112 POLYTECHNISCHE SCHULE | BERUFLICHE BILDUNG | ALLGEMEINBILDUNG BETRIEBSWIRTSCHAFT > Betriebswirtschaft FW Wirtschaft verstehen Die multimediale Reihe unterstützen die Schüler*innen beim Aufbau von Wirtschaftskompetenz – entsprechend den Anforderungen der Praxis. Die Reihe bietet einen klar strukturierten Aufbau der Inhalte, anschauliche Grafiken und Fallbeispiele aus der heimischen Wirtschaft. Über das E-BOOK+ sind Videos abrufbar, online stehen Zusatzbeispiele sowie interaktive Übungen zur Verfügung. Betriebswirtschaft FW Friesacher, Heimhofer Schultyp: 3730 E E-Book E+ E-BOOK+ L Material für Lehrpersonen E-BOOK+ | Inhalte Einstiegs- und Erklärvideos Interaktive Aufgaben Onlinetraining „Check dein Wissen“ am Ende jeder Lerneinheit Zusatzinhalte als PDF-Downloads Exceldateien und Sammelmappen zum Download Lernkarten Blick ins Buch ÜBEN Wende dein Wissen an und löse die folgenden Aufgaben. Ü 5.6 Einzelstücke und Massenwaren unterscheiden Kreuze an, ob es sich bei den Beispielen um ein Einzelstück oder eine Massenware handelt. Beispiel Einzelstück Massenware a) neuesFahrrad b) gebrauchtesFernsehgerät c) Zucker d) handgetöpferteVase e) neuesSchulheft f) Smartphone-App Ü 5.7 Merkmale des Kaufgegenstands bestimmen Beschreibe, wie die Merkmale der Kaufgegenstände bei den folgenden Käufen und Verkäufen bestimmt werden können. Mehrere Formen der Bestimmung sind möglich. a) Bergbauer Sebastian Stadler will sich einen neuen Traktor kaufen. b)Simon kauft einen Kopfhörer in einem Onlineshop. c) Eine Feinkosthändlerin möchte Käse von heimischen Bauern kaufen. d)Isabella Markovic kauft Treibstoff an der Tankstelle. e) Die Schülerin Lisa kauft sich eine Bluse in einer Boutique. f) Nenne Merkmale, mit denen du dein Handy beschreiben würdest, wenn du es bei willhaben.at verkaufen möchtest. g) Peter möchte für die Renovierung seines Hauses Tapeten und Fliesen kaufen. Ü 5.8 Merkmale des Kaufgegenstands erkennen Du siehst hier die Beschreibung der Merkmale eines Gebrauchtwagens. Markiere und benenne darin verschiedene Arten der Merkmalsbestimmung. Verkaufe VW T2 Microbus Deluxe, 308.873 km Der Bulli hat noch den originalen Motor, ist voll fahrbereit, hat keinen Rost! Viel Erstlack! • Marke: VW • Kfz-Typ: T2 Microbus Deluxe • Motor: 1584 ccm, 50 PS • Farbe: rot • Innenfarbe: schwarz • Anzahl Sitze: 3 Extras: Heckscheibenheizung, Sicherheitsgurte 3-Punkt, Servobremse, hinten keine Sitze, Scheinwerfer Halogen, Stahlschiebedach, Nebelscheinwerfer Besichtigung und Probefahrt nach Vereinbarung. LINK Ü 5.6 Einzelstücke und Massenwaren als interaktive Übung id_2 Alles der gleiche Käse? Keineswegs, es gibt viele unterschiedliche Sorten mit bestimmten Merkmalen. LINK ONLINE WEITER ÜBEN! Interaktive Übungen id_1 Betriebswirtschaftliche Grundlagen PTS 77 Kapitel 5: Die Inhalte des Kaufvertrags Lerneinheit 2: Die Merkmale des Kaufgegenstands Die Merkmale des Kaufgegenstands bestimmen: Es gibt verschiedene Arten, wie man die Merkmale des Kaufgegenstands genau festlegen kann. Festlegung der Merkmale bei Einzelstücken und Massenwaren Einzelstücke Massenwaren Festlegung der Merkmale erfolgt durch Beschreibung, Fotos oder Besichtigung Beispiele: Gemälde, Gebrauchtwagen, Wohnungen Festlegung der Merkmale erfolgt durch Marken, Typen, Normen, Muster, Handelsklassen Beispiele: Spielekonsolen, Handys, Neuwagen, Lebensmittel Wie bestimmt man die Merkmale von Massenwaren? Bei Massenwaren ist ein Stück wie das andere. Auch bei Massenwaren kann man die Merkmale durch Beschreibung, Foto(s) und Besichtigung festlegen. Aber stell dir einmal vor, man würde jedes einzelne Auto, das verkauft werden soll, bis in jedes Detail ganz genau beschreiben. Für die Festlegung der Merkmale von Massenprodukten gibt es daher verschiedene Hilfsmittel: Marken Typen Normen Marken dienen vor allem dazu, Produkte unverwechselbar zu machen (z. B. Pepsi, Coca-Cola und fritz-kola). Hersteller lassen ihre Marken schützen, damit andere sie nicht verwenden dürfen. Typen bezeichnen bestimmte Warengruppen (z. B. Smartphone, Cabriolet, Mountainbike). Auch Typen helfen den Konsumenten, sich rasch und einfach ein Bild vom Kaufgegenstand zu machen. Mit Normen werden Größen, Formen, Materialeigenschaften der Produkte vereinheitlicht und eindeutig festgelegt (z. B. Papiergröße DIN A4, Schuhgröße 42, Kleidergröße 36). Muster Probe/Anprobe Handelsklassen Ein Muster ist ein Ansichtsexemplar. Bei einem Muster kann sich der Käufer ansehen, wie die Waren aussehen (z. B. Fliesen, Teppich) und welche anderen Eigenschaften sie haben. Wenn möglich, kann und soll der Käufer den Kaufgegenstand ausprobieren oder eine Probe erhalten (z. B. die Anprobe von Jeans, Kosmetikproben, Weinverkostungen). Handelsklassen sind Einteilungen von Lebensmitteln z. B. nach Größe, Qualität und Herkunft. Jeder Verkäufer muss die Handelsklasse von Lebensmitteln ausweisen. 2 LINK Qualitätslabels Informationen zur Vergabe und Verwendung von Qualitätslabels id_3 76 Betriebswirtschaftliche Grundlagen PTS Der Markt: Auf einem Markt treffen Anbieter und Nachfrager zusammen. Ein Anbieter bietet etwas an. Ein Nachfrager fragt etwas nach. Der Markt: Treffpunkt von Angebot und Nachfrage Anbieter möchte etwas verkaufen Nachfrager möchte etwas kaufen Angebot Nachfrage Markt Märkte können an bestimmten Orten sein, z.B. ein Supermarkt, ein Wochenmarkt oder ein Flohmarkt. Märkte können aber auch Plattformen sein, wie der Stellenmarkt in Zeitungen oder das Internet-Anzeigen-Portal willhaben.at. Es gibt viele verschiedene Arten von Märkten. Verschiedene Arten von Märkten (Beispiele) Auf dem Lebensmittelmarkt bieten Händler Lebensmittel an und Verbraucher fragen Lebensmittel nach. Auf dem Wohnungsmarkt bieten Vermieter Wohnungen an und Mieter fragen Wohnungen nach. Auf dem Arbeitsmarkt bieten Menschen ihre Arbeitskraft an und Unternehmen fragen Arbeitskräfte nach. Ü 1.2 Welche Märkte kennst du?★★ Überlege, ob du noch andere Beispiele für Märkte kennst. Schreibe sie auf und schreibe dazu, was dort angeboten und nachgefragt wird. Beispiel für einen Markt Was wird dort angeboten und nachgefragt? Betriebwirtschaftliche Grundlagen PTS 3 Kapitel 1: So funktioniert die Wirtschaft Lerneinheit 1: Der Markt: Treffpunkt von Angebot und Nachfrage LERNEN 1DerMarkt: Treffpunkt von Angebot und Nachfrage In der Stadt und auf dem Land gibt es zu verschiedenen Anlässen Märkte. Vielleicht warst du schon einmal auf einem Flohmarkt, Wochenmarkt oder auf dem Naschmarkt in Wien? Auf solchen Märkten werden Waren angeboten, die Menschen kaufen können. Ü 1.1 Du auf dem Markt: Auf welchem Markt warst du schon mal? Was wurde dort angeboten und nachgefragt? Was ist ein Markt? Ein Markt ist ein Treffpunkt. Auf einem Markt treffen Anbieter und Nachfrager zusammen. Anbieter ist jemand, der etwas verkaufen möchte. Er bietet etwas an, d.h., er macht ein Angebot. Nachfrager ist jemand, der etwas kaufen möchte. Er fragt etwas nach, d.h., es entsteht eine Nachfrage. Das, was angeboten und nachgefragt wird, nennt man ein Gut. Ein Gut ist etwas, womit man ein Bedürfnis befriedigen kann. Wenn Anbieter und Nachfrager sich einigen, können sie ein Tauschgeschäft abschließen. Dann tauschen sie ein Gut gegen Geld. Auf dem Flohmarkt Flohmarkt Auf einem Flohmarkt versuchen viele Händler, ihre Sachen zu verkaufen. Und viele Besucher suchen nach günstigen Angeboten. Neueröffnung eines Apple Shops Vor einem neuen Apple Shop warten viele Menschen. Sie wollen sich über die neuesten Geräte informieren. 1 2 Betriebwirtschaftliche Grundlagen PTS Titel E-Book E-Book Solo E-BOOK+ E-BOOK+ Solo Material für Lehrpersonen* Betriebswirtschaft FW 1 210297€ 18,69 211228€ 14,14 210298€ 20,72 211227€ 15,81 978-3-7068-7099-3 € 19,99 Betriebswirtschaft FW 2 215425€ 19,45 215428€ 15,35 215426€ 22,49 215427€ 17,85 978-3-7068-7337-6 € 29,90 Betriebswirtschaft FW 3 220173€ 21,08 220176€ 17,29 220174€ 23,11 220175€ 22,78 978-3-7068-7554-7 € 29,90 * Begleitmaterialien für Lehrpersonen sind mit Schulkennzahl über die Schulbibliothek als Download im jeweiligen Buchtitel verfügbar. E E+ L
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