ein Nordpol und ein Südpol. Der Eisennagel wurde magnetisiert. Er hat nun eine magnetische Wirkung. Hat man einen besonders starken Magneten, braucht man gar nicht über den ferromagnetischen Gegenstand zu streichen. Es reicht bereits aus, wenn der Magnet den Gegenstand anzieht. Dadurch richten sich bereits die Elementarmagnete im Gegenstand aus. N N N N N N N N N N Stabmagnet Eisennagel ausgerichtet werden ausgerichtet noch nicht ausgerichtet Elementarmagnete Ein Nagel wird magnetisiert. 3 M2 Magnetisieren An einen Magneten wurden einige Nägel als eine Kette aneinander aufgehängt. Diese Kette kann man abnehmen, ohne dass die Nägel voneinander abfallen. 1 Beschreibe, was mit den Eisennägeln in Bild A passiert ist. 2 Erkläre, warum man beim Magnetisieren eines ferromagnetischen Körpers mit dem Magneten immer in die gleiche Richtung streichen muss. | HILFE 3 Erkläre die Versuchsergebnisse in Bild A mithilfe des Modells der Elementarmagnete. | HILFE 4 Übertrage die Zeichnung in Bild B vereinfacht und vergrößert in dein Heft. Zeichne danach die Ausrichtung einzelner Elementarmagnete in den Nagel ein. N S A B FILM
RkJQdWJsaXNoZXIy Mjg5NDY1NA==