243 Digital WES-187033-243 Schutz vor Wärme Bei Hitze und bei körperlicher Anstrengung ist der Körper erhitzt und die Haut gerötet. Die Schweißdrüsen scheiden durch Poren Schweiß aus. Er besteht vor allem aus Wasser. Auf der Hautoberfläche verdunstet der Schweiß. Die Wärme wird mit dem Wasserdampf abtransportiert. So wird der Körper gekühlt. Auch erweitern sich die Blutgefäße der Haut: Die Haut wird stärker durchblutet. Dadurch kann der Körper mehr Körperwärme nach außen abgeben. Schutz vor Kälte In der unteren Lederhaut sind die Haare mit der Haarwurzel verankert. Sie bestehen aus Horn. Jedes Haar ist mit einem Muskel verbunden. Bei Kälte ziehen sich die Muskeln an den Haaren zusammen. Dadurch richten sich die Körperhaare auf. Man bekommt eine Gänsehaut. Für Säugetiere hat dieser Vorgang eine große Bedeutung, weil durch das Aufstellen der Fellhaare mehr Luft im Fell eingeschlossen wird. Durch so ein Luftpolster wird wenig Körperwärme an die Umgebung angegeben. Dadurch ist der Körper besser gegen Kälte geschützt. Gleichzeitig wird aus den Talgdrüsen Fett gepresst. Aufgerichtete Haare und Fett sorgen für einen zusätzlichen, isolierenden Schutz vor Kälte. Eine Fettschicht in der Unterhaut schützt außerdem gegen Wärmeverlust. Ist es sehr kalt, beginnt man auch zu zittern. Beim Zittern ziehen sich die Muskeln in kurzen Abständen für einen kurzen Augenblick zusammen. Durch diese schnelle Muskelaktivität wird Wärme frei und man friert weniger. Schutzmechanismen der Haut: A Schwitzen, B Gänsehaut 2 A B M4 Frieren und Schwitzen 1 Ordne die Bilder A und B dem Schwitzen und dem Frieren zu. Begründe deine Zuordnung. 2 Erkläre die in den Bildern A und B dargestellte Veränderung der Haut. | HILFE 3 Erläutere die Bedeutung des Schwitzens für den Körper. | HILFE 4 Erläutere, warum das Aufstellen der Körperhaare für den Menschen eine geringere Bedeutung hat. A B
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