121 POLYTECHNISCHE SCHULE | BERUFLICHE BILDUNG | ALLGEMEINBILDUNG ERNÄHRUNG & HAUSHALT > Ernährung Im Blickpunkt: Ernährung und Lebensmittel Ernährungslehre und Warenkunde König, Lipp, Plsek, Rabl Schultyp: 200; 3730 E E-Book BiBox – Lösungen → Durchgehend aktualisiert für Köch*innen und Gastronomie → Über 500 Grafiken und Fotos zur Ernährungslehre und Warenkunde → Handlungsorientierte Aufgaben zur Festigung des Stoffes → Weiterführende Küchentipps vernetzen Ernährungslehre und Warenkunde. Titel E-Book E-Book Solo BiBox – Lösungen Im Blickpunkt: Ernährung und Lebensmittel 180332€ 22,50 206380€ 16,80 WEB-7100-6490 € 9,90 E BiBox – Lösungen Die BiBox enthält Lösungen zum Schulbuch sowie ergänzende Arbeitsblätter samt Lösungen. Zusätzlich können Sie eigene Daten in Ihre BiBox hochladen, z. B. Arbeitsblätter. Neu bearbeitet basiswissen Ernährung 16 Gemüse und Obst – Nimm 5 am Tag! Genießen Sie mindestens 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst am Tag. Zur bunten Auswahl gehören auch Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen und Bohnen sowie (ungesalzene) Nüsse. Schonend zubereiten Garen Sie Lebensmittel so lange wie nötig und so kurz wie möglich, mit wenig Wasser und wenig Fett. Eine schonende Zubereitung erhält den natürlichen Geschmack und schont die Nährstoffe. Achtsam essen und genießen Gönnen Sie sich eine Pause für Ihre Mahlzeiten und lassen Sie sich Zeit beim Essen. Langsames, bewusstes Essen und gutes Kauen fördern den Genuss und das Sättigungsempfinden. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben Vollwertige Ernährung und körperliche Aktivität gehören zusammen. Dabei ist nicht nur regelmäßiger Sport hilfreich, sondern auch ein aktiver Alltag, in dem Sie z. B. öfter zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren. 30 bis 60 Minuten Bewegung täglich wird empfohlen. Mit tierischen Lebensmitteln die Auswahl ergänzen Essen Sie Milch und Milchprodukte wie Joghurt und Käse täglich, Fisch ein- bis zweimal pro Woche. Wenn Sie Fleisch essen, dann nicht mehr als 300 bis 600 g pro Woche. Vollkost = vollwertige Ernährungsform, enthält in der Regel alle Makro- und Mikronährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis, deckt den Energiebedarf vollständig, nicht zu verwechseln mit der Vollwertkost (siehe Seite 318). i 1.4 bedarfsgerechte Ernährung Wir verzehren täglich unzählige Lebensmittel, die uns mehr oder weniger mit den nötigen Nährstoffen versorgen. Da die Zahl der Personen, die sich unausgewogen ernähren bzw. einen ausschweifenden Lebensstil haben, nachweislich stetig steigt, haben Wissenschaftler/innen einfache Vorgaben erarbeitet, die eine bedarfsgerechte Lebensmittelauswahl und Nährstoffzufuhr verständlich erklären. Vollkost Vollwertig essen und trinken hält gesund und fördert Leistung sowie Wohlbefinden. Bei der Vollkost finden dabei alle Lebensmittel ihren Einsatz, jedoch soll auf eine gemäßigte Zufuhr von Zucker, versteckten Fetten, Salz und hochverarbeiteten Produkten geachtet werden. Auf Vorlieben kann dabei genauso eingegangen werden wie auf Lebensmittel, die man absolut nicht mag. Grundsätzlich gilt bei allen Ernährungsformen der vollwertigen Ernährung: • auf die eigene Zubereitung der Speisen Wert legen, da man nur dadurch weiß, welche Lebensmittel in welcher Menge verwendet werden. • Vorgefertigte Produkte (Convenience-Food) und Junkfood nur in Ausnahmefällen verzehren. • schonende Garmethoden (z. B. Dünsten, Dampfgaren, Kurzbraten, Sous-Vide-Garmethode) vorziehen. Modelle für die praktische Umsetzung Für die Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Vollkost dienen als Entscheidungshilfe bei der Lebensmittelauswahl und der dazugehörigen Menge die 10 Ernährungsregeln, die Ernährungspyramide sowie der Ernährungskreis. 10 Ernährungsregeln Vollkorn wählen Bei Getreideprodukten wie Brot, Nudeln, Reis und Mehl sind die Vollkornvarianten die beste Wahl für Ihre Gesundheit, denn sie sättigen länger, enthalten mehr Mikronährstoffe als Weißmehlprodukte und sind reich an Ballaststoffen. Lebensmittelvielfalt genießen Nutzen Sie die Lebensmittelvielfalt und essen Sie abwechslungsreich. Wählen Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel. Mehr Informationen unter: www.oege.at/ wissenschaft/ 10-ernaehrungsregeln- der-oege/ sowie www.dge.de/ gesunde-ernaehrung/ gut-essen-und-trinken/ dge-empfehlungen/ Vitamin- und mineralstoffreiche Nahrungsmittel 220 Brennnessel Chicoree (Brüssler Spitzen) Eichblattsalat Friséesalat Blattsalat/Blattgemüse Bärlauch Die grünen Blätter riechen im Frühjahr stark nach Knoblauch. Beim Sammeln die Verwechslungsgefahr mit den Blättern von Maiglöckchen und Herbstzeitlose beachten. Verwendung: Für kalte und warme Suppen, gedünstet mit Spinat und Lauch, für Aufstriche, Brot, Teigwaren Brennnessel Nur die jungen zarten Blätter nutzen. Verwendung: Mit Blattsalat mischen, weitere Verwendung wie Bärlauch Chicoree (Brüssler Spitzen) Die weißgelben spitzen Blätter schmecken leicht bitter. Roter Chicoree wurde aus Chicoree und Radicchio gezüchtet. Verwendung: Dekor für Vorspeisencocktails, Salate, als warme Beilagen mit Speck und Käse Chinakohl (Jägersalat) Die weißgrünen bis gelbgrünen Blätter bilden einen festen ovalen bis zylindrischen Kopf, der 1 bis 3 kg schwer werden kann. Verwendung: In Streifen geschnitten als Salat, für Suppen, Wokgerichte Eichblattsalat Die Blätter sind lang, schmal und unregelmäßig gezackt. Je nach Sorte variiert die Farbe von grün bis rot. Verwendung: Für Mischsalat, als Dekor Eisbergsalat (Bummerl) Die Blätter sind eng übereinander gelagert und bilden eine dichte Kugel, einen „Kopf“. Die hell- bis dunkelgrünen Blätter sind sehr knackig. Verwendung: Für Mischsalat, als Unterlage bei Vorspeisencocktails, Burger Endiviensalat Die dicken Blätter sind am Rand schwach gekraust. Der Geschmack ist leicht bitter. Verwendung: Für Mischsalate Friséesalat (Krause Endivie) Die gelben inneren Blätter schmecken nicht so bitter wie die ausgewachsenen äußeren grünen Blätter. Verwendung: Für Mischsalate, als Dekor, besonders geeignet für geschmacksintensive Dressings Grünkohl Dieses Wintergemüse bekommt erst nach dem ersten Frost seinen besonderen Geschmack. Verwendung: Gekocht und gedünstet als Beilage Häuptlsalat (Grüner Salat, Kopfsalat) Die Blätter bilden einen dichten rundlichen Kopf, wobei die äußeren Blätter nach außen fallen. Verwendung: Für Mischsalate, sehr beliebt sind die Salatherzen Kochsalat (Römersalat, Romana-Salat) Der Kochsalat hat kräftige grüne Blätter, die stark gewellt sind. Die mittleren Blattrippen sind ausgeprägt. Verwendung: Innere Blätter für Salate (Caesar-Salat), gedünstet und eingemacht als Beilage Grünkohl Häuptlsalat Römersalat Eisbergsalat Bärlauch
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