Katalog SEK 2026/27

149 PTS | SEKUNDARSTUFE 2 | ASO | ATLANTEN | SEKUNDARSTUFE 1 HUMAN-KREATIVES SEMINAR > Gesundheit und Soziales PTS Gesundheit und Soziales Laimer Schultyp: 0400; 3730 Fachwissen und Sozialkompetenz für Berufe im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich Der Band bietet als Standardwerk für den Ausbildungsbereich „Gesundheit, Schönheit und Soziales“ einen fundierten Überblick über Anforderungen in Pflege- und Sozialberufen und vermittelt praktisches Knowhow: von Erläuterungen des medizinischen Fachvokabulars bis hin zur konkreten Pflegearbeit. → Durch den Einsatz von Lernzirkelmodulen und eine Praxisfibel wird das eigenständige Lernen gefördert und die Schüler*innen werden zur aktiven Erarbeitung der Lerninhalte motiviert. → Die Neuauflage des Titels nimmt Rücksicht auf Veränderungen in Ausbildungszweigen und gesetzlichen Rahmenbedingungen. Titel SBNR ISBN Preis Gesundheit und Soziales PTS 136183 978-3-7068-5068-1 € 19,90 Begleitmaterialien für Lehrpersonen sind mit Schulkennzahl über die Schulbibliothek zugänglich. Info zum Buch Gesundheit und Soziales 69 4 Pflege Lerneinheit 1: Alterung ist vorprogrammiert Ü 4.1: Finde Assoziationen zu „Alter“! Was bedeutet für dich „ALTER“? Nenne Assoziationen zu den einzelnen Buchstaben dieses Wortes! A L T E R 2 Betagte Menschen in unserer Gesellschaft Senioren im Vormarsch Berechnungen der UNO gehen davon aus, dass es im Jahr 2050 zum ersten Mal auf der Erde mehr ältere Menschen geben wird als Jugendliche. Warum diese Entwicklung? Es ist der Medizin gelungen, die Säuglings- und Müttersterblichkeit enorm zu senken. Dennoch sind die Geburtenzahlen rückläufig. Wir leben zwar oft immer ungesünder, dennoch werden wir dank Wissenschaft und Medizin immer älter. Wesentliche Beiträge für eine höhere Lebenserwartung sind: soziales Netz, Umweltschutz, bessere Arbeitsbedingungen, größerer Wohlstand, Krankenversicherung. Eine Statistik sagt die Entwicklung, dass es mehr ältere als junge Menschen geben wird, auch für Österreich voraus: Ü 4.2: Erkläre! Was verstehst du unter Generationenkonflikt? Übung Assoziation = Gedankenverknüpfung UNO = United Nations Organization, Vereinte Nationen Quelle: Statistik Austria Übung 68 Gesundheit und Soziales Üben Sichern Wissen Lernen Lerneinheit 1 Alterung ist vorprogrammiert Ob 17 oder 70 – wir altern unaufhaltsam mit jeder Sekunde ab der Geburt. Der Geburtstag allein ist noch kein Maßstab dafür, wie alt jemand wirklich ist. Auch die geistige und biologische Verfassung eines Menschen sind für die Alterung wichtig. Alle SbX-Inhalte zu dieser Lerneinheit findest du unter der ID: 4101. 1 Das Märchen vom Jungbrunnen Geheimnisse des Alterns – Für immer jung? Der Traum von ewiger Jugend ist keine Wunschvorstellung der jetzigen Zeit. Dieser Traum besteht seit eh und je. In jedem Zeitalter wurde versucht, lebensverlängernde Maßnahmen zu erforschen und erfinden. Mit zunehmendem Fortschritt der Wissenschaft und Medizin konnte man in den letzten Jahren das Altern teilweise verlangsamen, Krankheiten besser heilen, geistige und körperliche Fitness bis ins hohe Alter bewahren. Die moderne Medizin verspricht immer lautstärker: „Ewige Jugend ist machbar!“ Mit Hormonen, Vitamincocktails und Skalpell rückt man Falten, Fettansatz und spröden Knochen zuleibe. Der derzeitige Anti-Aging-Trend birgt aber auch viele Gefahren in sich. Um teures Geld wird versucht, sich Schönheit und Jugend zu erkaufen, Schönheitsoperationen boomen. Ob es tatsächlich erstrebenswert ist, dem Ideal ewiger Jugend nachzulaufen, ist fraglich. Einige Alterungsprozesse kann man ohne Chemie und Skalpell bremsen. Das Zaubermittel heißt: „Gesunde Lebensweise“. Wenn die Gesichtshaut ab 50 Jahren nicht aussehen soll wie ein verrunzelter Apfel, braucht man lediglich auf Zigaretten zu verzichten und sollte die Haut nicht in der prallen Sonne bräunen oder im Solarium rösten lassen. Gleichzeitig beugt man dadurch Hautkrebs vor. Gesunde Ernährung und Bewegung bewahren vor Übergewicht und teurer Fettabsaugung. Zusätzlich wirkt man den damit verbundenen Risken wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes entgegen. Verzichtest du auf Zigaretten, werden es dir deine Haut und deine Geldbörse danken. Das Märchen vom Jungbrunnen in einem Bild von Lucas Cranach (1472–1553), einem berühmten deutschen Maler. Injektionen mit Botox zum Entfernen der Falten sind in der Schönheitschirurgie „der letzte Schrei“. Lernen ID: 4102 Ü Lerneinheit 1: Alterung ist Gesundheit und Soziales 3 Lerneinheit 1: Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufe 1 Berufe Eine Mindmap ist eine grafische Darstellung, mit der du schwierige Zusammenhänge besser strukturieren und darstellen kannst. Methodenwissen Mindmap Ü 1.2: Mindmap-Gestaltung Erstelle eine Mindmap anhand der folgenden Muster! Ausbildungsstätten für Gesundheits- und Sozialberufe ● Universitäten ● Akademien – Fachhochschulen ● Fachschulen ● Krankenpflegeschulen Die Ausbildung in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege dient der Vermittlung von theoretischen und praktischen Kenntnissen und Fertigkeiten, die zur Ausübung der Berufe erforderlich sind. In der Regel dauert die Ausbildung drei Jahre und wird in Schulen für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege, Schulen für Kinder- und Jugendlichenpflege und Schulen für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege angeboten. Der Abschluss erfolgt mit einem Diplom. Verkürzte Ausbildungen für Pflegehelfer/innen, Altenfachbetreuer/innen werdenzusätzlich angeboten. Sanitätsdienste der verschiedensten Art können in Form von Kursen oder Lehrgängen erlernt werden. Die Akademisierung der Pflegeausbildung schreitet voran. Inzwischen kann die Ausbildung in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege auch an Fachhochschulen absolviert werden. Wissenschaftliche Pflegekompetenzen rücken dadurch in den Vordergrund. Fachschulen für Altendienste und Pflegehilfe, Behindertenbetreuer, Familienhilfe und Altenfachbetreuer bieten Ausbildungskombinationen an. Eine gehobene Berufsausbildung im Bereich Gesundheitswesen (medizinisch-technische Dienste) erfolgt auf Akademien. Sie dauern drei Jahre und schließen mit dem Diplom ab. Ausbildung zum/zur Allgemeinmediziner/in oder Mediziner/in mit bestimmter Fachrichtung, Pharmazie, Pflegewissenschafter/in , Ernährungswissenschafter/in erfolgen an Universitäten und schließen mit dem Titel Magister/Magistra oder Doktor ab. Ausbildungen im Sozialbereich erfolgen in Fachschulen/Akademien für Sozialberufe. Die meisten Akademien für Sozialarbeit sind in Fachhochschul-Studiengänge umgewandelt worden. 2 Kompetenzen Mit „Herz und Hirn“ im Beruf Alle Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufe haben eines gemeinsam: „den Dienst am Menschen“. Vielen Menschen ist es ein Bedürfnis, für ihre Mitmenschen da zu sein, wenn diese krank und schwach sind oder Hilfe bedürfen. Kompetenzen spielen für Berufe im Gesundheits- und Sozialbereich eine wichtige Rolle. Die Arbeit im Team und für Teams wird immer wichtiger. Übung Kopiervorlagen zu Mindmaps findest du im SbX unter der ID: 1102. Im SbX findest du das Arbeitsblatt „Meine Einstellung zur Arbeit“ unter der ID: 1102. 2 Gesundheit und Soziales Üben Sichern Wissen Lernen 1 Arten der Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufe Vom Hilfsdienst bis zum Hochschulstudium Ü 1.1: Suche Berufe aus dem Bereich Gesundheit, Pflege und Soziales! Welche Berufe im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich gibt es? Notiere, was dir spontan einfällt. ● Pharmazeutisch-kaufmännische/r Assistent/in ● Medizinische Assistenzberufe, z. B. Ordinationsassistenz, Laborassistenz, Röntgenassistenz … ● Arzt/Ärztin ● Gesundheits-und Krankenschwester/-pfleger ● Fach-Sozialbetreuung mit Schwerpunkt Altenarbeit inklusive Pflegehilfe ● Hebamme Wusstest du, dass männliche Entbindungspfleger ebenfalls als Hebammen bezeichnet werden, da dies eine der wenigen Berufsbezeichnungen ist, die in Österreich nur in der weiblichen Form existieren? Übung Krankenpfleger und Krankenschwester sind nur zwei der vielen Berufe im Gesundheitsbereich. Lerneinheit 1 Gesundheits-, Pflege- und Sozialberufe Vorbei sind die Zeiten, in denen „das Herz am rechten Fleck“ ausreichende Qualifikation für den helfenden Beruf war. Gute Betreuung verlangt Ausbildung und Planung. „Hirn und Herz“ sind gefragt. In dieser Lerneinheit lernst du die Vielzahl der Gesundheits- und Sozialberufe kennen, die je nach Bildungsniveau und Ausbildungsschwerpunkt sehr unterschiedlich sein können. Alle SbX-Inhalte zu dieser Lerneinheit findest du unter der ID: 1101. Lernen ID: 1102 Ü

RkJQdWJsaXNoZXIy Mjg5NDY1NA==