Katalog BBS 2026/27

87 POLYTECHNISCHE SCHULE | BERUFLICHE BILDUNG | ALLGEMEINBILDUNG PERSÖNLICHKEITSBILDUNG > Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz Schlüsselqualifikationen – praktische Orientierung für die persönliche und berufliche Entwicklung Mit dieser Reihe lernen die Schüler*innen die Soft Skills spielerisch und nachhaltig. Nicht nur die Bücher, auch die beiliegenden Erfahrungsportfolios bieten viel Raum für Selbsterfahrung und Reflexion der Inhalte. Zudem wird die im Berufsleben an Bedeutung gewinnende Portfolioarbeit trainiert. Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz HAS A. Blau, A. Motamedi Schultyp: 400; 3600; 3710; 3730; 3740; 4100; 4600; 4710; 4720 Checkliste Bewerbungsgespräch Bevor du zum Bewerbungsgespräch gehst und deine Bewerbungsmappe vorlegst, kontrolliere mithilfe folgender Checkliste, dass du nichts vergessen hast. Bewerbungsschreiben (lose in der Mappe) Deckblatt der Bewerbungsmappe (deine Anschrift, bei umfangreichem Inhalt auch Inhaltsverzeichnis) Lebenslauf mit Foto handgeschriebener Lebenslauf, falls gefordert Liste der Praktika (Kopie der Bestätigungen oder Zeugnisse) Liste der Berufserfahrungen (Kopie der Bestätigungen oder Dienstzeugnisse) Ausbildungszeugnisse (Kopien der Abschlusszeugnisse der zuletzt besuchten Klasse) Weiterbildung (Kopie der Bestätigungen) Auslandsaufenthalte (Kopie der Bestätigungen, z. B. Sprachkurse) Auszeichnungen, sonstige Nachweise (in Kopie) Checkliste Vorbereitung Kontrolliere anhand der folgenden Checkliste die Rahmenvorbereitungen für dein Bewerbungsgespräch. ansprechende Kleidung bereitgelegt dezentes Parfum/Make-up/Aftershave bereitgestellt Verkehrsverbindungen gecheckt Anfahrtszeit zum Bewerbungsgespräch gecheckt, Zeitpuffer eingerechnet Unterlagen bereitgelegt Recherche über den Betrieb durchgeführt sich auf die denkbaren Fragen in einem Berwerbungsgespräch vorbereitet ausgeschlafen sein/am Vortag nicht feiern Handy auf „lautlos“ stellen Erfahrungsportfolio von Checkliste Bewerbungsgespräch So bereitest du dich gut auf dein Bewerbungsgespräch vor. Ich bewerbe mich 31 Notizen, Reflexionen … Hier hast du Raum für Notizen und Reflexionen … Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz 1 15 1 Lernen lernen Lernen Lerneinheit 2 Lerntypen und kreative Lerntechniken „Das Gehirn ist nicht nur ein Gefäß, das gefüllt werden muss, sondern ein Feuer, das gezündet werden will.“ (Plutarch) Wir alle lernen. Jeden Tag. Wie du erkennen kannst, wie Lernen für dich am besten funktioniert, und wie du herausfindest, welcher Lerntyp du bist und welche Lerntechniken zu dir passen, erfährst du in dieser Lerneinheit. ID: 1121 Ü 1 Von den verschiedenen Wegen zum (Lern-)Ziel Vögel fliegen – Fische schwimmen Unter Lernen versteht man den Erwerb von neuen Fähigkeiten, Kenntnissen und Verhaltensweisen. Jeder Mensch verfügt über individuelle Grundvoraussetzungen, um zu lernen. Die Merkfähigkeit ist bei jedem Menschen anders: Manche Menschen merken sich leicht Zahlen, andere Bilder, andere merken sich schwer Namen, wieder andere verfügen über ein Spezialgedächtnis für z.B. Jahreszahlen oder Gedichte. Dies kann auf Teilbegabungen oder Teildefekte des Gedächtnisses zurückzuführen sein, aber auch auf Vorlieben und Abneigungen gegenüber bestimmten Spezialgebieten. Fakten, die Sinn ergeben bzw. Zusammenhänge aufweisen, merken wir uns besser. Unser Gehirn speichert Eindrücke und Informationen ebenfalls leichter, wenn sie mit bestimmten Emotionen verknüpft sind. Du vergisst Ereignisse, bei denen du zum Beispiel große Freude, Trauer, Überraschung gefühlt hast, nicht so schnell wie emotional „neutrale“ Eindrücke. Außerdem ist deine Merkfähigkeit auch davon abhängig, wie dir Informationen vermittelt werden und welche Wahrnehmungsvorlieben du hast. Schauen wir uns eine Unterrichtsstunde an: Trägt der Lehrer den Lehrstoff vor (nur akustisch), unterstützt er den Vortrag durch Bilder und Videos usw. (Visualisierung), können Schülerinnen und Schüler etwas selbst durch Experimente, Spiele, Gruppenarbeiten ausprobieren (Handeln) oder werden die Schüler/innen angehalten, den Lehrstoff zu lesen und mit eigenen Worten zusammenzufassen? Versteht sich die Klasse mit der Lehrerin bzw. dem Lehrer? Fühlst du dich in der Klasse und in der Klassengemeinschaft wohl? Aus eigener Erfahrung wirst du nun spontan sagen können: Ich merke mir etwas leichter, wenn ich es höre, sehe, selbst zusammenschreibe, laut vorspreche, es ausprobiere, Verknüpfungen herstelle, in einer Gruppe erarbeite, allein lerne und, und, und … Ü 1.5 H: Meine Lernerfahrungen D Tauscht in der Gruppe eure positiven und negativen Lernerfahrungen aus. Wann, wo, wie kannst du erfolgreich lernen/nicht erfolgreich lernen? Wann hast du das letzte Mal etwas gelernt? Vgl. auch Kapitel 4 zum Thema Motivation. Vgl. Kapitel 2 zum Thema Emotionen. Vgl. Kapitel 2 zum Thema Wahrnehmung. Beobachte deine Lehrerin bzw. deinen Lehrer, wie sie bzw. er eine Unterrichtsstunde gestaltet. Beobachte auch deine Klassenkolleginnen und Klassenkollegen und dein eigenes Verhalten im Unterricht. Lerneinheit 2: Lerntypen und kreative Lerntechniken Plutarch (ca. 45 bis ca. 125): griechischer Schriftsteller Übungsbeispiel Alle SbX-Inhalte zu dieser Lerneinheit findest du unter der ID: 1120. A B C D Querverweis Querverweis Querverweis Wann geht dir ein Licht auf? 14 Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz 1 Lernen Sichern Erfahren Es gibt die: 1 Alphabetische Ordnung (nach dem Alphabet) 2 Alphanumerische Ordnung (nach Buchstaben und Ziffern) 3 Chronologische Ordnung (nach zeitlicher Reihenfolge) 4 Mnemotechnische Ordnung (nach Stichworten, Farben, Symbolen …) 5 Numerische Ordnung (fortlaufend durchnummeriert) Ziel eines ergonomischen Arbeitsplatzes ist es, die Arbeit an die Fähigkeiten und Eigenschaften des Menschen bei der Arbeit anzupassen. Das Arbeiten sollte hierbei als körperlich angenehm empfunden werden und keinerlei gesundheitliche Gefahren mit sich bringen. Die Betroffenen haben keine Möglichkeit, ihre Prozesse (Arbeit, Lernen) selbst zu gestalten. Sie erhalten ihre genaue Arbeitseinteilung von ihren Vorgesetzten. Die Arbeiter/innen und Schüler/innen planen und organisieren ihre Arbeit/ihr Lernen eigenständig und längerfristig. Die Arbeiterinnen und Arbeiter/Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, ihre Arbeit, ihr Lernen selbst zu strukturieren und zu gestalten. Zusätzlich zu dieser Zusammenfassung findest du im SbX eine Audio-Wiederholung zur Wiedergabe mit dem Audio-Player und als MP3-Download. E 1.1 H: Selbstmanagement: Nimm dein Lernen in die Hand! C D Nimm dir genügend Zeit und beantworte folgende Fragen in Stichworten: 1. Lernst du gerne? Brauchst du Druck von außen (Eltern, Lehrenden, Noten), um zu lernen? 2. Warum lernst du gerne, warum nicht? 3. Möchtest du eine gute Ausbildung? 4. Möchtest du nach deiner Ausbildung einen guten Job? 5. Wie sieht dein Traumjob aus? Beschreibe einen Arbeitstag. 6. Wo und wie siehst du dich in zehn Jahren? 7. Hältst du an Zielen fest oder gibst du schnell auf? Besprich deine Ausführungen in der Kleingruppe. Gibt es Parallelen, gibt es Unterschiede? die Fremdorganisation das Selbstmanagement die Selbstorganisation Ablagetechniken ergonomische Arbeitsplatzgestaltung Erfahren Sichern ID: 1113 Ü Checkpoint  K  Ich kann selbstorganisiert lernen. Ich weiß, wie der ideale Arbeitsplatz gestaltet sein soll. Ich kann meinen Arbeitsplatz in Ordnung halten. Ich kenne mindestens drei Ablagetechniken. A B C D ID: 1113 Titel SBNR ISBN Preis Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz HAS 1. – Mit Erfahrungsportfolio 170480 978-3-7068-4347-8 € 16,74 Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz HAS 2/3. – Mit Erfahrungsportfolio 170716 978-3-7068-4466-6 € 18,82 Begleitmaterialien für Lehrpersonen sind mit Schulkennzahl und Ihrem SchulPIN über die Schulbibliothek als Download im jeweiligen Buchtitel verfügbar.

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