249 Digital WES-187244-000 Adaptation Damit man gut sehen kann, muss eine bestimmte Lichtmenge ins Auge gelangen. Im Dunkeln ist diese oft zu niedrig, bei starkem Sonnenlicht zu hoch. Durch zu starken Lichteinfall kann die Netzhaut auch geschädigt werden. Das Auge kann sich unterschiedlichen Lichtverhältnissen anpassen und die einfallende Lichtmenge regulieren. Dabei wird die Pupille mithilfe von Muskeln in der Iris verengt oder erweitert. Ringmuskeln ziehen sich bei Helligkeit zusammen und verkleinern die Pupille. Radialmuskeln ziehen sich bei Dunkelheit zusammen und vergrößern die Pupille. Diesen Vorgang bezeichnet man als Hell-Dunkel-Anpassung oder Adaptation. C Erkläre, was man unter Akkommodation versteht. D Erkläre, was man unter Adaptation versteht. E Beschreibe die unterschiedlichen Aufgaben der Ringmuskeln um die Linse und der Ringmuskeln in der Iris. Zustand der Pupille und iris: A bei schwachem lichteinfall, B bei starkem lichteinfall 4 M4 Adaptation P2 Adaptation Material: – Durchführung: Arbeitet zu zweit. Setze dich deinem Versuchspartner gegenüber. Lasse ihn für eine Minute die Augen schließen und mit den Händen verdecken. Danach soll er die Augen öffnen und dich anschauen. Blicke anschließend sofort in seine Augen. Wechselt euch anschließend ab. 1 Beschreibe die Pupille direkt nach dem Öffnen der Augen. 2 Erkläre die Veränderung der Pupille nach dem Öffnen der Augen. | HilFE 3 Erläutere, warum die Veränderungen der Pupille eine Schutzfunktion des Auges darstellen. 1 Ordne A und B die Begriffe Hellanpassung und Dunkelanpassung zu. 2 Erkläre, warum die Pupillenöffnung an verschiedene Lichtverhältnisse angepasst werden muss. | HilFE 3 Erkläre, wie die Vergrößerung und Verkleinerung der Pupille mithilfe der Ringmuskeln und Radialmuskeln funktioniert. | HilFE Radialmuskel gespannt Iris Pupille Ringmuskel entspannt Radialmuskel entspannt Ringmuskel gespannt A B A B
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