BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung Nachhaltigkeit beginnt im Alltag Ob Sie beim Zähneputzen das Wasser abstellen, den Schulweg mit dem Fahrrad zurücklegen oder in der Schule alte Materialien wiederverwenden: nachhaltiges Verhalten beginnt oft mit kleinen, alltäglichen Entscheidungen. Auch Ihre Lernenden entwickeln früh ein Gespür dafür, wie sie verantwortungsbewusst mit Ressourcen umgehen und sich für eine lebenswerte Zukunft engagieren können. Die Kultusministerkonferenz (KMK) beschreibt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als einen Bildungsansatz, der genau an diesem Alltag ansetzt. Sie fördert bei Kindern die Fähigkeit, eigene Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und verantwortungsbewusst zu handeln. Kleine Verhaltensänderungen im Alltag werden so zum Baustein für eine nachhaltige Lebensweise – ein Ziel, das BNE als Querschnittsaufgabe in allen Fächern verfolgt. Was machen Sie schon zum Thema BNE? Starten Sie mit einer kurzen Reflexion. Was setzen Sie bereits in Ihrem Alltag um, privat und beruflich? Kreuzen Sie an, was auf Sie zutrifft: □ Ich trenne konsequent Müll und achte auf Recycling. □ Ich spare bewusst Energie und Wasser zu Hause. □ Ich kaufe regional, saisonal oder biologisch ein. □ Ich nutze öffentliche Verkehrsmittel oder fahre Fahrrad. □ Ich achte auf fair gehandelte Produkte. □ Ich engagiere mich ehrenamtlich oder unterstütze soziale Projekte. □ Ich spreche mit Kindern über Nachhaltigkeitsthemen. □ Ich binde Themen wie Gerechtigkeit, Vielfalt oder Umweltschutz in meinen Unterricht ein. SELBSTCHECK: Autorin: Anna Rudmann Eckert, M.Sc. International and Comparative Education, Grundschullehrerin in Zürich 3 BNE BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
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