Konkrete Ideen für den Unterricht Bildung für nachhaltige Entwicklung muss nicht aufwändig sein. Auch kleine, spontan einsetzbare Einheiten können Kinder für wichtige Zukunftsfragen sensibilisieren. Die folgenden Mini-Projekte lassen sich ohne große Vorbereitung in einer Vertretungsstunde oder als Einstieg in ein größeres Thema umsetzen – jeweils mit einem klaren Bezug zu einem oder mehreren der 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Müll-Detektive SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden & SDG 12 – Nachhaltiger Konsum und Produktion Ziel: Die Kinder entwickeln ein Bewusstsein für die eigene Umwelt und erkennen, wie sie selbst zu einem sauberen (Schul-)Umfeld beitragen können. Gleichzeitig erfahren sie, dass gemeinsames Handeln sichtbar und wirksam ist. Material: Müllsäcke, Einmalhandschuhe, evtl. Greifzangen bzw. Müllsammler, Papier und Stift (+ evtl. Handykamera) zum Dokumentieren, evtl. Plakatmaterial für die Nachbereitung Ablauf: 1. Kurze Gesprächsrunde im Plenum: Wo entsteht Müll? Was passiert damit? Wo sehen wir im Alltag Müll liegen? Warum ist Müll in der Umwelt ein Problem? 2. Kleingruppen: Auf dem Schulhof oder angrenzendem Gelände Müll einsammeln und dokumentieren 3. Auswertung und Reflexion: Was wurde gefunden? Was hätte vermieden oder ersetzt werden können? Sortieren der Fundstücke nach Materialien bzw. Müllart (Papier, Plastik, etc.), Gemeinsame Ideenrunde: Was können wir in Zukunft anders machen (z.B. Brotdosen, keine Einwegverpackungen, Papier richtig entsorgen, etc.) Jede Idee enthält: • Thema und SDG-Bezug • Ziel der Einheit • Materialbedarf (sofern nötig) • Ablauf in ca. 45 Minuten 10 BNE BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
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