METHODE 34 Mit Modellen arbeiten Lichtbündel Lichtstrahl Lichtquelle Lochblenden Randstrahlen 1 Das Lichtbündel wird immer schmaler. 1 Stelle in einer Tabelle für das Modell Lichtstrahl Wirklichkeit und Modell gegenüber. 2 Stelle in einer Tabelle die Vorteile und Nachteile des Modells Globus gegenüber. Vom Lichtbündel zum Lichtstrahl Bild 1 zeigt einen Versuch, mit dem ein möglichst schmales Lichtbündel erzeugt wird. Dazu wird ein Lichtbündel einer Licht- quelle verwendet, das durch seine Randstrahlen begrenzt ist. Trifft das Licht auf einen Schirm mit einem großen Loch, geht ein Teil des Lichtes durch die Lochblende hindurch. Das Lichtbündel besitzt den Durchmesser des Loches und läuft wieder auseinander. Die nächste Loch- blende besitzt ein kleineres Loch. Dadurch wird das durchgehende Lichtbündel schmaler, geht aber wieder auseinander. Setzt du immer weitere Lochblenden mit kleiner werdenden Löchern in den Lichtweg, erhältst du ein immer schmaleres Lichtbündel, das aber immer wieder auseinanderläuft. Du kannst also keinen Lichtstrahl erzeugen, da es kein Lichtbündel ohne Durchmesser gibt. Der Lichtstrahl existiert also in Wirklichkeit nicht. Er ist ein physikalisches Modell, der das Lichtbündel ersetzt. Er beginnt bei der Lichtquelle und verläuft in Ausbreitungsrichtung des Lichtes. Die Vorteile eines Modells Modelle dienen dazu, die Wirklichkeit vereinfacht darzustellen. Dabei werden nur wichtige Eigenschaften der Wirklichkeit abgebildet. Mit dem Modell Lichtstrahl lassen sich viele optische Phänomene im Alltag zeichnerisch einfach darstellen und erklären. Die Nachteile eines Modells Mit einem Lichtstrahl kann der Weg des Lichtes dargestellt werden. Der Lichtstrahl sagt jedoch nichts darüber aus, wie gut der jeweilige Bereich ausgeleuchtet ist. Wie jedes Modell hat auch das Modell Lichtstrahl seine Nachteile. Ein Modell bewerten Modelle zeigen immer nur bestimmte Eigenschaften der Wirklichkeit. Deshalb musst du bei jedem Modell überlegen, was es zeigt oder was es zeigen soll. Mithilfe einer Tabelle lassen sich die Wirklichkeit und das Modell gut vergleichen und die Tauglichkeit des Modells bewerten.
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