BASIS Aggregatzustände im Teilchenmodell 2 Beschreibe die Bewegung der Teilchen und ihre Abstände zueinander bei den verschiedenen Aggregatzuständen. 1 Erkläre die Verteilung von Eis, flüssigem Wasser und Wasserdampf in der Kanne mithilfe des Teilchenmodells. Von fest zu flüssig zu gasförmig Eis ist Wasser in festem Zustand. Füllst du Eiswürfel in ein Gefäß, bleiben zwischen ihnen Lücken (→ Bild 1 A). Anders als festes Eis kann flüssiges Wasser jede beliebige Form annehmen. Bei flüssigem Wasser in einem Gefäß bleiben jetzt keine Lücken mehr (→ Bild 2 A). Wird flüssiges Wasser erhitzt, verdampft es. Der Wasserdampf braucht mehr Platz als das flüssige Wasser, aus dem er entsteht (→ Bild 3 A), und verteilt sich im ganzen Raum. Das Teilchenmodell Wie lassen sich so unterschiedliche Eigenschaften eines Stoffes erklären? Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler nutzen dazu das Teilchenmodell. Sie stellen sich vor, dass Stoffe aus kugeligen Teilchen bestehen. Die Teilchen sind so winzig, dass sie nicht zu sehen sind. Aggregatzustände im Teilchenmodell In festen Stoffen liegen diese kugeligen Teilchen fest zusammen. Sie bewegen sich kaum und können sich nicht verschieben (→ Bild 1 B). Sie sind regelmäßig angeordnet und dicht gepackt. Wird ein Stoff erwärmt, so bewegen sich die Teilchen schneller. Ist die Schmelztemperatur erreicht, lösen sich die festen Verbindungen zwischen den Teilchen. Sie sind jetzt gegeneinander verschiebbar. Die Abstände zwischen den Teilchen bleiben klein und sie liegen ungeordneter vor (→ Bild 2 B). Der Stoff wird flüssig. Wird der flüssige Stoff weiter erhitzt, erreicht er die Siedetemperatur. Der Stoff wird gasförmig. In gasförmigen Stoffen bewegen sich die Teilchen sehr schnell und mit großen Abständen (→ Bild 3 B). 1 Festes Wasser: A Eiswürfel in einer Kanne, B Teilchenmodell A B 2 Flüssiges Wasser: A Wasser in einer Kanne, B Teilchenmodell A B 3 Gasförmiges Wasser: A Kanne auf einer Heizplatte, B Teilchenmodell B A 50
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