Blickpunkt Nawi NW 2025 SB 5/6

238 Schutz der Ohren Wirkung von Lärm Für viele Menschen ist ein Konzertbesuch ein schönes Erlebnis. Die Musik wird nicht als unangenehm empfunden, obwohl sie sehr laut sein kann. Schall, der als unangenehm empfunden wird, bezeichnet man dagegen als Lärm. Jeder Mensch empfindet Lärm anders. Die Lautstärke und die Höhe der Geräusche haben einen Einfluss darauf, wie unangenehm man den Lärm empfindet. Auch die Dauer des Lärms spielt dabei eine Rolle. Selbst bei geringer Lautstärke kann dauerhafter Lärm zu Schlafstörungen, Magenbeschwerden oder Nervosität führen. Auch Musik, die man über Kopfhörer hört, empfindet man meistens nicht als Lärm. Aber oft ist die Musik zu laut und kann genau so viel Schaden verursachen wie ein startendes Flugzeug. Die Hörsinneszellen knicken um. Weitere Erkrankungen Das Ohr kann nicht nur durch Lärm erkranken, sondern auch durch falsche Pflege und Krankheitserreger wie Bakterien. Eine Mittelohrentzündung wird durch Bakterien hervorgerufen. Normalerweise bekämpft das Ohrenschmalz bei leichten Infektionen Bakterien und entfernt Schmutz aus dem Gehörgang. Deswegen sollte das Ohrenschmalz nicht mit Wattestäbchen beseitigt werden. Die Musik auf einem Konzert kann sehr laut sein. Wie können wir uns schützen? Hörsinneszellen stark vergrößert: A gesund, B geschädigt 1 A B

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