Katalog BBS 2026/27

54 POLYTECHNISCHE SCHULE | BERUFLICHE BILDUNG | ALLGEMEINBILDUNG GEOGRAPHIE > Geographie und Wirtschaftskunde Wissen – Können – Handeln.: Alle drei Kompetenzbereiche werden gleichberechtigt behandelt. Mit diesem Schulbuch ist es gelungen, den umfangreichen Stoff kompakt zu präsentieren und den Transfer in das pädagogische Umfeld zu gewährleisten. → Die Kapitel beginnen mit einer zusammenfassenden Übersicht. → Der folgende erklärende Text ist in kürzere Lese- und Lernabschnitte gegliedert. → Kompetenztrainings-Einheiten erfüllen die Bildungsstandards und führen in den Unterrichtsalltag. → Berücksichtigung des „Transfers in das pädagogische Berufsfeld“ mit eigenen Aufgabenseiten → „Wie???“-Methodenseiten ermöglichen das schrittweise Erlernen von relevanten Forschungsmethoden. → „Geo-Basics“ (Erklärungen von Fachausdrücken), „Geo-Facts“, „Infotext“, Quellen und Arbeitstexte bieten zusätzliche Informationen. → Praktischer Doppelband für den 3. und 4. Jahrgang Wissen – Können – Handeln. Geografie und Wirtschaftskunde BAfEP Birsak, Gälle, Hitz, Kazianka, Kowarz, Kramer, Kucera, Malcik, Marchart, Spreitzhofer, Wagner Schultyp: 4710; 5120 E E-Book Titel E-Book E-Book Solo Wissen – Können – Handeln. Geografie und Wirtschaftskunde BAfEP Jg. 1 175867€ 16,31 206026€ 12,17 Wissen – Können – Handeln. Geografie und Wirtschaftskunde BAfEP Jg. 3/4 185700€ 30,84 206115€ 23,01 Begleitmaterialien für Lehrpersonen sind mit Schulkennzahl über die Schulbibliothek zugänglich. E Info zum Buch 101 101 PU1 NPUN1 5PU51 4PU41 1PU11 0PU01 /PU/1 .PU.1 NPPW 0U, N0UN, 50U5, 40U4, 10U1, 00U0, /0U/, .0U., -PU-1 -0U-, ,PU,0 ,/U,, ;=K@$+@ 0JJ. 5 NV5 PV- PV1 P PV1 PV- NV5 5 NV/ NV/ []EE^"M$ 6)"O^"M$ D)?=CE)E "E _"^^"CE)E K^;)?=`^Q==) <R@R I)E=9= J9?)Q9 Abb.101.1: Bevölkerungspyramide von Spanien 2005 PU1 NPUN1 5PU51 4PU41 1PU11 0PU01 /PU/1 .PU.1 NPPW 0U, N0UN, 50U5, 40U4, 10U1, 00U0, /0U/, .0U., -PU-1 -0U-, ,PU,1 ,0U,, E6&$>=$+@ 0JH- , 0V1 4V/ NV- P NV- 4V/ 0V1 , .V5 .V5 []EE^"M$ 6)"O^"M$ D)?=CE)E "E _"^^"CE)E K^;)?=`^Q==) <R@R I)E=9= J9?)Q9 Abb.101.2: Bevölkerungspyramide von Äthiopien 2012 1) Bevölkerungspyramide von Nigeria Die folgende Anleitung für das Zeichnen einer Pyramide bezieht sich auf die händische Zeichnung. Vervollständigen Sie die Vorlage mithilfe der Anleitung! • Erstellen Sie eine Vorlage (x-Achse, y-Achse, Altersgruppen, Beschriftungen). Achten Sie dabei auf die Länge der x-Achse: wie viel Prozent bzw. wie viele Millionen müssen eingezeichnet werden? Sie können für dieses Beispiel auch die Vorlage dieser Seite verwenden. • Tragen Sie danach die Anteile der männlichen und der weiblichen Bevölkerung in den jeweiligen Altersgruppen ein. Zeichnen Sie dazu Balken in der entsprechenden Länge. Sie sollten sich auch eine entsprechende Balkenhöhe überlegen und unterschiedliche Farben für Frauen und Männer verwenden. Am besten beginnen Sie damit, die jüngste Altersgruppe einzuzeichnen. Im Beispiel sind es 16,6 % weibliche Bevölkerung in der Altersgruppe 0–4 Jahre. Danach folgt der Balken für die Altersgruppe 5–9 und so weiter. Beispiele für eine Auswertung: Die Bevölkerungspyramide Spaniens (Abb. 101.1) stammt aus dem Jahr 2005. Sie zeigt eine beginnende Urnenform. Seit 1980 gibt es einen Geburtenrückgang (mit einem leichten Anstieg zwischen 2001 und 2005). Der Anteil der 25–50-Jährigen ist relativ hoch. Die Lebenserwartung ist ebenfalls hoch. Die Form lässt daher auf ein hoch entwickeltes Land schließen. Der Geburtenrückgang in den letzten 25–30 Jahren hat womöglich etwas mit der Veränderung der Frau in der Gesellschaft und mit der Wohlstandsveränderung zu tun. Wenn die Generation der 25–50-Jährigen in Pension gehen wird, werden nur wenige Erwerbstätige nachrücken (die jetzigen Personen im Alter zwischen 0–25). Dadurch könnte es zu Problemen in der Sozialpolitik kommen, z. B. in der Pensionsfrage. Die Bevölkerungspyramide von Äthiopien (Abb. 101.2) stammt aus dem Jahr 2012. Sie zeigt eine verbreiterte Pyramidenform. Die Geburten- und Sterberaten sind sehr hoch. Die mittlere Lebenserwartung ist niedrig. Die Pyramide zeigt jedoch keine Besonderheiten. Diese Altersstruktur ist einem Entwicklungsland zuzuordnen. Grafische Umsetzung – wie wird eine Bevölkerungspyramide gezeichnet? Bevölkerungspyramiden können händisch gezeichnet oder auch mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogrammes (z.B. Excel, Calc) erstellt werden. Altersaufbau in Nigeria (2012) Altersgruppen Männer in % Frauen in % 0–4 17,3 16,6 5–9 14,9 14,3 10–14 12,6 12,2 15–19 10,6 10,2 20–24 9,1 8,8 25–29 7,8 7,6 30–34 6,6 6,6 35–39 5,3 5,5 40–44 4,1 4,4 45–49 3,2 3,6 50–54 2,5 2,9 55–59 1,9 2,3 60–64 1,6 1,9 65–69 1,2 1,4 70–74 0,8 0,9 75–79 0,5 0,5 80–84 0,2 0,3 85–89 0,1 0,1 90–94 0 0 95–99 0 0 100+ 0 0 www.census.gov 0–4 5–9 10–14 15–19 20–24 25–29 30–34 35–39 40–44 45–49 50–54 55–59 60–64 65–69 70–74 75–79 80–84 85–89 90–94 95–99 100 + 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 weiblich männlich Altersklasse % der Gesamtbevölkerung !+.-#(#,$(*)",",% WIE ??? 100 5PU51 4PU41 1PU11 0PU01 /PU/1 .PU.1 NPPW 50U5, 40U4, 10U1, 00U0, /0U/, .0U., -PU-1 -0U-, ,PU,0 ,/U,, K^;)?=`^Q==) - / 1 5 P 5 1 / - NP []EE^"M$ 6)"O^"M$ "E _"^^"CE)E C*)? D?CX)E; *)? ()=Q[;O)7S^`)?9E& KE;)"^ *)? 2O)? /0U#]$?"&)E KE;)"^ *)? N0U O"= /0U#]$?"&)E KE;)"^ *)? 9E;)? N0U#]$?"&)E K^;)?=`^Q==)E "E NU C*)? 0U#Q$?)=U(?9AA)E Abb. 100.1. Aufbau einer Bevölkerungspyramide Was ist eine Bevölkerungspyramide? Die Bevölkerungspyramide ist eine grafische Darstellungsform des Altersaufbaus einer Bevölkerung. Sie zeigt die Anteile von Frauen und Männern in einjährigen oder fünfjährigen Altersklassen (z.B. den Anteil von 35–39-jährigen Frauen) in einem bestimmten Jahr. Die Anteile können sowohl in Prozentwerten als auch in absoluten Zahlen dargestellt werden. Bevölkerungspyramiden werden sowohl für kleinere Ortschaften, Städte oder Bezirke als auch für Staaten und Großregionen erstellt. Anhand einer Bevölkerungspyramide kann man folgende Informationen ablesen: Den Anteil der einzelnen Altersgruppen an der Gesamtbevölkerung: Dieser dient als Basis für das Funktionieren eines SozialsysB. Pensionssystem). Das Verhältnis zwischen den beiden Geschlechtern: Gibt es allgemein oder in bestimmten Jahrgängen mehr Frauen als Männer oder umgekehrt? Ein niedriger Männeranteil könnte ein Hinweis auf einen Krieg sein. Den Entwicklungsstand eines Staates (z.B. Entwicklungsland oder Industrieland): Je höher der Anteil der unter 15-Jährigen und je niedriger der Anteil der über 65-Jährigen ist, umso weniger entwickelt ist häufig ein Staat und umgekehrt. Man kann aber auch Rückschlüsse auf die vergangene Bevölkerungsentwicklung ziehen und zukünftige Trends und Herausforderungen für das Land erkennen. Auswertung einer Bevölkerungspyramide Bei der Auswertung einer Bevölkerungspyramide muss man wissen, dass man nicht automatisch etwas über die Hintergründe erfährt. Man kann zwar erkennen, dass z.B. eine Altersgruppe besonders stark oder schwach vertreten ist, die Gründe dafür kann man jedoch nicht aus der Bevölkerungspyramide herauslesen. Dazu ist eine zusätzliche Recherchearbeit notwendig. Bei der Auswertung sollte man schrittweise vorgehen: Aus welchem Jahr stammt die Bevölkerungspyramide? Der nächste Blick gilt dem Aufbau: Urne, Glocke, Pyramide, verbreiterte Pyramide oder Bienenkorb? Wie sieht der Aufbau im Konkreten aus? Kann man Besonderheiten erkennen, gibt es z.B. Einbrüche in bestimmten Altersklassen oder ist eine Altersklasse besonders stark vertreten? Gibt es Unterschiede zwischen Lebenserwartung: Wie hoch sind die Anteile älterer Menschen? Gibt es Informationen über den wahrscheinlichen Entwicklungsstand? Kann man gewisse Besonderheiten einer bestimmten geschichtlichen Entwicklung zuordnen? Welche Rückschlüsse könnte man auf die zukünftige Entwicklung ziehen? .‥ zeichne ich eine Bevölkerungspyramide und wie werte ich sie aus? NPUN1 N0UN, Den Anteil der einzelnen Altersgruppen an der Gesamtbevölkerung: Dieser dient als Basis für das Funktionieren eines Sozialsys Den Entwicklungsstand eines Staates (z. Man kann aber auch Rückschlüsse auf die vergangene Bevölkerungsentwicklung ziehen und zukünftige Trends und Herausfor erfährt. Man kann zwar erkennen, dass z. Wie sieht der Aufbau im Konkreten aus? Kann man Besonderheiten erkennen, gibt es z. Männern und Frauen? 2 Geografische Grundlagen 29 Abb. 29.1: Wie unterschiedliche Klassengrenzen die Aussagen der Karten verändern. Beispiel: Einwohner/innen pro Arzt/Ärztin 7:B A$">G @(468D$NG>* #G<G> 5(9(">"&6(8 !&9H )9G>P9("D$ M"(*(9NG>*( '=>& !=>&J A$">G :1*P=9(G C86(99("D$ 322. E,E, EE.- ,,. .+F .-0 /+E //2 3F0+ E/0. E0F- -++ ./. /.+ /0, /3+ /FE /3F E-, E.. A$">G 7:B @(468D$NG>* #G<G> M"(*(9NG>*( )9G>P9("D$ :1*P=9(G ;488NG>* %6GN"(> C86(99("D$ "> O9*H 7:I@=NNG9 B9)^^)+ 8>Z %L<=96( 3FE3 ?K<=96( 3FE3 UZahlen ermöglichen einen scheinbar exakten Blick auf globale Fakten und Zusammenhänge. Sie erwecken den Eindruck der Unbestechlichkeit, der aber bei genauerem Hinsehen zumindest hinterfragt werden muss. Die Welt als Dorf mit 100 Menschen Von den 100 Menschen im Dorf sind 26 jünger als 15 Jahre, 66 Menschen im arbeitsfähigen Alter (15 bis 64 Jahre). 8 Menschen sind älter als 65 Jahre. Jedes Jahr stirbt 1 Mensch, und 2 werden geboren. Von den 20 Kindern im Alter zwischen 5 und 14 Jahren müssen 4 Kinder arbeiten, um zu überleben. Es gibt 11 Autos, ebenso 11 private Handfeuerwaffen, oft in Besitz derselben Menschen. Mindestens 28 Menschen sind fehlernährt: 17, weil sie hungern – und 11, weil sie fettleibig sind. 15 Menschen leben in Slums, 20 ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser und 45 ohne ausreichende sanitäre Versorgung. 61% des gesamten Konsums entfällt auf nur 12 Menschen, 39% auf die restlichen 88. 45 Menschen leben von weniger als 2 Euro pro Tag. Während nur 2 Personen 50% des gesamten Vermögens besitzen, verfügen 50% über nur 1%. Weil der Ressourcenverbrauch beständig zunimmt, könnten eigentlich nur 85 Menschen nachhaltig in diesem Dorf wohnen. Nach nordamerikanischem Lebensstil wären es nur 22, nach südasiatischem Lebensstil hingegen 240 Menschen. Quelle A. Exenberger, M. Mayr, J. Nussbaumer, S. Neuner: Unser kleines Dorf, 2009. +32.:# *@< /5)/2.:# . 3:,+&<:.! über 62 500 bis 125 000 Einwohner/innen pro Arzt/Ärztin 1 bis 62 500 Einwohner/innen pro Arzt/Ärztin Jetzt werden die beiden Klassen beim weltweiten Mittelwert von 754 Einwohnern/Einwohnerinnen pro Arzt/Ärztin getrennt: über 754 Einwohner/innen pro Arzt/Ärztin bis 754 Einwohner/innen pro Arzt/Ärztin keine Daten vorhanden Der höchste Wert beträgt nach Daten der Weltbank 125 000 Einwohner/innen pro Arzt/Ärztin in Tansania. Es werden zwei Klassen mit einem gleichgroßen Abstand zwischen niedrigstem und höchstem Wert gebildet: 2.6 Die statistische Sicht Linktipp: www.100people.org , *' ! 1)Diskutieren Sie in der Klasse: Wie könnten sich die Zahlenwerte im fiktiven Weltdorf in 50 Jahren verändert haben? !+.-#(#,$(*)",",% 2 Geografische Grundlagen 28 OMV Refining & Marketing GmbH U„Geld regiert die Welt.” Dieses Sprichwort gilt heute stärker denn je. Allerdings bestehen in der Wirtschaftskraft große regionale Unterschiede. Das internationale Wirtschafts-leben erscheint im Zeitalter der Globalisierung unüberschaubar. Letztendlich sind es aber immer einzelne Menschen, um die es geht. Wirtschaftliche Unterschiede Die heutige wirtschaftsräumliche Aufteilung der Welt ist das Ergebnis eines langen Prozesses. Schon im 19. Jahrhundert wirtschafteten die meisten Staaten nach marktwirtschaftlichen Prinzipien. Allerdings gab es beträchtliche Unterschiede im Entwicklungsstand. Einige besonders mächtige Staaten besaßen Kolonien, vor allem in Afrika, Asien und Lateinamerika. Eine auch heute z.B. von den Vereinten Nationen für statistische Zwecke verwendete wirtschaftliche Dreiteilung bildete sich im Lauf des 20. Jahrhunderts heraus: • Entwickelte oder Industrieländer: alle „westlichen” wohlhabenden Länder (USA, Kanada, Staaten der EU, aber auch Japan, Australien und Neuseeland), die sich zur Wirtschaftsordnung der Marktwirtschaft bekennen und ein hohes technologisches Niveau aufweisen. • Wirtschaften im Übergang oder Schwellenländer: Nach dem Zerfall der Sowjetunion (1991) und der kommunistischen Wirtschaftssysteme bemühten sich die meisten dieser Staaten im Zuge einer wirtschaftlichen Transformation um eine Umgestaltung ihrer Wirtschaft hin zur Marktwirtschaft. Manche dieser Transformationsländer schafften im Zuge des EU-Beitritts schon den Aufstieg zu den Industrieländern (in Mittel- und Osteuropa). • Entwicklungsländer: In dieser Gruppe wird der Rest der Staaten der Erde zusammengefasst– viele davon ehemalige Kolonien. Hier bestehen aber beträchtliche Unterschiede in Wirtschaftskraft und Entwicklungsmöglichkeiten. Große dynamische Wirtschaftsmächte wie China oder südamerikanische Staaten gehören ebenso dazu wie Staaten, in denen Hungersnöte oder Armut noch verbreitete Phänomene sind. Globalisierung: In vielen Lebensbereichen, aber vor allem in der Wirtschaft, nehmen die internationalen Verflechtungen zu. Mit Globalisierung wird ein vielschichtiger Prozess bezeichnet, der die Welt in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert hat. • Gewinnorientierte Unternehmen sind der wichtigste Motor der Globalisierung. Vor allem internationale („transnationale”) Konzerne errichten ihre Betriebsstandorte dort, wo sie die günstigsten Bedingungen zur Gewinnmaximierung vorfinden. • Waren und Dienstleistungen werden weltweit angeboten; die Welt erscheint wie ein großer Supermarkt, in dem man nahezu alles kaufen kann – egal wo man sich gerade befindet. • Durch die verstärkten wirtschaftlichen Verflechtungen nimmt die Bedeutung nationaler Grenzen ab. Kapital und neue Technologien werden in alle Teile der Welt exportiert – vor allem dorthin, wo die größten Gewinne zu erwarten sind. • Neue Kommunikationstechnologien (Internet, Mobiltelefone, Kabel- und Satelliten-TV) haben den weltweiten Austausch von Informationen revolutioniert. Internationale Unternehmen hatten großen Anteil an diesen Neuerungen und profitieren zugleich am meisten davon. Wirtschaftsordnungen „freie“ Marktwirtschaft: Ausschließlich Angebot und Nachfrage bestimmen das wirtschaftliche Geschehen. soziale Marktwirtschaft: marktwirtschaftlich orientiertes Wirtschaftssystem mit staatlichen Eingriffen zu Gunsten der wirtschaftlich und sozial Schwächeren. Zentralverwaltungswirtschaft: Die gesamte Wirtschaft wird vom Staat zentral gelenkt und kontrolliert. Indikatoren der Entwicklung Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) i s t der Geldwert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr in einem Staat erzeugt und erbracht werden. Das Bruttonationaleinkommen (BNE) ist der Geldwert aller Waren und Dienst-leistungen, die in einem Jahr in einem Staat erzeugt und erbracht werden – abzüglich der von Ausländer/inne/n geschaffenen Werte und zuzüglich der von den Staatsbürger/inne/n im Ausland erzielten Einkommen. Das Pro-Kopf-Einkommen ist das BNE eines Staates dividiert durch die Zahl der Einwohner/innen. Human Development Index (HDI) Der „Index der menschlichen Entwicklung“ drückt das Niveau der Lebensqualität in einem Land aus – unter Berücksichtigung von Lebenserwartung, Bildungsstand und Kaufkraft. 2.5 Die wirtschaftliche Sicht 1)Stellen Sie fest, welche Wirtschaftsordnung Österreich hat. Präsentieren Sie Ihre Antwort. !+.-#(#,$(*)",",%

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