Katalog BBS 2026/27

147 POLYTECHNISCHE SCHULE | BERUFLICHE BILDUNG | ALLGEMEINBILDUNG FACHUNTERRICHT > Kosmetik Kosmetik Das Buch zum Beruf Kerkhoff, Kuska, Lenders, Peters, Wulfhorst, Marquart Schultyp: 2000 E E-Book L Lösungen (Download) Schulbuch → Fachinformationen und hoher Praxisbezug → Bewährte 3-teilige Struktur: Fachwissen (Lesen, Lernen und Verstehen), Fachlexikon (Wissen erweitern) und Aufgaben (Üben, wiederholen und Wissen festigen) → Behandelt u. a. die Themenbereiche: Aufgaben der Kosmetik, Dermatologie, apparative und dekorative Kosmetik, Praxis der Ganzheitskosmetik → Zahlreiche aktuelle Fallbeispiele → Integriert die Dienstleistungsaspekte Beratung und Verkauf → Inklusive Fachlexikon mit Stichwortverzeichnis 1 1 Entwicklung und Aufgaben der Kosmetik 1.1 Ausbildung und Arbeitsbereiche in der Kosmetik Motive, also Gründe für die Entscheidung, den zu erlernen und auszuder Umgang mit Menschen lege und des Wohlbefindens Arbeitsumfeld. Auch der hohe Arbeiten und die erforderlieine Rolle. Der Beruf hat medizinische Bedeutung bei HautBezug auf die Gesunderhaltung. immer mehr (ältere) Menschen bleiben und investieren dafür die berufliche Tätigkeit einer chslungsreich mit immer wieModeerscheinungen und Trends. 1.1.1 Wie man Kosmetiker/-in wird Behandlungen beruhen auf Anamgebnissen. Diese Maßnahberufsbezogene fachtheoretische eichen Anatomie/Physiologie, Dermatologie, Chemie/Rohstoffkunde, WaApparatekunde voraus. Weitische Fertigkeiten, z. B. pflee Techniken, kosmetische nd Pediküre sowie im BeKosmetik erforderlich. Zum eifenden Lernbereich zählen allUnterrichtsfächer wie Deutsch, chnungswesen, Politik, Reliemdsprache. , die Ausbildungsangebote der Abschluss der Ausbilsind unterschiedlich. Seit Berufsausbildung zum Kossmetikerin im dualen System bedeutet: Ein Teil der AusKosmetikinstitut und ein Teil chgeführt. Die Ausbildungse. Dieses Bildungsangebot geregelt. Man unterschreibt rtrag, in dem alle Rechte und szubildenden und der AusbildenDer Ausbildende verpflichtet sich ⦁ dafür zu sorgen, dass dem/der Auszubildenden die Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden, die zum Erreichen des Ausbildungsziels erforderlich sind, ⦁ dem/der Auszubildenden kostenlos die Arbeitsmittel, insbesondere Werkzeuge und Werkstoffe zur Verfügung zu stellen, ⦁ dem/der Auszubildenden die Berichtshefte zur Dokumentation kostenfrei auszuhändigen und die Führung zu überwachen, ⦁ dafür zu sorgen, dass der/die Auszubildende charakterlich gefördert sowie sittlich und körperlich nicht gefährdet wird. Die Pflichtendes Ausbildenden sind durch den Ausbildungsvertrag festgelegt. Der/die Auszubildende hat sich zu bemühen, die Fertigkeiten und Kenntnisse zu erwerben, die erforderlich sind, um das Ausbildungsziel zu erreichen. Er/sie verpflichtet sich, ⦁ die ihm/ihr im Rahmen seiner/ihrer Berufsausbildung übertragenen Aufgaben sorgfältig auszuführen, ⦁ am Berufsschulunterricht und an den Prüfungen teilzunehmen, ⦁ die für die Ausbildungsstätte geltende Ordnung zu beachten, ⦁ Werkzeuge, Maschinen und sonstige Einrichtungen pfleglich zu behandeln, ⦁ über Betriebsgeheimnisse Stillschweigen zu wahren, ⦁ ein Berichtsheft ordnungsgemäß zu führen. Die Pflichtendes/der Auszubildenden sind durch den Ausbildungsvertrag festgelegt. Im Jahr 2014 boten Berufsschulen in neun Bundesländern den schulischen Teil in der seit 2003 möglichen dualen Berufsausbildung zur Kosmetikerin an. Beruf der Kosmetikerin der lege Arbeitsumfeld. tischer Arbeiten spielen eine medizinische Bezug immer bleiben die chslungsr Modeerscheinungen smetik Behandlungen Diagnoseergebnis berufsbezo Bereichen Chemie/R ik/Apparatekunde tische orative T e und Ko eifenden Unterrichtsfächer Rechnungs sbildungsdauer, d und der erin Berufsausbildung smetik Das bedeutet: Ko durchgeführt. Jahre. ger rtrag, szubildenden 2 2.1 Die Haut Die Haut ist das Arbeitsfeld der Kosmetikerin. Sie ist nicht nur eine äußere Hülle, die den Körper zusammenhält, sondern sie übt verblüffend viele Aufgaben aus. Dementsprechend ist es wichtig, den Aufbau und die vielfältigen Funktionen der Haut zu verstehen. Dies ist Grundlage für eine seriöse Berufsausübung, nicht zuletzt um professionell unseriöse Werbeaussagen von tatsächlich zu erzielenden Ergebnissen durch kosmetische Behandlungen und Präparate zu unterscheiden. Wichtig ist auch, einen Überblick über häufige Hauterkrankungen zu bekommen, da diese zum Teil auch von der Kosmetikerin behandelt werden (z. B. Akne) und um präventiv (d. h. vorbeugend) tätig zu werden. Die Kosmetikerin hat bei der Einschätzung des Hautzustandes von Kundinnen eine große Verantwortung, nicht zuletzt auch, da sie die Möglichkeiten und Grenzen ihres Berufs einschätzen muss. 2.1.1 Aufbau und Funktion der Haut Rechnet man die unterste Hautschicht, das Unterhautfettgewebe, nicht mit ein, misst unsere Haut auch an den dicksten Stellen (Handinnenflächen und Fußsohlen) nur wenige Millimeter. Doch diese Millimeter haben es in sich: Sie üben lebenswichtige Schutzfunktionen aus und stellen neben anderen Sinnesorganen den Kontakt zur Umwelt her. Die Haut besteht aus drei Hautschichten; von innen nach außen sind dies das Unterhautfettgewebe (Subcutis), die Lederhaut (Corium) und die Oberhaut (Epidermis). In Fachbüchern findet man unterschiedliche Bezeichnungen für die einzelnen Hautschichten: Oberhaut = Epidermis, oberer Teil der Cutis (Kutis), Lederhaut = Corium (Korium) = Dermis = unterer Teil der Cutis, Unterhautfettgewebe = Hypodermis = Subcutis (Subkutis). Das Kürzel „sub“ ist ein lateinischer Wortteil mit der Bedeutung „unter, unterhalb“. Hier bedeutet es „unterhalb der Cutis“, die wiederum aus Epidermis und Corium besteht. Die wichtigste Schutzfunktion gegen chemische und physikalische Einflüsse übernimmt die Oberhaut (Epidermis). Sie ist ein sich ständig erneuerndes Gewebe, das aus mehreren Zellschichten besteht. Da die Epidermis einem hohen Verschleiß ausgesetzt ist, werden von der untersten Zellschicht ständig neue Zellen gebildet. Die Zellen verhornen im Verlauf ihrer Wanderung durch die Epidermis nach und nach, bis sie zuletzt als kernlose Hornplättchen unmerklich von der Hautoberfläche abgeschilfert werden. Dieser Prozess, beginnend mit der Zellteilungbis zur Abschilferung dauert etwa vier Wochen. Man unterscheidet von unten nach oben Zellschichten der Epidermis, deren Schichtung Ausdruck der unterschiedlichen Aufgaben ist, die sie wahrnehmen. Diese sind die Keimschicht, die Stachelzellenschicht, die Körnerzellenschicht und die Hornschicht. In der innerstenKeimschicht (Stratum basale) finden die Zellteilungen statt. Die hier gebildeten Zellen, die Keratinozyten, werden durch ständig neu gebildete Zellen in die darüberliegenden Zellschichten geschoben. In der Stachelzellenschicht (Stratum spinosum) werden die Keratinozyten der oberen Zelllagen durch biochemische Regulationsprozesse bereits langsam flacher und nehmen ein stacheliges Aussehen an. In der Körnerzellenschicht (Stratum granulosum) sind in den Zellen unter dem Mikroskop Körner sichtbar. Dies sind die Vorläufer der Hornschichtlipide. In dieser Schicht werden die Zellen flacher und die Zellkerne abgebaut. Von den Zellen wird eine zementartige Fettsubstanz (Hornschichtlipide) in die Zellzwischenräume freigesetzt. Diese ist für die Barrierefunktion der Epidermis von großer Bedeutung. Die Hornschicht (Stratum corneum) ist die äußerste Zellschicht und deshalb als erste schädigen2 Dermatologie Oberhaut (Epidermis) Nervenenden Lymphgefäß Lederhaut (Corium) Talgdrüse Hornschicht Schweißdrüse Unterhaut (Subcutis) Die Haut – unser Arbeitsfeld Arterie Vene Meissner`sches Körperchen (Epidermi Die Haut besteht aus drei Schichten: Oberhaut (Epidermis), Lederhaut (Corium) und Unterhautfettgewebe (Subcutis). Zellschicht und deshalb als erste schädigen5 5.1 Die Maniküre (Fachbuch 5.1.1 + 5.1.2 + 5.1.3 + 2.4.4) 1. Im Beratungsgespräch erfahren Sie, dass Ihre Kundin nur wenig Zeit für die Handpflege aufwendet. Mit welchen Argumenten können Sie die Kundin von einer Maniküre überzeugen? Argumentieren Sie in direkter Rede. 2. Bringen Sie die Arbeitsschritte der Maniküre in die richtige Reihenfolge: Handmassage, Entfernen der Nagelhaut und des Feilgrates, Entlacken der Nägel, Anwendung eines Nagelpflege-Präparates, Lackieren der Nägel, Beurteilen der Hände und Nägel, Kürzen und Formen der Nägel, Polieren der Nägel, Nagelbad 1 2 3 4 5 6 3. Die Hautoberfläche der Handinnenflächen und des Handrückens ist unterschiedlich aufgebaut. a) Drücken Sie Ihre Fingerkuppen auf ein Stempelkissen und fertigen Sie Fingerabdrücke im Kästchen „Leistenhaut“ an. Vergleichen Sie (am besten mit einer Lupe) die Abdrücke mit denen Ihrer Mitschüler/-innen. Was erkennen Sie? b) An welchen Körperpartien befindet sich die Leistenhaut? Beschreiben Sie auch das Profil. Welche Hautanhangsgebilde sind in der Leistenhaut vorhanden? c) An welchen Körperpartien befindet sich die Felderhaut? Welche Hautanhangsgebilde sind in der Felderhaut vorhanden? 7 8 9 Fingerabdruck der Leistenhaut 5 Pflegen und Gestalten der Hände und Nägel Felderhaut 07611 08 Aus: Kosmetik Arbeitsheft Aus: Kosmetik Schulbuch Arbeitsheft → Korrespondiert durch den identischen Kapitelaufbau, das Bildmaterial und die entsprechenden Seitenverweise eng mit dem Lehrwerk „Kosmetik – Das Buch zum Beruf“. → Wiederholt und festigt die Grundlagen der Kosmetik. Neu bearbeitet Titel SBNR ISBN Preis Lösungen (Download) Kosmetik Schulbuch 6937 978-3-7100-2698-0 € 65,76 WEB-427-07604 € 29,00 Kosmetik Arbeitsheft 115673 978-3-7100-2194-7 € 23,24 WEB-427-07613 € 29,00

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