31 Auch spontane Sitzungen und Diskussionsrunden sind in Zusatzräumen oder im Flur möglich. Die Gleichzeitigkeit der Workshops ist nur deshalb eine Herausforderung, weil sie Entscheidungen erfordert. Denn die fünf parallelen Workshop-Schienen bieten jedes Mal ein umfangreiches Programm: KI bei der Planung und Umsetzung des Unterrichts, Filmproduktion auf dem iPad, Digital Citizenship, Gamification im Unterricht, digitale Lernpfade, Classroom Management, Diklusion, Moodle oder Teams, Cybermobbing, Drohneneinsatz im Geographieunterricht, digitale Kunstmuseen als Lernorte – und das sind nur Beispiele. Erfolgreiches Fazit Der Tag endet mit einer kurzen Evaluation. Hier zeigt sich von Jahr zu Jahr deutlicher, dass diese Art von Fortbildung eng an den Interessen, Fähigkeiten und Wünschen der Teilgebenden orientiert ist und ihnen großen Spaß macht. Zusätzlich hat die enge Kooperation im Planungsteam die Zusammenarbeit der Schulen deutlich verbessert. Die Ausbildung der letzten Medienscout-Generation wurde in Kooperation durchgeführt und es gibt gemeinsame, stadtweite Elternabende zu den Chancen und Risiken der Digitalisierung. Die Kommunikation der Schulen untereinander und mit den städtischen IT-Verantwortlichen hat nachhaltig von der Veranstaltung profitiert. Für 2026 planen auch Dormagens Grundschulen und die Förderschulen im Kreis Neuss ein ähnliches Format. Ein Barcamp ist ein offenes Veranstaltungsformat, bei dem die Teilnehmenden das Programm selbst gestalten, also zu Teilgebenden werden: Sie schlagen zu Beginn Themen vor, aus denen sogenannte Sessions entstehen: kurze, offene Austausch-und Arbeitsrunden, in denen alle ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen und miteinander teilen. DIGITALISIERUNGSSCHRITTE I Illustration: © iStockphoto.com/ElegantSolution
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