Nachhaltigkeit lebendig machen BNE einfach in den Grundschulalltag integrieren www.westermann.de
Liebe Lehrkräfte, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist mehr als ein Schlagwort – sie ist ein Schlüssel für die Zukunft unserer Kinder. Doch wie lässt sich das Thema praxisnah und motivierend in den Unterricht einbinden? Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie dabei unterstützen: Seite 2–13 Fachartikel mit Hintergrundwissen und aktuellen bildungspolitischen Impulsen Seite 14–17 Einblick in unsere Themenhefte zu BNE Seite 18–27 BNE-Aufgabenstellungen – Beispiele aus verschiedenen Unterrichtsfächern Auf unserem Themenschwerpunkt westermann.de/BNE stehen Ihnen weitere Informationen und viele nützliche Ideen für Ihren Unterricht zur Verfügung. In regelmäßigen Abständen veranstalten wir Fortbildungen, Online-Fachtage und Diskussionsrunden zum Thema BNE. Bildnachweise Illustrationen S. 1–13, 22: Shutterstock.com/Grinbox S. 11: Kerker + Baum (Gießkanne) Icons und Logo 17 Ziele (SDGs): © United Nations, New York/https:// www.un.org/sustainabledevelopment/sustainable-development-goals/ “The content of this publication has not been approved by the United Nations and does not reflect the views of the United Nations or its officials or Member States“. S. 1, 7, 18: Forsch, Annette (Grafik BNE-Icon) S. 14–17: Visuelle Lebensfreude (Chamäleon), Heimrich, Heike (Weltkugeln) S. 18: Doering, Svenja (Bu – Vogel); S. 22: Assies, Juliane (Hund) 2 EDITORIAL
BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung Nachhaltigkeit beginnt im Alltag Ob Sie beim Zähneputzen das Wasser abstellen, den Schulweg mit dem Fahrrad zurücklegen oder in der Schule alte Materialien wiederverwenden: nachhaltiges Verhalten beginnt oft mit kleinen, alltäglichen Entscheidungen. Auch Ihre Lernenden entwickeln früh ein Gespür dafür, wie sie verantwortungsbewusst mit Ressourcen umgehen und sich für eine lebenswerte Zukunft engagieren können. Die Kultusministerkonferenz (KMK) beschreibt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als einen Bildungsansatz, der genau an diesem Alltag ansetzt. Sie fördert bei Kindern die Fähigkeit, eigene Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und verantwortungsbewusst zu handeln. Kleine Verhaltensänderungen im Alltag werden so zum Baustein für eine nachhaltige Lebensweise – ein Ziel, das BNE als Querschnittsaufgabe in allen Fächern verfolgt. Was machen Sie schon zum Thema BNE? Starten Sie mit einer kurzen Reflexion. Was setzen Sie bereits in Ihrem Alltag um, privat und beruflich? Kreuzen Sie an, was auf Sie zutrifft: □ Ich trenne konsequent Müll und achte auf Recycling. □ Ich spare bewusst Energie und Wasser zu Hause. □ Ich kaufe regional, saisonal oder biologisch ein. □ Ich nutze öffentliche Verkehrsmittel oder fahre Fahrrad. □ Ich achte auf fair gehandelte Produkte. □ Ich engagiere mich ehrenamtlich oder unterstütze soziale Projekte. □ Ich spreche mit Kindern über Nachhaltigkeitsthemen. □ Ich binde Themen wie Gerechtigkeit, Vielfalt oder Umweltschutz in meinen Unterricht ein. SELBSTCHECK: Autorin: Anna Rudmann Eckert, M.Sc. International and Comparative Education, Grundschullehrerin in Zürich 3 BNE BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
Bildung für nachhaltige Entwicklung: die SDGs Stellen Sie sich eine Zukunft vor, in der Städte nachhaltig geplant sind, in der natürliche Ressourcen sorgsam genutzt werden und in der Menschen gemeinsam daran arbeiten, Umwelt und Klima zu schützen. Eine Zukunft, in der Kinder weltweit Zugang zu Bildung haben, Armut und Hunger wirksam bekämpft werden und faire Wirtschaftsbeziehungen selbstverständlich sind. Diese Zukunftsvision ist nicht bloß eine Idee – sie ist das Ziel der internationalen Gemeinschaft. Mit der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (UN) und den darin enthaltenen 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) haben sich fast alle Länder der Welt verpflichtet, eine sozial gerechte, wirtschaftlich tragfähige und ökologisch verantwortungsvolle Entwicklung voranzubringen. Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung erfassen ökologische, soziale und ökonomische Aspekte und gelten für alle Länder – auch für Deutschland. Zu den bekanntesten Zielen gehören z. B.: Ziel 4: Hochwertige Bildung Ziel 5: Geschlechtergleichheit Ziel 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion Ziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz Ziel 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen Ziel 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele Die SDGs verdeutlichen: Nachhaltigkeit betrifft viele Lebensbereiche. Umwelt, Bildung, Gesundheit, Gleichstellung, Gerechtigkeit und Frieden sind untrennbar miteinander verbunden. Auch wenn die Formulierungen der SDGs zunächst komplex erscheinen mögen, lassen sich viele Inhalte bereits kindgerecht in den Grundschulunterricht integrieren. Kinder sind offen, neugierig und stellen Fragen – ideale Voraussetzungen, um Themen wie Klimaschutz, Wasserverbrauch, Armut oder Gerechtigkeit gemeinsam zu bearbeiten. Für die schulische Umsetzung bedeutet das: Die SDGs bieten eine inhaltliche Struktur und Orientierung, aber entscheidend ist die handlungsorientierte und altersgerechte Umsetzung im Schulalltag. Ziel ist es, den Kindern zu zeigen, dass sie Teil einer globalen Gemeinschaft sind – und dass ihr Handeln zählt. 4 BNE BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
Warum Bildung für nachhaltige Entwicklung in der (Grund-)schule unverzichtbar ist Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, die von großen Herausforderungen geprägt ist: Klimawandel, Ressourcenknappheit, soziale Ungleichheit und globale Krisen betreffen nicht nur Erwachsene, sondern wirken sich zunehmend auch auf das Leben der jüngsten Generation aus. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, braucht es eine Bildung, die Kindern und Jugendlichen nicht nur Wissen vermittelt, sondern sie auch dazu befähigt, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft aktiv mitzugestalten. Die KMK betont in ihrem Leitfaden zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), dass BNE darauf abzielt, junge Menschen zu befähigen, diese komplexen Herausforderungen zu verstehen und aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken. Sie fördert Kompetenzen, mit denen Lernende globale Zusammenhänge verstehen, Werte reflektieren, mit anderen zusammenarbeiten und nachhaltige Entscheidungen treffen können. Dabei geht es nicht nur um Wissensvermittlung, sondern um eine Haltung: BNE soll Kinder und Jugendliche dazu ermutigen, die Welt verantwortungsvoll, kritisch und lösungsorientiert mitzugestalten. Gerade die Grundschule spielt dabei eine entscheidende Rolle. In der frühen Kindheit werden grundlegende Haltungen und Wertvorstellungen geprägt – gegenüber der Umwelt, gegenüber Mitmenschen und gegenüber gesellschaftlichen Regeln. BNE als Bildungsprinzip in der Grundschule bedeutet deshalb, Kinder ernst zu nehmen, ihre Fragen aufzugreifen und ihnen Wege zu zeigen, wie sie selbst aktiv werden können. BNE ist dabei kein isoliertes Unterrichtsfach, sondern ein fächerübergreifendes Prinzip. Es kann und soll in allen Fächern verankert werden – vom Sachunterricht über Deutsch bis hin zu Religion, Ethik, Kunst oder Musik. 5 BNE BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
Wie lassen sich die SDGs in der Grundschule vermitteln? Bildung für nachhaltige Entwicklung ist kein Zusatzthema – sie ist ein pädagogisches Prinzip. Die SDGs dienen dabei als Leitbild, um globale Fragen im Unterricht erfahrbar zu machen. Entscheidend ist, dass Sie als Lehrkraft dabei an der Lebenswelt der Kinder anknüpfen: Familie, Freundschaften, Schule, Spielplatz oder Hobbys bieten viele Ausgangspunkte. BNE in der Grundschule bedeutet daher: • Lebensweltbezug: Kinder begreifen die Welt aus ihrer direkten Umgebung heraus. Nachhaltigkeit wird dann greifbar, wenn sie im Schulalltag eine Rolle spielt, zum Beispiel beim Frühstück, beim Schulweg oder im Umgang mit Materialien. • Handlungsorientierung: Nachhaltiges Verhalten wird durch eigenes Tun erlebbar. Beispiele hierfür können beispielsweise ein Schulgarten oder Mülltrennungsprojekte sein. • Partizipation: Geben Sie Kindern die Möglichkeit, den Unterricht aktiv mitzugestalten. Fragen Sie nach ihren Ideen für Umweltschutzaktionen oder sozialen Projekten. So stärken Sie demokratisches Denken und Eigenverantwortung. • Fächerverbindendes Lernen: BNE funktioniert besonders gut, wenn Themen nicht isoliert, sondern im Zusammenhang behandelt werden. Beispielsweise kann ein Thema wie „Wasser“ im Sachunterricht faktenbasiert, im Deutschunterricht literarisch und im Kunstunterricht kreativ aufgegriffen werden. 6 BNE BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
Grafik: Annette Forsch Umsetzung bei Westermann: BNE in der Grundschule sichtbar machen Der Westermann Bildungsmedien Verlag integriert Bildung für nachhaltige Entwicklung gezielt und systematisch in seinen Grundschulmaterialien. Zur besseren Orientierung wurde ein eigenes BNE-Symbol eingeführt das in Lehrwerken als Hinweis auf Aufgaben und Inhalte mit Bezug zu nachhaltiger Entwicklung dient. Ein zentrales Angebot bilden die Themenhefte der BUNTEN REIHE – Bildung für nachhaltige Entwicklung. Diese Hefte ermöglichen eine kindgerechte Vermittlung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung aus der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Sie bieten klare und systematisch aufgebaute Übungen, die den Kompetenzaufbau entlang des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung unterstützen. Die Materialien sind lehrwerksunabhängig und fächerübergreifend einsetzbar. Inhalte wie Müllvermeidung, Klimaschutz, Wasserverbrauch, Ernährung oder Zusammenleben in Vielfalt werden altersgerecht aufbereitet und regen zu Reflexion, Diskussion und eigenem Handeln an. Ein weiteres zentrales Werkzeug für die Unterrichtspraxis ist das neue Online- Portal Grundschule aktuell (https://grundschule-aktuell.de/). Es unterstützt Lehrpersonen bei der effektiven Vorbereitung und Durchführung von Unterricht – mit ausgearbeiteten Materialien, konkreten Umsetzungsideen für verschiedene Fächer sowie einem umfangreichen Themenspecial zu BNE. Im Fokus stehen unter anderem: • vertiefendes Wissen zum Thema BNE • schulische Umsetzung von BNE • nachhaltiger Umgang mit Ressourcen • Natur und Umwelt • Mobilität im Alltag • Möglichkeiten außerschulischen Lernens Die Materialien bieten Anregungen, praktische Tipps und direkt einsetzbare Unterrichtseinheiten. Damit wird nachhaltige Bildung in der Grundschule konkret, machbar und vielfältig gestaltbar. Zur Unterstützung der unterrichtlichen Umsetzung bietet Westermann zudem regelmäßig Webinare zur BNE in der Grundschule an. Diese praxisorientierten Fortbildungen richten sich an Lehrkräfte, die Anregungen und konkrete Umsetzungsideen für ihre tägliche Arbeit suchen. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Themenseite. 7 BNE BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
Übergreifende Projekte und Impulse Bildung für nachhaltige Entwicklung ist dann besonders wirksam, wenn sie über den Unterricht hinausgeht und den Schulalltag, außerschulische Lernorte und das soziale Miteinander einbezieht. Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen – für sich, für andere und für die Gemeinschaft. Nachhaltigkeit ist dabei nicht nur ein Thema, sondern eine Haltung, die sich im schulischen Leben konkret erfahrbar machen lässt. Die folgenden übergreifenden Projekte und Materialien laden dazu ein, gemeinsam aktiv zu werden – schulweit, lokal vernetzt oder über digitale Plattformen. Nachhaltigkeitspreise und Wettbewerbe • „Nationale Auszeichnung Bildung für nachhaltige Entwicklung”: Besonders engagierte Schulen werden regelmäßig von der Deutschen UNESCOKommission ausgezeichnet – 2023 erhielten 23 Projekte eine nationale Auszeichnung für ihre Beiträge zur Bildung für nachhaltige Entwicklung • „Umweltschule in Europa“: Dieses Programm zeichnet Schulen aus, die sich systematisch und dauerhaft mit Themen der nachhaltigen Entwicklung beschäftigen. • „Echt kuh-l!“, Schulwettbewerb des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat: Der bundesweite Wettbewerb thematisiert nachhaltige Landwirtschaft, Ernährung und Konsum im Schulalltag. • Lokal initiierte Nachhaltigkeitspreise Viele Städte und Landkreise schreiben eigene Umwelt- oder Nachhaltigkeitspreise für Schulen aus. Informieren Sie sich über Wettbewerbe in Ihrer Region. Online-Plattformen und Projektideen • BNE-Portal der Bundesregierung Das zentrale Informationsportal zu BNE bietet Lehrkräften Materialien, Projektbeispiele, Fortbildungshinweise und Vernetzungsmöglichkeiten. • BNE-Kalender Mit Aktionstagen (z. B. „Weltwassertag“, „Tag der Erde“) bietet der Kalender zahlreiche Anlässe für kleine Unterrichtsprojekte oder schulweite Aktionen. 8 BNE BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
BNE in die Unterrichtspraxis integrieren Die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Schulalltag braucht keine aufwändigen Programme, sondern vor allem eine klare pädagogische Haltung und konkrete Ideen, wie nachhaltiges Denken und Handeln im Unterricht verankert werden kann. Die folgenden Punkte können Ihnen als Gerüst für praxisorientierte Schritte dienen, mit denen Sie BNE dauerhaft und niederschwellig in Ihrer Klasse oder Schule etablieren können. 1. BNE als Haltung begreifen – nicht als Zusatzthema BNE ist kein weiteres Fach, sondern ein fächerübergreifendes Prinzip, das Werte wie Verantwortung, Solidarität, Gerechtigkeit und Umweltbewusstsein stärkt. Beginnen Sie mit kleinen Fragen: Was bewegt die Kinder in meiner Klasse? Wo erleben sie Ungerechtigkeit, Umweltprobleme oder Gemeinschaft? 2. Nachhaltigkeit sichtbar machen – im Klassenzimmer und Schulalltag • Gestalten Sie Lernräume nachhaltig: Mülltrennung, Papier sparen, Material wiederverwenden • Entwickeln Sie gemeinsam Regeln für nachhaltiges Verhalten (z. B. Licht aus, wenn wir den Raum verlassen) • Schaffen Sie einen Nachhaltigkeitskalender: mit Projekttagen, saisonalem Obst oder Aktionsthemen 3. Mit den Kindern BNE-Themen entwickeln – partizipativ und lebensnah • Nutzen Sie Gesprächsanlässe im Morgenkreis oder bei aktuellen Ereignissen • Starten Sie einen Ideen-Briefkasten für Themen, die die Kinder bewegen • Lassen Sie die Kinder in Kleingruppen Projektideen entwickeln und umsetzen 4. Reflexion und Feedback verankern • Bauen Sie einfache Reflexionsmethoden ein (z. B. Feedbackplakate, DaumenFeedback, etc.) • Tauschen Sie sich regelmäßig im Kollegium über BNE-Erfahrungen aus 5. Verankerung im Schulprofil – Schritt für Schritt • Beginnen Sie im Kleinen: mit einer Aktion oder einem Projekt • Entwickeln Sie gemeinsam mit dem Kollegium ein gemeinsames BNELeitbild • Nutzen Sie Materialien, Fortbildungen und Unterstützungsangebote (z. B. BNE-Portal, KMK-Leitfaden) 9 BNE BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
Konkrete Ideen für den Unterricht Bildung für nachhaltige Entwicklung muss nicht aufwändig sein. Auch kleine, spontan einsetzbare Einheiten können Kinder für wichtige Zukunftsfragen sensibilisieren. Die folgenden Mini-Projekte lassen sich ohne große Vorbereitung in einer Vertretungsstunde oder als Einstieg in ein größeres Thema umsetzen – jeweils mit einem klaren Bezug zu einem oder mehreren der 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Müll-Detektive SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden & SDG 12 – Nachhaltiger Konsum und Produktion Ziel: Die Kinder entwickeln ein Bewusstsein für die eigene Umwelt und erkennen, wie sie selbst zu einem sauberen (Schul-)Umfeld beitragen können. Gleichzeitig erfahren sie, dass gemeinsames Handeln sichtbar und wirksam ist. Material: Müllsäcke, Einmalhandschuhe, evtl. Greifzangen bzw. Müllsammler, Papier und Stift (+ evtl. Handykamera) zum Dokumentieren, evtl. Plakatmaterial für die Nachbereitung Ablauf: 1. Kurze Gesprächsrunde im Plenum: Wo entsteht Müll? Was passiert damit? Wo sehen wir im Alltag Müll liegen? Warum ist Müll in der Umwelt ein Problem? 2. Kleingruppen: Auf dem Schulhof oder angrenzendem Gelände Müll einsammeln und dokumentieren 3. Auswertung und Reflexion: Was wurde gefunden? Was hätte vermieden oder ersetzt werden können? Sortieren der Fundstücke nach Materialien bzw. Müllart (Papier, Plastik, etc.), Gemeinsame Ideenrunde: Was können wir in Zukunft anders machen (z.B. Brotdosen, keine Einwegverpackungen, Papier richtig entsorgen, etc.) Jede Idee enthält: • Thema und SDG-Bezug • Ziel der Einheit • Materialbedarf (sofern nötig) • Ablauf in ca. 45 Minuten 10 BNE BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
Wasser ist kostbar! SDG 6 – Sauberes Wasser und Sanitärversorgung Ziel: Die Lernenden reflektieren ihren eigenen Wasserverbrauch und entwickeln alltagsnahe Ideen zum Wassersparen. Sie erkennen Wasser als lebenswichtige, aber nicht unbegrenzt verfügbare Ressource. Material: gefülltes Wasserglas Ablauf: 1. Einstieg: Wasserglas zeigen – „Stellt euch vor, ihr dürftet heute nur dieses Glas Wasser benutzen – für alles: trinken, Zähne putzen, Hände waschen. Was würdet ihr zuerst damit machen? Und was müsste vielleicht ausfallen?“ 2. Gespräch: Wo brauchen wir im Alltag Wasser? Was wäre, wenn es keins gäbe? Welche Folgen hat Wassermangel für Menschen, Tiere und Pflanzen? Lehrperson kann parallel an der Tafel dokumentieren 3. Kleingruppen: Gestaltung von Plakaten zum Thema Wassersparen (z.B. „Drei Ideen, wie wir Wasser sparen können”, die Kinder zeichnen oder schreiben ihre Ideen auf (z.B. Beim Zähne putzen Wasser abstellen, Regenwasser zum Blumengießen verwenden, duschen statt baden) 4. Vorstellung der Plakate: Welche Ideen sind besonders wirkungsvoll? Was könnten wir alle ab morgen umsetzen? 5. Gemeinsames Klassenschild: „So sparen wir Wasser”, das im Klassenzimmer aufgehängt wird 11 BNE BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
„Was braucht ein gutes Leben?“ SDG 1 – Keine Armut & SDG 10 – Weniger Ungleichheiten Ziel: Kinder setzen sich mit grundlegenden Bedürfnissen auseinander und reflektieren, was „Wohlstand“ wirklich bedeutet. Material: Tafel/Plakat, Kreide/Stifte Ablauf: 1. Einstieg: Frage in die Runde – Was brauchen Menschen, um gut leben zu können? / Was braucht ein Mensch, damit es ihm gut geht? 2. Sammlung an der Tafel (Nahrung, Zuhause, Freunde, Schule, Gesundheit, Freizeit…) 3. Austausch: Haben das alle Menschen auf der Welt? Was fehlt manchmal – auch bei uns? 4. Kleingruppen: Die Kinder malen oder schreiben eine Karte oder ein Plakat mit dem Titel: „Das wünsche ich jedem Kind auf der Welt“ 5. Vorstellung der Plakate 12 BNE BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
Abschluss Kleine Schritte, große Wirkung: Bildung für nachhaltige Entwicklung beginnt mit einer Haltung und setzt sich in vielen kleinen Handlungen fort. Mit einem kindgerechten Zugang zu den SDGs und einem Fokus auf Mitverantwortung und Gestaltungsfreude können Sie BNE in der Grundschule altersgerecht und ohne großen Aufwand umsetzen. Ob durch einen Ideen-Briefkasten, ein gemeinsames Plakat zum Wassersparen oder ein gemeinsames Müllsammeln – viele kleine Ansätze tragen dazu bei, eine Kultur der Nachhaltigkeit im Schulalltag zu fördern. Ergänzend können übergreifende Projekte, fächerverbindende Materialien mit BNE-Bezug oder digitale Angebote wie das BNE-Portal und die Westermann-Webinare eine hilfreiche Unterstützung bieten. Ein möglicher Anfang? Eine einfache Frage im Morgenkreis, ein Gespräch über Konsum oder ein Blick auf den eigenen Schulweg. Was dadurch entstehen kann? Kinder, die lernen, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und die erleben, dass ihr Handeln Bedeutung hat. Quellenverzeichnis BNE-Portal der Bundesregierung. (n. d.). Bildung für nachhaltige Entwicklung – Portal der Bundesregierung. Abgerufen am 14. Oktober 2025, von https://www.bne-portal.de Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. (n. d.). Echt kuh-l! Schulwettbewerb. Abgerufen am 14. Oktober 2025, von https://www.echtkuh-l.de Deutsche UNESCO-Kommission. (2023, 6. Juli). 23 Initiativen erhalten nationale Auszeichnung „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Abgerufen am 14. Oktober 2025, von https://www.unesco.de/aktuelles/ 23-initiativen-erhaltennationale-auszeichnung-bildung-fuer- nachhaltige-entwicklung Grundschule aktuell. (n. d.). Themenseite Bildung für nachhaltige Entwicklung. Abgerufen am 14. Oktober 2025, von https://grundschule-aktuell.de Umweltschule in Europa. (n. d.). Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21-Schule. Abgerufen am 14. Oktober 2025, von https://www.umweltschule.de Westermann Gruppe. (n. d.). Bildung für nachhaltige Entwicklung – Westermann Verlag. Abgerufen am 14. Oktober 2025, von https://www.westermann.de/landing/bne 13 BNE BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
Die neuen Themenhefte sind für den fächerübergreifenden Unterricht in Klasse 3 und 4 im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) konzipiert. Kindgerecht werden die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele aus der Agenda 2030 der Vereinten Nationen vermittelt. Klar strukturierte und systematische Übungsformen fördern den Kompetenzaufbau gemäß des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung mit den Kompetenzbereichen Erkennen, Bewerten und Handeln. Die Kinder bewerten Handlungsmöglichkeiten zur Erreichung der Ziele und bilden sich eine eigene Meinung. Gemeinsame Aktionen zur Umsetzung mit der Klasse oder Schule sollen überlegt und umgesetzt werden. 2 Das lernst du in diesem Heft Was sind die Nachhaltigkeitsziele? ..4–5 Das Nachhaltigkeitsziel 1: Keine Armut ............................................6–7 Was bedeutet Armut? ..........................8–9 Warum gibt es Kinderarmut in Deutschland? ................................ 10–11 Handeln gegen Kinderarmut in Deutschland .................................. 12–13 Das Nachhaltigkeitsziel 17: Partnerschaften ....................................... 14 Gemeinsam gegen Armut ..................... 15 Das Nachhaltigkeitsziel 2: Kein Hunger ....................................... 16–17 Hunger in der Welt ................................. 18 Welche Gründe gibt es für Hunger in der Welt? ......................... 19 Wo hungern die meisten Menschen?......................... 20–21 Handeln gegen Hunger in der Welt ......................................... 22–23 Das Nachhaltigkeitsziel 17: Partnerschaften ....................................... 24 Gemeinsam gegen Hunger in der Welt ................................................ 25 Das Nachhaltigkeitsziel 2 Das Nachhaltigkeitsziel 1 Einstieg © Westermann 3 Was ist Gesundheit? ....................... 26–27 Die Ernährungspyramide ....................... 28 Mein Ernährungstagebuch .................... 29 Wohlbefinden, Freude, Dankbarkeit, Glück .......................... 30–31 Das Nachhaltigkeitsziel 3: Gesundheit......................................... 32–33 Das Nachhaltigkeitsziel 17: Partnerschaften ....................................... 34 Gemeinsam für Gesundheit .................. 35 Trinkwasserverwendung in Deutschland....................................... 36–37 Das Nachhaltigkeitsziel 3 Wasserspartipps ...................................... 38 Zahlen zu Wasser weltweit ................... 39 Das Nachhaltigkeitsziel 6: Sauberes Wasser ............................. 40–41 Trinkwasser in Äthiopien und im Südsudan ............................. 42–43 Das Nachhaltigkeitsziel 17: Partnerschaften ....................................... 44 Gemeinsam für nachhaltige Wasserverwendung ................................ 45 Was ist deine Meinung? ................. 46–47 Meine Lieblingsthemen und mein Traum für die Zukunft .................. 48 Das Nachhaltigkeitsziel 6 Abschluss © Westermann 14.05.2024 09:50:38 Themenheft 1: Inhalt Themenheft 1: Was ist Gesundheit? Blick ins Heft 26 Was ist Gesundheit? 1 Lies die Texte. Aiku, 9 Jahre Peter, 83 Jahre Imre, 34 Jahre Henri, 8 Jahre Seda, 67 Jahre Finja, 10 Jahre In den Pausen spiele ich gerne am Klettergerü st auf dem Pausenhof. Jeden Tag treffe ich mich mit meinen Freunden im Altenheim, um gemeinsam Karten zu spielen. Ich liebe es, frischen und knackigen Salat fü r meine Familie zuzubereiten. Beim Geburtstag haben wir eine spannende Schatzsuche gemacht und gemeinsam den Schatz gefunden. Am besten fü hlt sich mein Körper an, wenn ich täglich ungefähr 2 Liter Wasser trinke. Beim Fußballspielen kann ich mich richtig austoben. Durch das Training bin ich richtig gut geworden. © Westermann 14 THEMENHEFTE BNE DIE BUNTE REIHE
8 Meine Traumschule 1 Schreibe oder male auf den Seiten 8 und 9. 2 Tausche dich mit einem anderen Kind aus. Über diese Schulerfahrung bin ich dankbar: Über diese Fähigkeiten, bin ich richtig stolz: Meine Lieblingsfächer: „Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum“ sagt ein bekanntes altes Sprichwort. Welche Erfahrungen in der Schule waren fü r dich wertvoll und schön? Über welche deiner Fähigkeiten bist du richtig stolz? Welches sind deine Lieblingsfächer? Welcher ist dein Lieblingsort? Mit welchen Personen bist du gerne zusammen? Was sollte sich verändern, damit die Schule fü r dich noch schöner und wertvoller wird? © Westermann 46 Was ist deine Meinung? 1 Lies die Aussagen. Was ist deine Meinung? Kreuze an. 2 Tauscht euch über eure Meinungen aus. 1. Ich gehe gerne zur Schule und habe Freude am Lernen. 2. In meiner Klasse gehen alle Kinder gerne zur Schule und haben Freude am Lernen. 3. Alle Menschen in Deutschland können lesen. 4. Alle Menschen auf der Welt können lesen. 5. Ich möchte mich mehr dafür einsetzen, dass Frauen und Mädchen nicht benachteiligt werden. 6. Für ein friedliches Miteinander ist es wichtig, sich mit Respekt zu begegnen. 7. Das Geld auf der Welt ist ungerecht verteilt. Ich stimme zu. Ich stimme größtenteils zu. Ich stimme teilweise zu. Ich stimme nicht zu. Aussage © Westermann 47 8. Deutschland gehört weltweit zu den reicheren Ländern. 9. Alle Menschen weltweit haben gleich viele Rechte und erleben, dass sie gerecht behandelt werden. 10. Erwachsene haben mehr Rechte als Kinder, weil sie älter und erfahrener sind. 11. Kinder haben besondere Rechte, weil sie besonders viel Schutz brauchen. 12. Frieden kann ich im Herzen fühlen, ich kann mich in meiner Klasse dafür einsetzen und auch darüber hinaus. 13. Als einzelner Mensch kann ich einen Unterschied machen. Ich stimme zu. Ich stimme größtenteils zu. Ich stimme teilweise zu. Ich stimme nicht zu. Aussage © Westermann Themenheft 2: Meine Traumschule Themenheft 2: Abschluss – Was ist deine Meinung? Blick ins Heft 27 2 Male alle Sprechblasen auf Seite 26 rot an, die mit Ernährung zu tun haben. 3 Male alle Sprechblasen auf Seite 26 gelb an, die mit Bewegung zu tun haben. 4 Male alle Sprechblasen auf Seite 26 grün an, die Freundschaft und Familie beschreiben. 5 Was machst du für deine Gesundheit? Schreibe auf. Gesundheit hat mit unserem Körper und unserem Geist zu tun. Das bedeutet mit unseren Gedanken. Aber auch unsere Gefü hle, unsere Familien und Freundschaften tragen zu unserer Gesundheit bei. Fü r ein gesundes Leben ist es wichtig, dass wir auf unsere Ernährung (Essen und Trinken), unseren Schlaf, unsere Bewegung, aber auch unsere Familien und Freundschaften achten. © Westermann 15
3 Gewünschte Veränderungen im Bereich Wasser ....................................... 29 Gewünschte Veränderungen im Bereich Verkehr ....................................... 30 Gewünschte Veränderungen im Bereich Kommunikation ......................... 31 Gewünschte Veränderungen im Bereich Gebäude .................................... 32 Dankbarkeit ............................................... 33 Infrastruktur in unserem Ort .......... 34–35 Das Nachhaltigkeitsziel 12: Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion ................... 36–37 Was verschwenden wir oft?.................. 38 Wie können wir weniger verschwenden? ........................................ 39 Was sind Ressourcen? .......................... 40 Regionale Produkte ................................ 41 Woher kommt mein T-Shirt? ................ 42 Nachhaltige Kleidung – Was können wir tun? ............................. 43 Das Nachhaltigkeitsziel 17: Partnerschaften ....................................... 44 Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit .. 45 Was ist deine Meinung? ................. 46–47 Meine Lieblingsthemen und mein Traum für die Zukunft ............................ 48 Das Nachhaltigkeitsziel 12 Abschluss © Westermann Themenheft 3: Inhalt Blick ins Heft 2 Das lernst du in diesem Heft Was sind die Nachhaltigkeitsziele? ..4–5 Was ist eigentlich „Energie“? .............6–7 Das Nachhaltigkeitsziel 7: Saubere Energie ....................................8–9 Fossile und erneuerbare Energien in Deutschland .................................. 10–11 Energie sparen ................................. 12–13 Das Nachhaltigkeitsziel 17: Partnerschaften ....................................... 14 Gemeinsam für saubere Energie ........ 15 Das Nachhaltigkeitsziel 8: Menschenwürdige Arbeit ................ 16–17 Was ist menschenwürdige Arbeit? ................................................ 18–19 Kinderarbeit ....................................... 20–21 Nachhaltiges Reisen ........................ 22–23 Das Nachhaltigkeitsziel 17: Partnerschaften ....................................... 24 Gemeinsam für menschenwürdige Arbeit .......................................................... 25 Das Nachhaltigkeitsziel 9: Infrastruktur ....................................... 26–27 Gewünschte Veränderungen im Bereich Energie ....................................... 28 Das Nachhaltigkeitsziel 7 Einstieg Das Nachhaltigkeitsziel 9 Das Nachhaltigkeitsziel 8 © Westermann 17.01.2025 09:47:19 22 Nachhaltiges Reisen Nachhaltiges Reisen bedeutet, dass wir Urlaub so machen, dass wir die Umwelt schützen und die Menschen vor Ort respektieren. Es geht darum, die Natur und die Kultur der Urlaubsorte zu bewahren, während wir reisen. 1 Lies den Text und unterstreiche zwei Dinge, die zeigen, dass nachhaltiges Reisen für die Menschen vor Ort gut ist. Nachhaltig zu reisen bedeutet, umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Busse oder Züge zu nutzen, anstatt mit dem Auto oder dem Flugzeug zu reisen. Auch beim Wandern oder Zelten ist es wichtig, die Natur zu schützen, indem wir keinen Müll hinterlassen und die Pflanzen und Tiere respektieren. Nachhaltiges Reisen ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Menschen vor Ort. Während des Urlaubs können wir in kleinen Restaurants essen und regionale Gerichte ausprobieren und landestypische Dinge kaufen. So können wir dazu beitragen, dass die Menschen vor Ort eine Arbeit in den Restaurants und Geschäften haben und dass die örtliche Kultur gefördert und erhalten bleibt. © Westermann 23 2 Überlege dir, wie du nachhaltig Urlaub machen kannst. Schreibe oder zeichne. © Westermann Themenheft 3: Nachhaltiges Reisen BESTELL-NR. TITEL 978-3-14-117920-0 Themenheft 1, Klasse 3/4 978-3-14-117921-7 Themenheft 2, Klasse 3/4 978-3-14-117922-4 Themenheft 3, Klasse 3/4 978-3-14-117923-1 Themenheft 4, Klasse 3/4 978-3-14-117924-8 Paket: Themenhefte 1–4, Klasse 3/4 16 DIE BUNTE REIHE THEMENHEFTE BNE
12 Umfrage zu deinem Ort 1 Mache eine Umfrage zu deinem Ort. Du kannst Kinder deiner Klasse, Lehrkräfte, Eltern, Großeltern und Freunde fragen. Diese Personen geben ihre Meinung zu verschiedenen Themen deines Orts und bewerten sie mit Schulnoten (1 = sehr gut, 5 = mangelhaft). Thema 12345 Wohnqualität Sport/ Kultur Parks/ Natur Verkehr Kaufmöglichkeiten Thema 12345 Wohnqualität Sport/ Kultur Parks/ Natur Verkehr Kaufmöglichkeiten Thema 12345 Wohnqualität Sport/ Kultur Parks/ Natur Verkehr Kaufmöglichkeiten Name: Name: Name: © Westermann 29 Plastik im Meer 1 Lies den Text. Jedes Jahr landen Millionen Tonnen Plastik im Meer. Das Plastik zerfällt in winzige Teile, die sogar in unser Essen gelangen können. Und auch für Fische und andere Meeresbewohner ist es gefährlich. Viele Schildkröten verwechseln Plastiktüten mit Quallen, ihrer Lieblingsnahrung, und können daran ersticken. Auch verloren gegangene Fischernetze oder verschmutzte Strände machen ihnen das Leben schwer. Wir können ihnen helfen, indem wir Plastikmüll vermeiden, Strände sauber halten und uns für ihren Schutz einsetzen. 2 Erstelle ein Plakat über die Schildkröte. Erkläre, warum sie bedroht ist und wie du ihr helfen kannst. Recherchiere. © Westermann Mehr erfahren unter: www.westermann.de/ buntereihe-bne 11 Müllverwertung Knapp ein Drittel des Mülls wird wiederverwertet und kommt in eine Kreislaufwirtschaft. In Deutschland gibt es in vielen Städten vier verschiedene Mülltonnen. 1 Zu jeder Tonne gehören drei richtige Abfälle. Kreise ein. Drei falsche Dinge gehören dort jeweils nicht hinein. Streiche durch. Verpackungen Gummi Joghurt-Becher Kaffee Alufolie Dose Pappe Papier Heft Dose Joghurt-Becher Blumen Zeitung Pappe Biogut Blumen Tapete Kaffee Lumpen Teebeutel Heft Restmüll Tapete Zeitung Heft Lumpen Gummi Dose © Westermann Themenheft 4: Müllverwertung Blick ins Heft Themenheft 4: Nachhaltige Städte und Gemeinden Themenheft 4: Leben unter Wasser 17
Wie wird das Thema in den Werkreihen aufgegriffen? Bildung für nachhaltige Entwicklung kann auf ganz vielfältige Weise verankert werden. Bei der Konzeption unserer Unterrichtsmaterialien achten wir deshalb bewusst darauf, BNE‑Bezüge in den unterschiedlichen Fächern herzustellen – von Deutsch und Mathematik bis hin zu Sachunterricht, Kunst oder Musik. Das BNE‑Icon macht diese Verbindungen für Sie schnell erkennbar. Es weist z. B. in der Fußzeile einer Schulbuchseite, in den dazugehörigen Kommentarseiten in der Handreichung oder auf der BiBox auf Nachhaltigkeitsziele hin, welche mit den jeweiligen Unterrichtsinhalten thematisiert werden. Deutsch 38 2 Warum ist es wichtig, dass alle Kinder zur Schule gehen müssen? Finde Argumente. Begründe. Mit anderen sprechen Sprechen und Zuhören zu anderen sprechen: informieren, argumentieren; mit anderen sprechen: sich themenbezogen und konstruktiv an Gesprächssituationen beteiligen; zentrale Aussagen eines Textes erfassen 1 Lies den Text. Wie lernt Maya in der Schule? Erzähle. In der Schule lerne ich lesen und schreiben. In der Schule kann ich mit anderen spielen. In der Schule lerne ich rechnen. Ich heiße Maya und gehe in die vierte Klasse. Letzte Woche haben wir einen Ausflug ins Museum gemacht. Deshalb lesen wir heute in der Schule Texte zu Dinos. Da ich schlecht sehen kann, nutze ich Hilfsmittel. So kann ich die Schrift vergrößern oder sie mit den Fingern fühlen. Zum Lesen und Schreiben nutze ich meinen Laptop und eine Braillezeile. Den Text auf dem Bildschirm kann ich mithilfe der Braillezeile lesen. Kleine Punkte auf der Braillezeile bilden die Buchstaben in Punktschrift ab. So kann ich die Punkte mit den Fingern erfühlen und lesen, was auf dem Bildschirm steht. Außerdem schlage ich in einem Sachbuch etwas über den Mosasaurus nach. Dafür nutze ich ein Bildschirmlesegerät. Damit kann ich den Text aus dem Buch auf einem Bildschirm vergrößern. Häufig bringt meine Lehrerin Gegenstände zum Tasten mit. Heute hat sie einen Mosasaurus-Zahn mitgebracht. Ich bin überrascht, wie groß er sich anfühlt. In der Pause habe ich mich mit Adin und Cleo aus der 4b verabredet. Wir wollen ein Dino-Quiz spielen. Damit ich Adin und Cleo auf dem Schulhof finde, helfen mir Kinder aus meiner Klasse. Dinos 39 1 Lies und erzähle. Sich über Kinderrechte informieren zu anderen sprechen: informieren; vor anderen sprechen: Informationen strukturieren, präsentieren, Rückmeldung geben; mit Medien umgehen: Recherche ; Sprechen und Zuhören Ich heiße Leo und ich bin Klassensprecher. In drei Wochen findet unser Schulfest statt. Deshalb gab es ein Treffen mit allen Klassensprecherinnen und Klassensprechern. Ich schlug vor: „Wir können ein Theaterstück aufführen.“ Doch Herr Roth sagte: „Das wollen wir nicht. Wir Erwachsenen planen alles.“ Alle Kinder waren enttäuscht und fühlten sich ausgeschlossen. Ich rief: „Das finde ich ungerecht! Wir wollen auch mitentscheiden.“ 2 Lest die Kinderrechte. Tauscht euch aus. 3 Vergleiche die Kinderrechte aus 2 mit dem Text in 1 . 4 Informiert euch über Kinderrechte. Sucht euch ein Kinderrecht aus. Schreibt Stichworte. Name: freie Meinungsäußerung und Beteiligung Bedeutung: – alle bestimmen mit … Beispiel: … 5 Stellt eure Ergebnisse vor. Gebt euch Rückmeldung. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) fasst die Rechte der Kinder wie folgt zusammen: Jedes Kind hat das Recht auf • Gleichheit. • Gesundheit und saubere Umwelt. • Bildung. • Spiel und Freizeit. • freie Meinungsäußerung und Beteiligung. • gewaltfreie Erziehung. • Schutz im Krieg und auf der Flucht. • Schutz vor Ausbeutung. • elterliche Fürsorge. • Fürsorge und Förderung bei Behinderung. Kinderrechte werden nicht immer eingehalten. S. 131 Erderwärmung: Nur ein Grad wärmer – das kann große Auswirkungen auf das Leben von Tieren haben. Hier werden drei Tiere vorgestellt, die vom Aussterben bedroht sind. Kinderrechte: inklusive Bildung und Gleichberechtigung verhindern Diskriminierung und ermöglichen eine demokratische Teilhabe für alle Kinder 64 beobachten – verstehen – schützen Tandemlesen Nur ein Grad wärmer Die Erderwärmung verändert auch die Lebensräume vieler Tierarten. Nur ein Grad wärmer – das kann große Auswirkungen auf das Leben von Tieren haben. Der Eisbär lebt in der Arktis. Er verliert durch die Erderwärmung seine Jagdgebiete und den Weg zu einer Partnerin. Wenn es wärmer wird, dann schmilzt das Packeis früher und stärker ab. Die Zeit, in der sich der Eisbär eine Fettschicht anfressen kann, wird knapper. Auch zur Paarungszeit kommt der Eisbär ins Schwitzen. Um Partnerinnen anzulocken, hinterlassen die weißen Riesen über ihre Tatzen Duftsignale im Schnee. Schmilzt dieser, wird die Duftspur unterbrochen. Die Bären kommen so nicht zueinander und hinterlassen weniger Nachwuchs. Die Hummel ist überall auf der Welt zu Hause. Die meisten Arten leben in Europa, Amerika und Asien. Die Hummel verliert durch die Erderwärmung ihre „Triebwerke“. Wenn es wärmer wird und ihre Flügel sich auf 44 Grad erhitzen, kann die Hummel nicht mehr fliegen. Weiter nördlich wäre es zwar kühler, aber dort ist die Landschaft nicht abwechslungsreich genug. Daher ist der Lebensraum der Hummel in Europa und den USA bereits erheblich geschrumpft. 5 10 15 20 25 Passwort Lupe Lesebuch 4, 978-3-14-141418-9 Karibu Sprachbuch 4, 978-3-14-129456-9 65 Der Kabeljau ist ein Fisch und zu Hause in der Nord- und Ostsee. Er verliert durch die Erderwärmung kräftige Jungtiere. Wenn es wärmer wird, erhöht sich auch die Wassertemperatur. Die Kabeljaue laichen* deshalb früher als gewöhnlich. Doch dann finden die Jungtiere noch nicht genug zu fressen. Sie wachsen nur langsam und sterben früh. Die Fischschwärme in Nord- und Ostsee flüchten deshalb immer weiter in den Norden, wo das Wasser kühler ist. Der Schneeleopard lebt in den Hochgebirgen, zum Beispiel im Himalaya in Indien. Schneeleoparden streifen oberhalb der Baumgrenze umher. Von dort können sie ihre Beute oder ihre Feinde frühzeitig entdecken. Durch die Erderwärmung verliert der Schneeleopard sehr viel Lebensraum. Wenn es wärmer wird, dann verschiebt sich die Baumgrenze weiter nach oben. Die Wälder erstrecken sich nun auf Höhen, auf denen es vorher karg und felsig war. Für den Schneeleoparden heißt das: noch weiter hinaufziehen – um alles im Blick zu behalten. [gekürzt] Marie Blöcher 30 35 40 45 Eier ablegen *laichen › altersgemöße Texte flüssig lesen 18 IN UNSEREN LEHRWERKEN BNE
Mathematik 119 › AH Seite 76 › FÖ Seite 78-79 › FO Seite 54 Schaubilder a) Wo war der CO2-Ausstoß 2015 niedriger als 1960, wo höher? b) In welchem Land ist der CO2-Austoß am stärksten gestiegen? c) Vergleicht die Werte von Deutschland und Europa. Was fällt euch auf? d) Vermutet: Woran könnte es liegen, dass sich der CO2-Ausstoß in den Ländern so unterschiedlich entwickelt? 2 a) Auf welchem Platz lag das Internet beim jährlichen Stromverbrauch im Jahr 2020? Wie viel Strom verbrauchte es? b) Welches Land verbrauchte den meisten Strom? Wie groß war der Unterschied zum Internet? c) Wie viel CO2 verursachte das Internet im Jahr 2020? 3 a) Löst den Forschungsauftrag. b) Macht eine Recherche. Wie viel CO2 wird durch die Nutzung von YouTube pro Tag ausgestoßen? Wodurch wird genauso viel CO2 ausgestoßen? Findet passende Vergleiche. 4 Lest am Diagramm ab. a) Wie viel CO2 wurde in den USA 1960 pro Kopf in etwa ausgestoßen? Wie viel 2015? b) In welchem Jahr hatte Deutschland den höchsten Ausstoß pro Kopf? 1 Entwicklung weltweiter CO2-Ausstoß pro Kopf Bei der Herstellung von Strom entsteht durch Verbrennung von Holz, Kohle, Öl oder Gas Kohlenstoffdioxid (CO2). Der Ausstoß von CO2 hat einen negativen Einfluss auf das Klima der Erde. Es ist daher wichtig, den CO2–Ausstoß zu reduzieren. Das Internet als Stromfresser Klimaschutz im digitalen Zeitalter Sonderausgabe Welt der Zahl Forschungsauftrag: Schmutziges Internet? Pro Suchanfrage werden etwa 0,2 Gramm CO2 erzeugt. Weltweit wird pro Tag fast 4 Milliarden Mal „gegoogelt“. Diese Suchanfragen produzieren in einem Monat gemeinsam so viel CO2 wie eine Autofahrt mit einer Strecke von 1008263 km. Das wären etwa 25 Weltumrundungen! Wie viel CO2 wird pro Tag durch Suchanfragen erzeugt? 1 TWh Strom verursacht etwa 40000 t CO2 Was könnt ihr machen, um CO2 zu sparen? Erstellt eine Liste. 5 Stromverbrauch im Jahr 2020, in Terawattstunden (Twh) Terawattstunden (Twh) Mein süßer Verbrauch in der vorigen Woche: 200 g Gummibärchen 200 g Schokocreme 100 ml Ketchup 2 Tafeln Schokolade 3 Liter Orangensaft … und andere Speisen mit ungefähr noch 210 g Zucker Luca Wie viel Gramm Zucker sind jeweils in den Lebensmitteln versteckt? 2 a) Wie viel Zucker hat Luca ungefähr in einer Woche zu sich genommen? b) Wie viel Zucker wäre das in einem Jahr? c) Viele Lebensmittel enthalten Zucker. Führe eine Woche lang dein „Zucker-Tagebuch“. Zu viel ist ungesund Auf einer Tagung von Kinderärzten wurde immer wieder auf den Zusammenhang von zu hohem Zuckerverbrauch und bestimmten Krankheiten hingewiesen. Drei Viertel aller Schulkinder leiden an Karies (Zahnfäule). Süßigkeiten sind dafür vor allem verantwortlich, ganz besonders Schleckereien wie Lutscher und Bonbons, die an den Zähnen haften bleiben. Zucker wird im Mund von Bakterien zu Säure umgewandelt, die dann die Zähne angreift. Jedes Gramm Zucker „zu viel“ kann im Körper in Fett umgewandelt werden. 4 Täglicher Zuckerverbrauch pro Person a) Beschreibt, wie sich der Zuckerverbrauch seit 1850 verändert hat. b) Berechnet, wie viel Gramm Zucker im Jahr 2024 jede Person etwa täglich verbraucht hat. c) Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt einen täglichen Zuckerverbrauch bei Kindern von maximal 25 g und bei Erwachsenen von 50 g. Vergleicht mit dem Diagramm. Jahr 1950 1970 2000 2012 2024 1900 1850 10 20 30 40 Anzahl der Zuckerstücke Kann das stimmen? Begründet. 1 3 a) b) c) d) e) f) g) h) i) 91 3 c) Eigene Daten zum Verbrauch von Lebensmitten mit Zuckergehalt sammeln. Evtl. Kopiervorlage 178 nutzen. Sachrechnen – Zuckerverbrauch Ich esse doch gar keinen Zucker! 120 › AH Seite 77 › FO Seite 55 Verkehrsmittel und Fahrpläne Seht euch das Diagramm an. a) Ordnet die Verkehrsmittel nach ihrem CO2-Ausstoß. Beginnt mit dem klimafreundlichsten. b) Vergleiche die Verkehrsmittel mit dem niedrigsten und dem höchsten CO2-Ausstoß. Wie viel CO2 lässt sich auf einer Strecke von 100 km sparen? 1 Nach den Sommerferien geht Selin auf die weiterführende Schule. a) Was bedeuten die Zeichen ? b) Wann fährt Selin an der Haltestelle Wabenweg ab? Mit welcher Linie fährt sie? In welche Richtung fährt diese? c) An welcher Haltestelle muss Selin umsteigen? Wie lange muss sie auf den nächsten Bus warten? d) Mit welcher Linie fährt sie weiter? In welche Richtung fährt diese? e) Wann kommt sie an der Schule an? f) Wie lange dauert Selins Schulweg insgesamt? Selin wohnt einen Kilometer von der Schule entfernt. Sie wird jeden Tag von ihrem Vater mit dem eigenen Auto zur Schule gefahren und wieder abgeholt. Wie viel CO2 entsteht etwa durch diese Fahrten? a) in einer Woche c) in einem Jahr 2 Die neue Schule ist 4 km von Selins Zuhause entfernt. Wie viel CO2 entsteht etwa in einem Jahr, wenn sie a) von ihrem Vater mit dem eigenen Auto gebracht und wieder abgeholt wird? b) mit dem Fahrrad fährt? 4 Wie viel CO2 kann Selin in ihrer weiteren Schulzeit einsparen, wenn sie immer mit dem Fahrrad fährt, statt das Auto zu nutzen? 5 Artur meint: „Wir holen jeden Sonntag die Brötchen mit dem Auto, weil der Bäcker fast zwei Kilometer weit entfernt ist.“ Würdet ihr das auch machen? Diskutiert. 6 CO2-Ausstoß für 20 km b) in einem Monat d) in ihrer Grundschulzeit 3 Klimafreundlich unterwegs Auto, Bahn, Bus: Verschiedene Verkehrsmittel verursachen einen unterschiedlich hohen CO2-Ausstoß. Je mehr Treibstoff dabei verbrannt wird, desto mehr schadet es dem Klima. Besonders klimafreundlich ist es, zu Fuß zu gehen oder das Fahrrad zu nehmen. Ich nutze den CO2-Rechner. 3,9 kg 2,7 kg 0,1 kg 1,3 kg eigener PKW Elektro-PKW E-Bike ÖPNV 07∶43 07∶48 Wabenweg Brunnenstraße Brunnenstraße Linie 817 Richtung Hammerweg Linie 986 Richtung Immenau Burgschule Fußweg, 100 m, 2 min Fußweg, 20 m, 1 min Fußweg, 50 m, 2 min 07∶24 07∶35 03.02.2023 13:55:49 Frau Brause reinigt die Südschule. Sie füllt pro Schultag meistens elfmal ihren Putzeimer mit Wasser, um zu wischen. In einen Putzeimer passen etwa 15 Liter Wasser. Ein Schuljahr hat etwa 185 Schultage. a) Wie viel Liter Wasser verbraucht Frau Brause etwa für ein Schuljahr zum Wischen? b) In diesem Schuljahr benötigt sie an 20 Schultagen die doppelte Wassermenge. Wie viel Liter verbraucht sie in diesem Schuljahr? Lennart trinkt am liebsten Leitungswasser. Am Tag trinkt er etwa 1,5 l Wasser. a) Wie viel Liter Wasser trinkt er in einer Woche? b) Wie viel Liter Wasser trinkt er in einem Jahr? Wie viel Liter trinkst du ungefähr in einem Jahr? Kann das stimmen? Begründet. 3 4 5 6 Wichtige Daten Tipp Schrittweise vorgehen Tipp Berechne den täglichen Wasserverbrauch deiner Familie. a) Lege eine Tabelle an. b) Zeichne ein Diagramm. 2 Wie viel Liter Wasser verbraucht eine Person ungefähr? a) am Tag b) in der Woche c) im Monat d) im Jahr e) 1 10 Toilette 20 30 40 50 Dusche Hände waschen Zähne putzen Wäsche waschen Essen zubereiten Geschirr spülen Blumen gießen Täglicher Wasserverbrauch pro Person in Deutschland Liter a) Johanna trinkt am Tag 10 l Wasser. In Lennarts Badewanne passen 1000 l Wasser. b) In Cems Trinkflasche passen 300 ml Wasser. c) ▮ 31 l 40 l 10 l 7 l 20 l 5 l 2 l 7 l a) l l Dusche Toilette Wassermenge 100 1 e) Offene Aufgabe. 2 Tabelle und Säulendiagramm mit geeigneter App erstellen. 3 und 5 Tipps nutzen Rauminhalt (Volumen) – Wasserverbrauch Stromverbrauch durch die Nutzung des Internets: Bewusstwerden, dass das ständig verfügbare Konsumgut Internet Strom in sehr großen Mengen benötigt; das eigene Konsumverhalten (Streaming etc.) reflektieren und über Möglichkeiten nachdenken, es anzupassen. Zuckerverbrauch: Auswirkungen von zu viel Zucker auf die Gesundheit kennenlernen; eigene Daten zum Verbrauch von Lebensmitteln mit Zuckergehalt sammeln Verkehrsmittel und Fahrpläne: Vergleich von Verkehrsmitteln bezogen auf den CO2-Ausstoß; die Notwendigkeit zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes erkennen, für den eigenen Alltag beachten und über Möglichkeiten nachdenken, das eigene Verhalten anzupassen. Wasserverbrauch: Wasserverbrauch für verschiedene Verbrauchskategorien betrachten, täglichen Wasserverbrauch berechnen WELT DER ZAHL 978-3-14-106104-8 Denken und Rechnen Allgemeine Ausgabe, Schulbuch 4, 978-3-14-105604-4 19
Sachunterricht Musik die verschiedenen Aktivitäten und Körpereigenschaften auf dem Bild beschreiben und vergleichen; technische Hilfsmittel für die Unterstützung einer Körperfunktion beschreiben die eigenen Kompetenzen zeichnen oder benennen: Das kann ich mit meinem Körper gut. Das muss ich noch üben. 1 2 Mein Körper 1 2 Jeder ist einzigartig! 30 Körper und Gesundheit die Bilder beschreiben; Gefahren und Feinde des Igels benennen und besprechen zwischen natürlichen Feinden (blau) und vom Menschen zu verantwortenden Gefahren (rot) unterscheiden, die Kreise entsprechend anmalen; die Verantwortung des Menschen für die Umwelt herausstellen Entdecke selbst!-Kasten: ausgehend von den Gefahren konkrete Möglichkeiten zum Schutz des Igels erarbeiten 1 2 Der Igel Welche Feinde hat der Igel? Tiere und Menschen ! 1 Was kannst du tun, um Igel in deiner Umgebung zu schützen? Entdecke selbst! der Marder der Uhu der Dachs der Fuchs 1 2 Igel in Gefahr 60 Tiere und Pflanzen der Umgebung 09.01.2026 10:09:29 Lied Strandgut von Klaus W. Hoffmann: Müll möglichst vermeiden und ordnungsgemäß entsorgen und ggf. auch einsammeln. Mein Körper: verschiedene Aktivitäten und Körpereigenschaften benennen und vergleichen; technische Hilfsmittel für die Unterstützung einer Körperfunktion beschreiben Der Igel: ausgehend von Gefahren konkrete Möglichkeiten zum Schutz des Igels erarbeiten; die Verantwortung des Menschen für die Umwelt herausstellen 83 2 Manchmal schwemmt das Meer so allerhand Sachen an den Inselbadestrand: Tang und Algen, kleine Schnecken, eine Armbanduhr, ein Stück Holz und eine weiße Porzellanfigur. All das liegt dann feucht und stumm im Ufersand herum. 3 Manchmal schwemmt das Meer so allerhand Sachen an den Inselbadestrand: kleine Kieselsteine und ein ölverschmiertes Seil, eine halb verfaulte Flöte ohne Mundstückteil. All das liegt dann feucht und stumm im Ufersand herum. Singt das Lied und begleitet es mit Strandgegenständen oder anderen Instrumenten x. 2 1 x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x III/21 Strandgut Text und Melodie: Klaus W. Hoffmann L Begleitung mit Alltagsgegenständen S. 36 Hört euch das Lied an. Welche Gegenstände werden angeschwemmt? 1 Kolibri Musikbuch 1/2 978-3-14-193488-5 Pusteblume Sachunterricht Arbeitsheft 1 978-3-14-133720-4 Die Welt soll schön bleiben: Ideen sammeln, was Kinder tun können, um die Schöpfung zu bewahren (Upcycling, Müllsammlung, Schulgarten, Insektenhotel); Durchführung eines fächerübergreifenden Projektes wird angeregt. 20 IN UNSEREN LEHRWERKEN BNE
Evangelischer Religionsunterricht Ethik/Philosophie Englisch 23 Sammelt Ideen, was ihr tun könnt, damit die Welt schön bleibt. Führt ein Projekt in der Klasse durch. Wie soll die Welt in 50 Jahren aussehen? Die Welt soll schön bleiben Insektenstube Unser Schulgarten Alle helfen mit. Aus alt wird neu. 1 Listen to the dialogue. 2 Practise the dialogue. Helping nature 3 Where does the waste go? Write. The batteries go into the battery box. The broken glass goes into the glass bag. The wrappings go into the plastic bag. Where does the broken glass go? Where do the wrappings go? Aufgabe 3: SuS können mit Hilfe von Wörterbüchern Sätze zur Entsorgung weiterer Gegenstände nach dem vorgegebenen Muster verfassen. 35 CD 58 thirty-five wrappings broken glass newspapers empty bottles comics batteries cans old shoe 34 Sich über die Einflussmöglichkeiten von Kindern austauschen Sich bewusst werden, dass jede(r) Rechte hat Sich für die Wahrung eigener Rechte und die anderer einsetzen AH 3 S. 19 KV 32 → S. 68, 69 Kinder haben Rechte 1 Lies den Text. Erkläre, wie die Situationen dazu passen. 2 In welchen Situationen kannst du mitbestimmen? Nenne Beispiele. 3 Warum ist es wichtig, sich informieren zu können und den Mut zu haben, die eigene Meinung zu äußern? Tauscht euch aus. Jedes Kind hat Rechte, ganz egal wo es aufwächst. Diese sind in den Kinderrechten festgeschrieben. Du hast zum Beispiel das Recht • deine Meinung zu sagen, • dich zu informieren, • bei Entscheidungen, die dich betreffen, mitzubestimmen. 16.10.2025 07:03:10 I never throw any food away. I always switch off the light in my room. 1 Do the test. Circle your answers. How green are you? 3 Talk about your test. www.areyougreen.co.uk Are you green? Test yourself. points Do you switch off the light / computer / TV ...? Always Sometimes Never 3 2 1 Do you recycle your rubbish? (glass, plastic, cans, paper) Always Sometimes Never 3 2 1 Do you use plastic bags for shopping? Always Sometimes Never 1 2 3 Do you walk to school, take public transport or go by bike? Always Sometimes Never 3 2 1 Do you throw away any food? Always Sometimes Never 1 2 3 Do you buy things at second hand shops? Always Sometimes Never 3 2 1 2 Add up your points in the test. How green are you? 14 –18 points Well done! You are very green! 12 / 11 points Okay! You can do more! 6–10 points Please do more for our planet!!! Your points: 37 thirty-seven Kinder haben Rechte: Sich bewusstwerden, dass jede(r) Rechte hat; sich für die Wahrung eigener Rechte und die anderer einsetzen Kapitel Earth Day: Anwendung des englischsprachigen Wortschatzes und von Phrasen zum Thema Umweltschutz, Energie sparen und Wasserverbrauch im Gespräch; umweltbewusstes Verhalten erkennen und bewerten Spuren lesen Religionsbuch 1/2 978-3-14-140110-3 Die Welt und ich mittendrin 3 978-3-14-202031-0 Bumblebee Workbook 4, 978-3-14-126923-9 21
RkJQdWJsaXNoZXIy Mjg5NDY1NA==