Erlebnis BW TVA 7/8 Bio, Ch, Ph

51 3 Erkläre die Vorgänge beim Kondensieren von Wasser im Teilchenmodell. Zwei Übergänge im Modell Lässt du eine kalte Wasserflasche in einer wärmeren Umgebung stehen, bilden sich an der Außenseite der Flasche Wassertropfen. Der Wasserdampf aus der Luft kondensiert an der kalten Oberfläche (→ Bild 4 A). Die Teilchen des Wasserdampfs, die auf die kalte Oberfläche treffen, werden langsamer. Sie benötigen weniger Platz und ordnen sich dicht zusammen, aber gegeneinander verschiebbar an. Das gasförmige Wasser wird flüssig. Hängt man nasse Wäsche bei Minusgraden auf (→ Bild 4 B), trocknet sie trotzdem. Das gefrorene Wasser sublimiert bei Frost zu Wasserdampf, ohne vorher zu schmelzen. Die Wasserteilchen des Eises bewegen sich durch die Sonneneinstrahlung schneller und gelangen so frei in die Luft. 4 Übergänge: A Wasserdampf kondensiert, B Eis aus der Wäsche sublimiert. kondensieren sublimieren A B Übergänge bei Iod Die Aggregatzustände gibt es auch bei anderen Stoffen. Im Chemielabor findet sich festes Iod. Es besteht aus grau-schwarzen Kristallen. In einem Versuch (→ Bild 5) wird es in einem Becherglas vorsichtig erhitzt. Es entsteht violettes Iod-Gas. Das Becherglas ist oben mit einem Uhrglas verschlossen, auf dem Eis liegt. Das gasförmige Iod kühlt an der kalten Oberfläche ab, und es bilden sich wieder Kristalle. 1 Beschreibe mithilfe von Bild 5, was du bei diesem Versuch beobachten kannst. 2 Erkläre die Versuchsbeobachtungen. Nutze die Fachbegriffe „sublimieren“ und „resublimieren“. 3 Zeichne die beiden Vorgänge im Teilchenmodell. 5 Festes Iod wird in einem Becherglas erwärmt und von oben wieder abgekühlt. festes Iod Eiswürfel festes Iod Gasbrenner Ioddampf ÜBEN UND ANWENDEN Stoffe und Stoffeigenschaften Digital+ WES-184435-051

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