244 Schutz der Haut Schutz vor UV-Strahlung Die Haut schützt den menschlichen Körper vor äußeren Einflüssen. Das können zum Beispiel Verletzungen und die schädliche UV-Strahlung des Sonnenlichts sein. Die für uns unsichtbare UV-Strahlung bewirkt, dass die Zellen der Keimschicht Farbstoffe bilden. Die Farbstoffe bräunen die Haut und sorgen dafür, dass die Strahlen zurückgehalten werden. Dadurch können die schädlichen UV-Strahlen nicht in tiefere Hautschichten gelangen. Mit gebräunter Haut kann man daher länger in der Sonne bleiben, ohne Schaden zu nehmen. Dieser Eigenschutz der Haut ist bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgebildet und hängt vom Hauttyp ab. Sommersprossen Bei vielen hellhäutigen Menschen entwickeln sich vor allem im Gesicht und auf den Armen kleine dunkle Flecken. Sie entstehen durch Anhäufungen von Farbstoffen in der Haut. Diese Flecken heißen Sommersprossen. Sommersprossen sind harmlos. Im Winter werden die Farbstoffe teilweise wieder abgebaut. Die Sommersprossen verschwinden. Sonnenbrand Bei sehr hellhäutigen Menschen, beispielsweise mit dem Hauttyp 1, kann die UV-Strahlung schon nach zehn Minuten einen schmerzhaften Sonnenbrand verursachen. Bei einem Sonnenbrand werden die Zellen der Haut geschädigt. Der Sonnenbrand ist eine Verbrennung der Haut. Zum Teil sterben die Hautzellen auch ab. Die Haut wird daraufhin stärker durchblutet und rötet sich. Sie ist dann sehr empfindlich und fühlt sich heiß an. Einige Zeit später werden die geschädigten Hautteile abgestoßen. Die Haut löst sich ab. Um die Haut zu kühlen, gibt es Cremes, die auf die Haut aufgetragen werden können. Welche Gefahren gehen von zu starker Sonneneinstrahlung für die Haut aus? Starker Sonnenbrand 1
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