Blickpunkt BW TVA 7/8 Bio, Ch, Ph

Schallausbreitung Damit Schall entstehen kann, muss etwas schwingen. Man braucht eine Schwingung. Durch die Schwingung werden die Luftteilchen angeschoben. Die Luftteilchen stoßen gegen andere Luftteilchen. So wird der Schall weitergegeben. Dadurch, dass Schall durch Teilchenbewegungen weitergegeben wird, kann er auch an Gegenständen reflektiert werden. So können wir ein Echo wahrnehmen. Schallausbreitung (verdichtete Luftteilchen) kleinerer Druck größerer Druck Schall sichtbar machen Man kann die Schwingung einer Schallquelle sichtbar machen. Aus Schwingungsbildern kann man Informationen über die Art des Schalls erhalten. Ein sauberes, wellenartiges Schwingungsbild gehört zu einem Ton. Je größer die Amplitude eines solchen Schwingungsbildes ist, desto lauter ist der zugehörige Ton. Ist die Amplitude kleiner, ist auch der Ton leiser. Ist die Schwingung stark gestaucht, hat demnach eine hohe Frequenz, dann ist der Ton höher. Bei einer niedrigen Frequenz ist der zugehörige Ton tiefer. Auslenkung Auslenkung Zeit Zeit Schall braucht ein Medium Ohne einen bestimmten Stoff, ein Medium, kann kein Schall entstehen. Man braucht nicht nur die Schwingung der Schallquelle, sondern auch Teilchen, auf die die Schwingung übertragen werden kann. Die Teilchen leiten den Schall dann weiter. Schall breitet sich in unterschiedlichen Medien auch unterschiedlich schnell aus. In Luft hat Schall bei 20 ℃ eine Geschwindigkeit von ungefähr 343 Metern pro Sekunde. In Wasser legt Schall bei derselben Temperatur eine ungefähr 1440 Meter in einer Sekunde zurück und in Aluminium sind es bei derselben Temperatur ungefähr 6420 Meter in einer Sekunde. Bau des Ohres Unser Ohr ist ein Schallempfänger. Die verschiedenen Abschnitte des Außenohres, Mittelohres und Innenohres dienen dazu, den Schall aufzunehmen, zu verstärken und in Form elektrischer Impulse an das Gehirn weiterzuleiten. Dort verarbeiten wir den Schall und nehmen ihn so wahr. Schutz der Ohren Je stärker eine Schallquelle schwingt, umso stärker werden auch die Luftteilchen gegeneinander gestoßen, die den Schall weiterleiten. Diesen Schalldruck kann man in einer Lautstärkeskala, der Dezibelskala, messen. Schall mit zu hohen Dezibelzahlen sind für unsere Ohren schädlich. Dauerhafter Lärm kann zu Schlafstörungen, Magenbeschwerden und Nervosität führen. Weiterhin besteht die Gefähr, dass unsere Hörsinneszellen umknicken und dadurch dauerhaft geschädigt sind. Die Hörsinneszellen können nicht repaiert werden, daher ist es wichtig, das Gehör vor zu viel Lärm zu schützen. ZusAmmEnfAssung Akustik 26

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