Katalog SEK 2026/27

141 PTS | SEKUNDARSTUFE 2 | ASO | ATLANTEN | SEKUNDARSTUFE 1 Titel E-Book E-Book Solo Material für Lehrpersonen* Deutsch Sprachlehre – kompetenzorientiert 185316€ 13,58 206402€ 10,72 978-3-7100-3970-6 € 4,10 * Gratis für Lehrpersonen bei Bestellung in Klassenstärke E L BERUFSORIENTIERUNG UND LEBENSKUNDE > Projekt Zukunft → Kompetenzorientierte Themenschwerpunkte orientiert an der Lebenswelt der Schüler*innen → Aktuelle Informationen über Arbeitsmarkt und Ausbildungsmöglichkeiten erleichtern den Lernenden die Orientierung bei der Berufswahl. → Zahlreiche ausführliche Aufgaben ergänzen die theoretischen Inhalte und verstärken durch ihren Erlebnischarakter den Praxistransfer. → Impulsaufgaben regen die Schüler*innen zum Diskutieren, Nach- und Weiterdenken an. → Fallbeispiele sowie Links und Adressen bieten die Möglichkeit zum selbstständigen Recherchieren und Weiterlesen. → Der Abschnitt Soziales Lernen bietet zahlreiche Arbeitsblätter, in denen Alltagssituationen Jugendlicher beschrieben werden (z. B.: Bewerbungsgespräche). Projekt Zukunft Berufsorientierung und Lebenskunde Gerdenits, Kis Schultyp: 400 E E-Book L Material für Lehrpersonen Material für Lehrpersonen  didaktisch-methodische Hinweise  Lösungen zu den Aufgaben  weitere Übungen zum sozialen Lernen 30 BERUfSORIENTIERUNg 3.1.2 Bestimme eine Richtung Sobald du einen Beruf gefunden hast, der interessant für dich klingt, informiere dich darüber. Außerdem kannst du dir im Internet Videos zu Personen ansehen, die diesen Beruf gewählt haben. Schau dir auch ähnliche Berufe an, du kannst dann besser vergleichen und dir einen guten Einblick verschaffen. Viele Menschen ändern ihren Beruf im Laufe ihres Lebens. Die erste Berufsentscheidung ist aber wahrscheinlich die schwierigste. Hier legst du den ersten Stein für deinen weiteren beruflichen Lebensweg. Daher ist es wichtig, dass du den für dich richtigen Bereich wählst – später kannst du leichter in einen ähnlichen Beruf wechseln. AUFGABE 4 Überlege, ob der Beruf, den du dir ausgesucht hast, leicht realisierbar ist. Dazu beantworte die untenstehenden Fragen (Du kannst sie auch bei einem persönlichen Beratungstermin im Berufsinformationszentrum stellen.): Mein zukünftiger Beruf: Welche Aufgabenbereiche werde ich in meinem zukünftigen Beruf haben? Was sind die nötigen Voraussetzungen für meinen zukünftigen Beruf? Welche Ausbildung brauche ich für meinen zukünftigen Beruf? Gibt es Ausbildungsplätze in meiner Nähe? Muss ich Ausbildungskosten berücksichtigen? Welche Berufe könnte ich nach Abschluss meiner Ausbildung ausüben? Wie groß ist das Ausbildungsangebot im gewählten Beruf? Was sind verwandte Berufe, für die ich mich auch bewerben möchte? Welche Möglichkeiten zur Weiterbildung werde ich haben? Auf den beiden Internetseiten www.ams.at und ww.bic.at kannst du dir theoretisches Wissen zu deinem Wunschberuf holen. realisierbar: machbar, erreichbar, möglich Viele Lehrberufe sind miteinander verwandt. Das bedeutet, die Lehrabschlussprüfung in manchen Berufen ersetzt auch schon das erste oder die ersten beiden Berufsschuljahre in anderen Berufen. Bei einigen Berufen wird durch die erfolgreiche Lehrabschlussprüfung sogar der Lehrabschluss in verwandten Berufen ersetzt. Such dir einen Lehrberuf aus und schau auf www.bic.at nach, welche Berufe mit deinem gewählten Beruf verwandt sind. Gehe dazu auf das Menü „Berufsgruppen“ und dann auf das Untermenü „Lehrberufe“. Wenn du dich für eine weiterführende Schule interessierst, beachte dabei die Anmeldefristen. Mehr zu BHS und BMS findest du in Kapitel 9.1, Seite 67. 31 Die Berufsfindung 4 Deine ersten Schritte in die Berufswelt Auf Berufsmessen oder Informationsveranstaltungen für Lehre und Beruf kannst du mit Menschen sprechen, die dir weitere wertvolle Infor kannst du mit Menschen sprechen, die dir weitere wertvolle Informationen über deinen Wunschberuf oder auch über Alternativen dazu geben können. Der beste Weg, einen Beruf näher kennenzulernen, ist Berufspraxis. Im Rahmen eines Praktikums kannst du deinen Beruf „testen“. Du kannst herausfinden, was dir besonders gut gefällt und auch, was du überhaupt nicht machen möchtest. Bis jetzt kennst du deinen Wunschberuf vielleicht nur aus Erzählungen oder durch Informationen aus dem Internet. Während der berufspraktischen Woche, die im Rahmen der Polytechnischen Schule stattfindet, kannst du praktische Erfahrungen mit diesem Beruf machen. AUFGABE 5 Lies dir die folgenden Beispiele durch und stelle fest, wie die Jugendlichen ihre ersten Begegnungen mit Berufen für ihre Berufswahl genutzt haben. Fallbeispiel 1: Danijel hat schon als Kind gerne technische Geräte zerlegt und repariert. Mit seinem älteren Bruder konnte er auch Fahrräder und sogar ein Moped wieder reparieren. Im Rahmen seiner berufspraktischen Woche entscheidet er sich deshalb für ein Praktikum in einer großen KFZ-Werkstätte. Er darf hier dem „Mechaniker“ und der „Mechanikerin“ zusehen und auch beim Reifen wechseln helfen. Hier erkennt er jedoch, dass er doch lieber mehr mit Menschen zusammenarbeiten möchte. Außerdem macht ihm die körperlich schwere Arbeit keine Freude. Als sein Praktikumsgeber ihm die Möglichkeit gibt, beim Ersatzteilverkauf zu schnuppern, fühlt er sich plötzlich wohl. Er sucht nun nach einer Lehre im Einzelhandel, möchte jedoch ein Unternehmen finden, das technische Geräte verkauft. Fallbeispiel 2: Da Esra sehr ruhig ist und wenig spricht, raten ihr ihre Eltern, ein Praktikum in einem Büro zu machen. Über ihren Onkel erhält sie einen Praktikumsplatz in einer Baufirma. Esra darf schon am zweiten Tag Briefe formulieren und Excel-Tabellen ausfüllen. Das macht ihr besonders viel Spaß. Als ihre Vorgesetzte sie ersucht, eine Skizze von der renovierungsbedürftigen Lagerhalle zu machen, liefert Esra einen maßstabgetreuen Plan ab. Ihre Vorgesetzte ist begeistert und empfiehlt Esra an eine andere Firma, die eine Lehrstelle für eine bautechnische Zeichnerin zu vergeben hat. Frag deine Eltern, ob sie dich zu einer Berufsmesse oder einer Informationsveranstaltung über Lehre und Beruf begleiten. Oft finden diese auch am Wochenende statt. Beim „Tag der Lehre“ in Wien gibt es sogar Abendtermine, damit Eltern leichter teilnehmen können. die Alternative: eine zweite Möglichkeit maßstabgetreu: Auf einer Zeichnung entsprechen die Einzelheiten in ihrem Verhältnis der Wirklichkeit. Das heißt, wenn eine Wand zweimal so groß ist wie eine andere, dann wird das auch auf der Zeichnung so dargestellt. Abb. 2.7: Nutze die Möglichkeit, dich beraten zu lassen. Aus: Projekt Zukunft

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