mobile.schule MAGAZIN Ausgabe 01/26

49 Anzeige Gesunde Schule als Managementaufgabe Gesundheit ist keine Nebensache – sie ist Grundlage für gute Bildung. Schulleitungen sehen sich in der Verantwortung und sind doch oftmals durch die Rahmenbedingungen des Systems überfordert. Ein Lösungsansatz. Gastkommentar von Uwe Beckmann er Schule leitet, erlebt es täglich: Lehrkräfte sind am Limit, Schüler- innen und Schüler leiden unter Stress und Erschöpfung, und das Klima in vielen Kollegien ist angespannt. Eine „gesunde Schule“ entsteht nicht zufällig – sie ist das Ergebnis bewusster Führung und systematischer Gestaltung. Gesundheit ist eine Managementaufgabe. Auch im Feedback der Teilnehmenden am Deutschen Schulleitungskongress (DSLK) spüren wir deutlich, wie sehr dieses Thema in den Fokus des Handelns rückt. Immer häufiger berichten Schulleitungen davon, dass sie Gesundheit nicht länger als Zusatzaufgabe, sondern als Kern ihrer Verantwortung verstehen – für sich selbst, ihr Kollegium und ihre Schülerinnen und Schüler. Zugleich wird deutlich, dass viele sich in dieser Verantwortung oft überfordert fühlen – nicht aus mangelndem Willen, sondern wegen fehlender Ressourcen, Zeit und Unterstützungssysteme. Gesunde Lernorte für ein motivierendes Klima Eine „gesunde Schule“ versteht sich als Ort, an dem Menschen sich wohlfühlen, wertgeschätzt werden und gut lernen und arbeiten können. Es geht dabei nicht nur um Bewegung oder Ernährung, sondern um eine Kultur des Miteinanders, der Achtsamkeit und der Verantwortung füreinander. Wo Kommunikation offen, Vertrauen spürbar und Partizipation ernst genommen wird, entstehen Motivation und Lernfreude – bei Schülerinnen und Schülern ebenso wie bei Lehrkräften. W Illustration: © iStockphoto.com/Natalie_

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