mobile.schule MAGAZIN Ausgabe 01/26

1. Halbjahr 2026 950.242 kostenfrei 01/26 „Vertrauen wächst, wenn Kinder spüren, dass sie ernstgenommen werden, auch in ihren Online-Welten“ ZEITGEMÄßE BILDUNG & WEITERBILDUNG Illustration: © adobe.stock/Knut Christian Hauser

2 PÄDAGOGISCHE TAGE – FORTBILDUNGEN MIT WIRKUNG Machen Sie Ihren Pädagogischen Tag zum Motor für Schulentwicklung: praxisnah, inspirierend, passgenau. Warum? Weil Ihr Kollegium Impulse verdient, die sofort umsetzbar sind und nachhaltig wirken. Themen: Digitalität & Medienkompetenz, Künstliche Intelligenz, Gesunderhaltung, Unterrichtsentwicklung, Lernmotivation uvm. Mehr erfahren & Anfragen unter: SCHULLEITUNG IM FOKUS – FÜHRUNG, DIE SCHULE BEWEGT Gestalten Sie Ihren Strategietag als echten Gewinn für Ihre Schule: individuell, praxisnah, wirksam. Warum? Weil starke Führung Orientierung schafft und Teams zusammenbringt. Impulse zu: Leadership, Teamentwicklung, Kommunikation, Jugendmedienschutz, Startchancen-Programm uvm. Mehr erfahren & Anfragen unter: Impulse für Ihr Kollegium. Perspektiven für Ihre Schule. Fortbildungen und Schulentwicklung mit mobile.schule www.mobileschule.net mobile.schule - Fortbildungen sind unsere Herzenssache! Foto: AI-Conntent made with AI FREEPIK

3 4 DREI FRAGEN … an Etrit Asllani 5 DATEN & FAKTEN 6 JUGENDMEDIENSCHUTZ Was hilft bei belastenden Online-Erfahrungen? 10 SCHULENTWICKLUNG Statt Verbot: Handynutzung an Schulen 14 DIGITALE MEDIEN Demokratie lebt durch Medienkompetenz 18 FORTBILDUNGSKALENDER Februar bis Juni 28 SCHULEN IM AUSLAND Andere Länder, gute Ideen 30 DIGITALISIERUNGSSCHRITTE Barcamp vor Ort: „Ich kann dir das zeigen“ 32 KOMMENTAR „Morgens haben sie Recht und nachmittags Zeit“ 33 MESSE Programm mobile.schule 38 KOMPETENZEN Mit digitalen Tools gegen die Lesekrise 42 MITBESTIMMUNG Demokratie muss erlebt werden 46 FACHUNTERRICHT Man muss es erlebt haben: VR-Brillen im Unterricht 49 GESUNDHEIT Gesunde Schule als Managementaufgabe INHALT IMPRESSUM Herausgeber Andreas Hofmann, mobile.schule Campus GmbH Georg-Westermann-Allee 66 38104 Braunschweig Tel: +49 531 123 25 335 E-Mail: magazin@mobileschule.net Website: www.mobileschule.net Projektmanagement Nora Herdegen Jennifer Torma Redaktion Nicola Wessinghage Marcus Flatten Ausstellermanagement und Veranstaltungen David Arigbabu Tel: +49 163 42476 26 E-Mail: arigbabu@mobileschule.net Anzeigenverkauf und Ausstellermanagement Carsten Hugo Key Account Manager Tel: +49 151 56432121 E-Mail: hugo@mobileschule.net Art Direction, Bildredaktion, Layout und Satz Svenja Ahrens Titelbild Illustration: © adobe.stock_Knut Erscheinungsweise 2x jährlich Druck Westermann Druck GmbH Georg-Westermann-Allee 66 38104 Braunschweig Tel: +49 531 708 501 E-Mail: westermann_druck@westermann.de Preis des Heftes kostenfrei Leser- und Aboservice E-Mail: magazin@mobileschule.net Hinweis Beiträge freier Autorinnen und Autoren geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Herausgeber zugleich Anschrift für alle Verantwortlichen. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Braunschweig. Nachdruck und sonstige Vervielfältigungen – auch auszugsweise – sind nur mit Genehmigung des Herausgebers gestattet. Für unaufgefordert eingesandtes Redaktionsmaterial übernimmt der Herausgeber keine Haftung. © mobile.schule Campus GmbH 2026 mobile.schule auf social media Zum eMag

4 mobile.schule: Seit Jahren engagierst du dich im Netz gegen Desinformation. Was treibt dich an? Etrit Asllani: Als ich auf TikTok anfing, wollte ich psychologische Inhalte einfach und verständlich vermitteln und dabei Küchenpsychologie und pseudowissenschaftliche Behauptungen richtigstellen. Bald merkte ich jedoch, dass Desinformationen in allen Bereichen kursieren, nicht nur in der Psychologie. Zwar gibt es Faktencheck-Seiten, aber die muss man aktiv aufsuchen. Auf Plattformen wie TikTok funktioniert Information passiv, über personalisierte Feeds. Also wollte ich dort ansetzen und einen Kanal aufbauen, der sich genau damit beschäftigt. Die Resonanz war riesig: „Es ist so wichtig, was du tust“, hieß es in den Kommentaren. Mich motiviert der Gedanke, dass wir alle Verantwortung dafür tragen, wie wir mit Informationen umgehen. Mit @keinfakenews möchte ich zeigen, dass Aufklärung auch unterhaltsam sein kann und dass Medienkompetenz heute zu den wichtigsten Fähigkeiten gehört. mobile.schule: Auf TikTok erreichst du inzwischen über 600.000 Follower. Was lernst du aus der Interaktion und dem Feedback? Etrit Asllani: Ich sehe täglich, wie groß das Bedürfnis nach Orientierung ist: Wem kann ich trauen? Was bedeutet diese Nachricht für mich, meine Familie, meine Zukunft? Die Kommentare zeigen, dass viele den Austausch suchen. Es ist ein Dialog, kein Monolog. Oft melden sich Fachleute und ergänzen Inhalte, von denen auch ich lerne. Viele schicken mir Fakes, die ich noch nicht kannte. So bekomme ich ein gutes Gefühl dafür, welche Themen Menschen verunsichern und kann genau dort ansetzen. TikTok ist für mich nicht nur eine Plattform zum Aufklären, sondern auch ein Ort des gemeinsamen Lernens. mobile.schule: Du teilst dein Wissen in Webinaren und warst Referent auf der letzten mobile.schuleTagung. Welche Tipps hast du für Lehrkräfte? Etrit Asllani: Lehrkräfte sind eine zentrale Schnittstelle, wenn es um Medienkompetenz geht. Meine kurzen Videos können nur Impulse setzen – echte Kompetenz entsteht erst in der Auseinandersetzung im Unterricht. Mein wichtigster Tipp: auf Augenhöhe arbeiten, nicht mit erhobenem Zeigefinger. Greifen Sie Themen auf, die die Schüler:innen gerade bewegen, und nutzen Sie sie als Einstieg in Diskussionen oder Unterrichtskonzepte. KI kann dabei unterstützen. Entscheidend ist, die gleiche Sprache zu sprechen, den Kindern und Jugendlichen wertschätzend und interessiert zu begegnen. Also lieber gemeinsam einen viralen Clip analysieren, als abstrakt über Fake News reden. Und selbst neugierig bleiben! Die digitale Welt verändert sich schnell. Wer bereit ist, mitzulernen, bleibt glaubwürdig, auch ohne jedem Trend hinterherzulaufen. ... an Etrit Asllani. Der Psychologe engagiert sich mit dem Handle @keinfakenews auf verschiedenen Social-Media-Plattformen gegen Desinformation. Im Interview mit unserer Redaktion berichtet er, was ihm wichtig ist und wie das Thema in der Schule gut behandelt werden kann. Interview Etrit Asllani Drei FRAGEN ... Etrit Asllani ist Psychologe und Change-Experte. Er setzt sich intensiv mit den Themen Medienkompetenz, Desinformation und Algorithmen auseinander. Als Content Creator (@keinfakenews) auf TikTok, Instagram und YouTube erreicht er über 650.000 Follower und klärt dort über die Mechanismen von Fake News, Plattformlogiken und Informationsmanipulation auf. Für dieses Engagement wurde er 2024 mit dem Goldenen Blogger Award in der Kategorie Soziales Engagement ausgezeichnet. Etrit Asllani (© privat) I DREI FRAGEN

5 Daten & FAKTEN „Ich like, also sehe ich mehr“ Aktuelle Erkenntnisse zu Kompetenzen junger TikTok-User:innen TikTok wird zunehmend wichtiger, wenn es um Nachrichten und Politik geht. Immer mehr junge Menschen nutzen den Kanal als Informationsquelle und sind dabei stark vom Algorithmus der Plattform beeinflusst. Zu den Sichtweisen, dem Nutzungsverhalten und der aktiven Rolle der User:innen zwischen 16 und 24 Jahren hat das Leibniz-Institut für Medienforschung Ende 2024 erstmals eine aktuelle Studie herausgebracht. Auftraggeber ist die Medieninitiative #UseTheNews. In Gesprächen mit jungen Userinnen und Usern fanden die Forschenden heraus, dass das Bewusstsein und die Kenntnisse über Macht und Funktionsweise der Algorithmen unterschiedlich ausgeprägt sind. Wir stellen einige zentrale Ergebnisse vor, die zeigen, wie ambivalent junge Menschen die Plattform erleben. DATEN & FAKTEN I Negative Erlebnisse Keine Transparenz: Sehr begrenztes Wissen zu technischen Funktionen, der Sammlung und der Verarbeitung von Daten. Die eigene Handlungsfähigkeit wird als situativ und begrenzt erlebt: User:innen können nur innerhalb der von der Plattform vorgegebenen Strukturen agieren und Handlungsziele durchsetzen. Genervtheit und Unbehagen bei unpassenden Inhalten. Kontrollverlust und der Wunsch nach Regulierung, wenn die Nutzungsdauer immer wieder ausufert. Positive Erlebnisse Das Gefühl, sich auszukennen: Intuitives Bewusstsein und Alltagswissen über die Funktionsweise des Algorithmus. Punktuelle Selbstwirksamkeit: Die eigenen Interaktionen haben sichtbare Effekte auf die Empfehlungen des Algorithmus. Algorithmus wird als personalisierter Begleiter geschätzt, der inspiriert und eigene Vorlieben erkennt. Algorithmus schafft ein angenehmes Nutzungserlebnis. „Auffallend sind die geringen Bedenken und Reflektionen über die Preis- gabe und Verarbeitung perso- nenbezogener Daten. Erst mit zunehmendem Alter steigt das Ver- ständnis fü r komplexe und indirekte Einflussfaktoren, wie zum Beispiel die Verknüpfung von Daten mit anderen Plattformen oder das Tracking. Hier muss die Aufklärung und Information junger Menschen ansetzen.“ Dr. Leonie Alatassi, Leibniz-Institut für Medienforschung Weitere Informationen zur Studie: „Ich habe mir allgemein über die App noch nie so Gedanken gemacht. Einfach runtergeladen, benutzt und mehr auch nicht. Und so über die Daten auch noch nicht.“ 16-jähriger Teilnehmer der Studie aus Hamburg Dr. Leonie Alatassi (© HBI)

6 mobile.schule: Was haben Sie im Rahmen des SIKID-Projekts erforscht? Kira Thiel: Es ging uns um die unterschiedlichen Bewältigungsstrategien von Jugendlichen, das so genannte Coping. Das ist die Schnittstelle zwischen dem belastenden Erlebnis und möglichen Langzeitfolgen, etwa psychischen Problemen wie zum Beispiel Depressionen. mobile.schule: Welche belastenden Erfahrungen sind das? Kira Thiel: Das Projekt SIKID – Sicherheit für Kinder in der digitalen Welt fokussierte auf sogenannte Interaktionsrisiken. Die entstehen zum Beispiel, wenn man unerwünscht kontaktiert wird und Dinge zugeschickt bekommt, die man nicht sehen will – Stichwort Dickpics. Es gibt aber auch dynamische Interaktionen, zum Beispiel beim Cybermobbing oder Cybergrooming. mobile.schule: Geht es da vor allem um die Interaktion unter Jugendlichen? Kira Thiel: Nicht nur unter Jugendlichen, sondern auch mit Erwachsenen, die dann oft anonym auftreten. Beides kann belastend sein. Unter Jugendlichen geht es oft um aggressive Interaktionen: Man lädt irgendetwas online hoch und wird dann beleidigt. Da steht dann drunter: „Du bist hässlich!“, oder „Das ist voll das schlechte Foto, was kannst du überhaupt?“. Das kommt häufiger von Personen, die man kennt, oft auch aus dem Klassenkontext. Im Umgang mit Erwachsenen entstehen häufiger sexuell grenzüberschreitende Interaktionsrisiken: Man tritt online mit jemandem in Kontakt, den man nicht kennt, und bekommt plötzlich ein Nacktfoto zugeschickt oder wird gefragt, ob man in irgendeine Art von Interaktion eintreten will. mobile.schule: Wie unterscheiden sich die Strategien der Jugendlichen, mit diesen beiden Fällen umzugehen? I JUGENDMEDIENSCHUTZ Wer etwas über die Risiken der digitalen Welt für Jugendliche erfahren möchte, sollte erst einmal den Betroffenen zuhören. Genau das hat Kira Thiel im Rahmen ihrer Dissertation und im Projekt SIKID – Sicherheit für Kinder in der digitalen Welt getan. Wir sprechen mit ihr über die Bewältigungsstrategien von Jugendlichen und darüber, wie Lehrkräfte sie unterstützen können. Interview Kira Thiel WAS HILFT BEI BELASTENDEN ONLINEERFAHRUNGEN? Kira Thiel (© David Ausserhofer) Kira Thiel erforscht am Leibniz-Institut für Medien- forschung | Hans-Bredow-Institut in Hamburg die Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt. Im Rahmen ihrer Dissertation und im Projekt SIKID – Sicherheit für Kinder in der digitalen Welt beschäftigte sie sich mit der Frage, wie Jugendliche mit belastenden Online-Erfahrungen umgehen.

7 JUGENDMEDIENSCHUTZ I Kira Thiel: Personen, die man nicht kennt, kann man technisch relativ einfach blockieren und melden. Damit ist die Interaktion beendet und man muss sich – in Anführungszeichen – „nur noch“ damit befassen, wie man dieses Erlebnis verarbeitet. Hier können z. B. Gespräche mit Vertrauenspersonen helfen, die Situation im Nachgang einzuordnen und sich zu vergewissern, dass man selbst keine Schuld an dem Erlebten trägt. Etwas anders ist es in Fällen von Cybergrooming, der Anbahnung sexueller Kontakte über das Internet. Obwohl sie auch hier die andere Person nicht persönlich kennen, ist es für Betroffene oft schwer, den Kontakt zu beenden, weil Täter:innen gezielt Vertrauen aufbauen und emotionale Nähe herstellen. Wenn Personen aus dem echten Leben beteiligt sind, kann man den Kontakt schwer abbrechen, weil man denen zwangsläufig noch einmal begegnet – zum Beispiel am nächsten Tag in der Schule. mobile.schule: Wie gehen Jugendliche mit solchen Situationen um? Kira Thiel: Das ist unterschiedlich und hängt von der konkreten Situation ab, unter anderem auch davon, wie belastend sie aus Sicht der betroffenen Person ist. Manche Erlebnisse, z. B. Beleidigungen im GamingKontext, werden von einigen Jugendlichen als „nervig, aber nicht so schlimm“ erlebt. Andere Erfahrungen, wie z. B. Cybermobbing, das über einen längeren Zeitraum andauert und stark die eigene Identität und das Selbstwertgefühl betrifft, sind für Betroffene deutlich belastender und erfordern oft mehr Bewältigungsaufwand sowie Unterstützung von außen. Hier haben wir eine „Unterstützungskaskade“ beobachtet: Wenn die individuelle Bewältigung scheitert, wenden sich Jugendliche häufig an Freundinnen und Freunde oder auch an ihre Eltern. Peers spielen eine große Rolle, weil Jugendliche glauben, dass diese sie aufgrund ähnlicher Erfahrungen besser verstehen. Oder aber, weil sie Angst haben, dass sie von ihren Eltern Ärger bekommen könnten oder die Plattform dann nicht mehr nutzen dürfen. Lehrkräfte werden meist nur dann angesprochen, wenn die Situationen etwas mit Klassenkamerad:innen zu tun haben oder sonst einen direkten Bezug zur Schule haben. mobile.schule: Sollten Lehrkräfte versuchen, sich in diese Kaskade früher einzubringen, sich also aktiv als Gesprächspartner:innen anbieten? Kira Thiel: Es ist schon gut, wenn Jugendliche selbst auswählen können, wen sie zuerst ansprechen. Einige haben uns gesagt, dass sie es nicht gut finden, wenn ihnen ein Gespräch aufgedrängt wird. Aber gerade bei längerfristigen Sachen wie Mobbing braucht es nun mal Erwachsene. Es ist ganz schwer, eine solche Dynamik allein oder gemeinsam mit anderen Jugendlichen zu stoppen. mobile.schule: Lehrkräfte sollten also abwarten, bis sie von Schüler:innen oder Eltern angesprochen werden? Kira Thiel: Nein, sie können auch aktiv werden, wenn sie etwas bemerken. Das ist nur oft sehr schwer, wenn etwas nur online stattfindet. Wenn sich ein Schüler oder eine Schülerin auffällig verhält oder wenn etwas offline passiert, lohnt es sich auf jeden Fall, die betroffene Person anzusprechen und – idealerweise gemeinsam – zu überlegen, wie es weitergehen kann. Man könnte dann zum Beispiel den Klassenrat einberufen, um einmal über das Klima in der Klasse zu sprechen. Lehrkräfte sollten von Anfang an signalisieren, dass sie Online-Räume auf dem Schirm haben und wissen, wie sie funktionieren. Und sie sollten sich daran interessiert zeigen, was da eigentlich läuft. Klassenchats waren in unseren Interviews häufiger Thema. Lehrkräfte sollten wissen, dass es einen Klassenchat gibt, und am Anfang gemeinsam mit den Schüler:innen Gesprächsregeln erarbeiten. Das verringert die Hemmschwelle, sich an sie zu wenden. mobile.schule: Welche Form der Unterstützung wünschen sich Jugendliche bei belastenden Online-Erfahrungen? Kira Thiel: Sie wünschen sich vor allem, dass die Personen, die sie ansprechen, ihnen wertneutral zuhören, das heißt ohne Vorurteile gegenüber

8 I BEITRAG digitalen Medien, ohne Schuldzuweisungen. Sie wollen auch nicht durch Nachfragen bedrängt werden, wenn sie etwas eigentlich nur bis zu einem gewissen Punkt erzählen wollen. Einige haben beklagt, dass ihre Gesprächspartner:innen versucht hätten, die Probleme kleinzureden. Sie wollen vor allem ernst genommen werden. Manchmal geht es nicht um die konkrete Lösung, sondern darum, dass Gefühle validiert werden. mobile.schule: Im Sinne von: ihnen einen Wert zusprechen? Kira Thiel: Genau, dass man zum Beispiel sagt: „Das ist ja wirklich blöd, ich kann verstehen, dass du jetzt traurig bist.“ Einige wünschen sich auch, dass Erwachsene – Eltern oder Lehrer:innen – erkennen, wenn sie an ihre eigenen Grenzen stoßen, und sie dann an eine Stelle vermitteln, die weiterhelfen kann. Lehrkräfte sollten wissen, welche Hilfsangebote es gibt. [Anmerkung: siehe Info-Box] mobile.schule: Was kann Schule schon im Vorfeld tun, um die Resilienz von Jugendlichen gegen Online-Risiken zu stärken? Kira Thiel: Die verschiedenen Online-Risiken sollten im Unterricht thematisiert und Maßnahmen vermittelt werden, wie man diesen begegnen bzw. was man im Ernstfall tun kann. Darüber hinaus halte ich es für sehr wichtig, frühzeitig Gesprächsräume zu schaffen – also Jugendlichen einen Anlass zu geben, in einem geschützten Raum untereinander über diese Themen zu sprechen. Szenarien, wie wir sie in der Studie genutzt haben, können einen Gesprächsanlass schaffen: kurze Beschreibungen von beispielhaften Situationen, also im Stil von „Esra hat ein Nacktfoto erhalten, was sollte sie jetzt machen?“ Diese Szenarien haben wir nach den Interviews in Gruppen mit mehreren Jugendlichen diskutiert; das war für beide Seiten sehr interessant. Die Studie von Kira Thiel und Claudia Lampert finden Sie als Arbeitspapier Nr. 65 des Hans- Bredow-Instituts unter https://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/86633 Ergonomische Griffzone für ermüdungsfreies Schreiben Erfahren Sie mehr über den LAMY safari note+ Ohne Koppeln direkt einsatzbereit Inklusive zwei Ersatz-Spitzen für langfristigen Einsatz * Eine Auflistung aller kompatiblen Modelle finden Sie unter lamy.com/de-de/digital-writing/fuer-apple Für iPad* Der flexible Begleiter für den Unterricht Anzeige

9 Info-Box Hilfsangebote für Jugendliche bei Problemen im Netz Juuuport Bundesweite Online-Beratungsplattform für junge Menschen, die Probleme im Netz haben. Jugendliche Scouts helfen Gleichaltrigen bei Online-Problemen. www.juuuport.de Safe im Recht Bundesweite Jugendrechtsberatung via Chat für mehr Sicherheit im digitalen Raum. Das Angebot des Frankfurter Kinderschutzbundes informiert über Rechte im Netz und unterstützt Jugendliche bei rechtlichen Fragen. www.safe-im-recht.de Hatefree Gemeinnütziges Angebot für Betroffene digitaler Gewalt. Über ein Online-Meldeformular werden Fälle wie Beleidigung, Bedrohung, Bild- und Urheberrechtsverletzungen oder sexuelle Belästigung im Netz aufgenommen. Ein spezialisiertes Rechtsteam prüft die Ansprüche und setzt diese ggf. rechtlich durch. https://hatefree.de Nummer gegen Kummer Kinder- und Jugendtelefon, Online-Beratung und Elterntelefon. www.nummergegenkummer.de/stress-im-netz/ Informationsangebote für Erwachsene und Unterrichtsmaterial Klicksafe Informationsportal der EU-Initiative klicksafe zur Förderung der Online-Kompetenz, unter anderem mit Unterrichtsmaterial zu Cybergrooming und Cybermobbing. www.klicksafe.de SCHAU HIN! Initiative von BMFSFJ, ARD, ZDF und der AOK, die Eltern und Erziehende dabei unterstützt, Kinder im sicheren und bewussten Umgang mit digitalen Medien zu begleiten. www.schau-hin.info Webhelm Medienpädagogisches Projekt des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. https://webhelm.de

10 I SCHULENTWICKLUNG Zum wissenschaftlichen Arbeiten erlaubt Einen reflektierten Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln, gehört zu den Kernaufgaben von Schulen. In Bayern gibt es dafür seit vielen Jahren Regeln zum Umgang mit digitalen Speichermedien. Seit 2022 ist die private Handynutzung grundsätzlich verboten, wenn sich Schulen keine schuleigene Nutzungsordnung zulegen. An Grundschulen ist die private Handynutzung generell ausgeschlossen. Im Unterricht haben wir schon 2013 angefangen, mit Tablets zu arbeiten. Dafür haben wir ein Rahmenkonzept sowie ein Medien- und Methodencurriculum entwickelt, das Inhalte in den Mittelpunkt stellt und diese mit Kompetenzen, Elementen und Geräten aus dem Bereich der Digitalität verknüpft. Den Umgang mit Smartphones auf dem Schulgelände regeln wir über Jahrgangsstufen und räumliche Bereiche. Grundsätzlich ist die private Handynutzung nicht gestattet. Nur in einem durch Glastüren abgetrennten Bereich der Pausen-Aula dürfen Schüler:innen ab der zehnten Klasse ihr Handy in der Pause zum „wissenschaftlichen Arbeiten“ nutzen. Das eröffnet einen breiten Interpretationsspielraum, aber das ist in Ordnung so. Im Rest der Schule und bis zur 9. Klasse bleiben Handys außerhalb des Klassenzimmers verboten. Im Unterricht dürfen Lehrkräfte Handys natürlich zulassen. In der Regel werden dort aber Tablets genutzt – entweder Schulgeräte oder ab Klasse 7 auch eigene. Dafür haben wir ein Konzept namens „Flex-Tab“: Schüler:innen, die im Unterricht mit ihrem eigenen Tablet arbeiten wollen, erhalten zu Beginn eine Einweisung in Themen wie Datenschutz, Urheberrecht und den Umgang mit bestimmten Programmen. Die Diskussion über das Handyverbot an Schulen bewegte im vergangenen Sommer die Republik. Nach wie vor haben Schulen einen breiten Spielraum, die Nutzung von Smartphones auf ihrem Gelände zu gestalten. Drei Lehrer berichten, wie sie diesen Spielraum nutzen – zwei davon aus Bayern, wo das Handy grundsätzlich verboten bleibt. Doch auch dort können weiterführende Schulen eigene Nutzungsordnungen erlassen. STATT VERBOT Georg Schlamp (© privat) Georg Schlamp ist seit über 25 Jahren Lehrer für Englisch und Geographie. Er ist als Seminarlehrer am Gymnasium Neubiberg bei München in der Lehrerausbildung und als Referent in der Lehrerweiterbildung tätig. Illustration: © iStockphoto.com/smartboy10

11 Zwischen Verbot und Vertrauen Unsere Fachoberschule hat sich bereits vor einigen Jahren bewusst für einen weniger restriktiven Weg entschieden, als ihn die Landespolitik vorgibt. Da digitale Endgeräte seit der Coronapandemie längst fester Bestandteil des Unterrichts sind – viele Schülerinnen und Schüler arbeiten mit Tablets oder iPads – wollten wir den verantwortungsvollen Umgang mit mobilen Geräten auch außerhalb des Unterrichts fördern. Unsere schriftlich ausformulierte Nutzungsordnung für Handys, iPads und Co. erlaubt daher nicht nur die schulbezogene, sondern auch die private Nutzung zu bestimmten Zeiten in ausgewählten Räumen: in den Vormittags- und Mittagspausen in den Klassenzimmern, in Garderoben oder im Schulgarten. Gerade bei den älteren Jahrgangsstufen 11 bis 13 hat sich dieses Konzept bewährt. Die Jugendlichen sind zwischen 16 und 19 Jahre alt, viele bereits volljährig, und Themen wie Mobbing oder Cybermobbing spielen kaum noch eine Rolle. Wichtig war uns, alle schulischen Gremien – Lehrkräfte, Eltern- und Schülervertretung – frühzeitig einzubinden, um ein gemeinsames Verständnis und breite Akzeptanz zu schaffen. Eine klar formulierte Nutzungsordnung mit eindeutigen Regeln und einem transparenten Sanktionenkatalog bildet das Fundament. Unsere Erfahrungen sind durchweg positiv: Der Unterricht bleibt weitgehend ungestört, der Umgang mit digitalen Medien erfolgt großteils reflektiert und verantwortungsbewusst. Das zeigt, dass Vertrauen und klare Grenzen keine Gegensätze sein müssen, sondern die Basis für digitale Mündigkeit bilden. Anzeige Dr. Jochen Gollhammer (© privat) Dr. Jochen Gollhammer ist Schulleiter der Erzbischöflichen Fachoberschule Franz von Assisi in Freilassing. Er beschäftigt sich mit Bildung im Kontext der Digitalität und ist bundesweit auf Bildungskongressen und Fortbildungsveranstaltungen als Referent tätig. lernlog ist vom 10.–14. März auf der Didacta in Köln! Ihr findet uns am Stand mobile.schule in Halle 7.1 – C069, C065, B060 www.lernlog.digital jetzt neu: lernlog

12 Begleiten statt kontrollieren An unserer Schule gibt es kein starres Smartphoneverbot. Alle Schülerinnen und Schüler verfügen über ein eigenes iPad, das im Unterricht selbstverständlich genutzt wird. Für die Pausen haben wir gemeinsam Regeln entwickelt: Manche Lerngruppen legen ihre Smartphones in Garagen, andere dürfen sie bewusst nutzen – nach klaren, selbst festgelegten Vereinbarungen, die für alle gelten. Zum Beispiel kann gemeinsam beschlossen werden, dass das Handy in der zweiten großen Pause genutzt werden kann. Entscheidend ist für uns, dass Medien nicht verboten, sondern verstanden werden. Wir möchten „Medieninseln“ schaffen, also Orte, an denen Kinder mit allen Medienformen umgehen, Erfahrungen teilen und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Begleitung statt Kontrolle ist hier das Prinzip. Als Medienpädagoge habe ich eine besondere Rolle. Ich bewerte nicht, ich begleite. Ich bin Ansprechpartner auf Augenhöhe, jemand, dem man erzählen kann, ohne Angst vor Noten oder Konsequenzen. So entstehen Gespräche, die weit über technische Fragen hinausgehen. Kinder erzählen von digitalen Erlebnissen, die oft eng mit ihren Gefühlen verbunden sind. Ich halte nichts davon, Smartphones zu kriminalisieren oder sie mit Waffen- und Drogenverboten gleichzusetzen. Ich nenne das Pädagogik der Empathie, eine Haltung, die Beziehung vor Kontrolle stellt. Zuzuhören, bevor man urteilt. Vertrauen wächst, wenn Kinder spüren, dass sie ernst genommen werden, auch in ihren Onlinewelten. „Wie war dein digitaler Tag?“ könnte eine dieser Fragen sein. Bildung beginnt genau dort, wo Beziehung Vorrang vor Kontrolle hat. I SCHULENTWICKLUNG Christian Hauser (© privat) Christian Hauser ist Medienpädagoge und Präventionsmanager an den Förderschulen der Hephata Diakonie in Hessen. Mit seinem Medienprojekt „Logout statt Knockout“ begleitet er Schulen auf dem Weg zu einer empathischen und verantwortungsvollen Medienkultur. Illustration: © iStockphoto.com/Ecelop

13 Illustration: © Shutterstock.com/Paper Trident Anzeige VERBRAUCH EMISSION REDUKTION KLASSISCHER MESSESTAND 64kg CO2e/m2 PRE BUILT MESSESTAND 25kg CO2e/m2 NACHHALTIGKEIT IM MESSEBAU ARNO Design arbeitet mit zertifizierten Ausstellungssystemen, die dank SharingAnsatz und Fokus auf nachhaltige Materialien den CO2-Ausstoß um mehr als 60ˆ% reduziert. Dieses Ergebnis wurde 2025 von der GUTcert geprüft und verifiziert. www.arno-design.de/nachhaltigkeit/

14 Wenn Desinformation die Demokratie gefährdet Polarisierung, Populismus, Vertrauensverlust – Desinformation trägt auf vielfältige Weise dazu bei, dass demokratische Gesellschaften unter Druck geraten. Fake News und Deepfakes verzerren politische Debatten und erschweren es Bürgerinnen und Bürgern, fundierte Entscheidungen zu treffen. Umso wichtiger ist es, junge Menschen dafür zu sensibilisieren, wie manipulativ Informationen sein können – und wie sie sich dagegen wappnen können. Ein Projekttag zur Medien- und Demokratiebildung Eine Möglichkeit, sich diesen Schwerpunkten zu nähern, haben wir am Gymnasium Oedeme in Lüneburg am 9. Oktober 2025 mit einem Newscamp für den gesamten zehnten Jahrgang mit rund 170 Schülerinnen und Schülern ausprobiert. In Kooperation mit Westermann und der Medieninitiative #UseTheNews von dpa konnten wir als Fachschaft Politik-Wirtschaft einen Projekttag mit zwei Workshopphasen und insgesamt 14 Workshopangeboten auf die Beine stellen. Ziel war es, das Bewusstsein für die Rolle der Medien in der Demokratie zu stärken und zugleich praktische Kompetenzen im Umgang mit digitalen Informationen zu fördern. Auftakt mit journalistischen Perspektiven Nach intensiver Vorbereitung startete der Projekttag mit einer Begrüßung des gesamten Jahrgangs und einem Gespräch zwischen NDR-Moderator André Schünke und der ukrainischen Exiljournalistin Daria Bilan. Im Mittelpunkt stand die Bedeutung der Pressefreiheit und wie fragil sie in Krisenzeiten sein kann. Uns war besonders wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler auch an Inhalte des bisherigen Unterrichts anknüpfen konnten. Das Kerncurriculum für das Fach Politik-Wirtschaft betont die Rolle der Medien im politischen Entscheidungsprozess – ein idealer Ausgangspunkt also, um den Zusammenhang zwischen Medienkompetenz und Demokratiebildung zu verdeutlichen. 14 Workshops – von Fake News bis KI-Kreativität Im Anschluss nahmen alle Schülerinnen und Schüler an zwei Workshopphasen teil. Die inhaltliche Vorbereitung hatte bereits im Unterricht stattgefunden – unter „Für mich wurde deutlich, dass auch wir Lehrkräfte und die Erwachsenen uns intensiv mit den Themen Fake News, KI und Deepfakes auseinandersetzen sollten.“ Ludger Wessels, Lehrer am Gymnasium Oedeme I DIGITALE MEDIEN DEMOKRATIE LEBT DURCH MEDIENKOMPETENZ Desinformation gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und damit die Demokratie. Wie Schulen junge Menschen dafür sensibilisieren können, zeigt das Gymnasium Oedeme: Bei einem Newscamp lernten 170 Schülerinnen und Schüler, Informationen im Netz kritisch zu prüfen und die Strategien der Social-Media-Plattformen besser zu verstehen. „Vom Camp erhoffe ich mir, Fake News erkennen zu können, beispielsweise ob Videos von einem seriösen Account kommen.“ Annika, Schülerin Foto von Annika: © Markus Hertrich

15 anderem auf Basis eines Zeitungsartikels über den Zusammenhang von Desinformation und Wahlentscheidungen. Die Wahl der Workshops erfolgte über das IServ-Modul „Kurswahlen“. Die Workshop-Angebote hatten verschiedene Schwerpunkte, so dass alle Schülerinnen und Schüler interessante Inhalte finden konnten. Inhaltlich ging es unter anderem um den kreativen Umgang mit KI, Memes, Podcasts & Co, das Erkennen von Fake News und Deepfakes, TikTok und Journalismus sowie um das Entlarven von Verschwörungserzählungen. Organisation mit vielen Stellschrauben Die Vorbereitung eines solchen Projekttages ist aufwendig, die enge Absprache innerhalb der Fachschaft Politik-Wirtschaft und mit den beteiligten Lehrkräften ist entscheidend. Gerade bei einer großen Schule mit mehreren teilweise parallel laufenden Veranstaltungen bedarf es einer guten Koordination. Auch die Raumplanung sollte frühzeitig erfolgen. Eine eigene Etage oder ein gesonderter Bereich im Schulgebäude hat große Vorteile, da die Pausen nicht mit den üblichen Zeiten parallel liefen. Die Vorbereitung der Workshopräume und die technische Ausstattung sollte mit den Referentinnen und Referenten gut vorbereitet sein, damit es beim Start der Workshops zu keinen technischen Problemen kommt. Von Bedeutung ist auch die Versorgung der externen Workshop-Moderierenden mit Essen und Trinken. Hier kann finanzielle Unterstützung durch einen Förderverein helfen. „Mich haben die Algorithmen beeindruckt - vor allem, wie schnell und wie stark man davon abhängig werden kann“. Elisa Marie, Schülerin Foto von Elisa Marie: © Markus Hertrich Initiative für Medien- und Informationskompetenz Die Initiative #UseTheNews, ins Leben gerufen von der dpa und weiteren Initiatoren, sensibilisiert Jugendliche für Desinformation und erklärt die Bedeutung von Qualitätsjournalismus für unsere demokratische Grundordnung. Lehrmaterialien, Workshops und Projekte sollen das kritische Denken fördern und Schüler und Schülerinnen in ihrer Medien- und Informationskompetenz stärken. Weitere Informationen und Angebote: www.usethenews.de Whitepaper Bildung Für alle, die das Thema Medien- und Informationskompetenz in ihrem Unterricht behandeln wollen, haben die Partner Westermann und #UseTheNews ein gemeinsames Whitepaper herausgebracht. Unter anderem finden sich darin Hinweise auf freie Lernmaterialien sowie Erfahrungen und Tipps zur Organisation eines Newscamps. Es ist unter dem QR-Code direkt frei herunterzuladen.

16 I DIGITALE MEDIEN Kooperationen vor Ort bereichern den Tag Besonders gewinnbringend war die Kooperation mit Menschen aus der Stadt und der Region. Hier hatten wir in Lüneburg den Vorteil der Nähe zur Medienstadt Hamburg. Die Kooperation mit der regionalen Tageszeitung führte dazu, dass einige Schülerinnen und Schüler sich in einem Interview äußern konnten. Die Einverständniserklärungen der Eltern waren zuvor eingeholt worden. Am nächsten Tag waren ihre Einschätzungen in einem ausführlichen Artikel der Lokalzeitung zu lesen. Das war eine besondere Erfahrung für die Jugendlichen. Zusätzlich hat der NDR noch am selben Tag berichtet. Reflexion und Wirkung Ein Projekttag wie dieser lebt von der Reflexion im Anschluss. Nach unserem Newscamp äußerten sich sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler sehr positiv. Die externen Referierenden der Workshops kamen bei den Jugendlichen gut an und konnten auch inhaltlich überzeugen. Viele der Pädagoginnen und Pädagogen, die als Aufsicht bei den Angeboten anwesend waren, nahmen selbst neue Impulse mit. Die Schülerinnen und Schüler waren engagiert und interessiert. Sie profitierten davon, dass sie schon seit der siebten Klasse mit ihren digitalen Endgeräten in der Schule vertraut sind und so auch ihre eigenen Kompetenzen gut einbringen konnten. Demokratie braucht Medienkompetenz Am Ende bleibt die Hoffnung, dass die gezielte Auseinandersetzung mit Desinformation und Deepfakes die Schülerinnen und Schüler befähigt, kritisch, selbstbewusst und verantwortungsvoll mit Informationen umzugehen. So kann Schule einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass junge Menschen zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern heranwachsen, die die Gefahren für unsere Demokratie erkennen – und ihr aktiv entgegentreten. Ludger Wessels (© Markus Hertrich) Ludger Wessels unterrichtet als Lehrkraft für die Fächer Sport und Politik-Wirtschaft am Gymnasium Oedeme in Lüneburg und engagiert sich ehrenamtlich unter anderem bei den „Lüneburger Wochen gegen Rassismus – Für eine offene Gesellschaft“. Fotos: © Markus Hertrich

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18 Veranstaltungen für die l Grundschule l Sekundarstufe I l Sekundarstufe II l Berufliche Bildung FORT- UND WEITERBILDUNGEN TERMINE I FORTBILDUNGSKALENDER Mehr Informationen zu Fortbildungen auf www.mobileschule.net SO WÄHLT DIE MOBILE.SCHULE REDAKTION DIE VERANSTALTUNGEN AUS: u Für verschiedene Schularten, Jahrgangsstufen, Fächer und Bereiche u Mix aus verschiedenen Fort- bildungsanbietern u Veranstaltung ist in der Regel für Lehrkräfte, Referendarinnen und Referendare aller Bundes- länder offen u Digitale und Präsenz- veranstaltungen Sie kennen weitere gute Fortbildungsangebote? Schreiben Sie der Redaktion: magazin@mobileschule.net FEBRUAR 19. Februar 2026, 14.00 Uhr l Programmieren und Digitalität Hopp Foundation BOB3 – PROGRAMMIEREINSTIEG MIT DEM IPAD IN DER GRUNDSCHULE Im Präsenz-Workshop erhalten die Teilnehmenden eine Gesamtübersicht über das Lernkonzept und werden im Anschluss selbst die kleinen Roboter mit dem IPad programmieren und Unterrichtsmaterialien ausprobieren. 19. Februar 2026, 15.00 Uhr lll Digitalität und Medienkompetenz LIS Bremen PODCASTS UND HÖRSPIELE PRODUZIEREN In diesem praxisorientierten Online-Workshop werden die Grundlagen der App Garageband (Aufnehmen, Arrangieren, Loopen, Exportieren) erprobt und festgestellt, wie einfach es ist, mit dem iPad Podcasts bzw. Hörspiele zu erstellen. ALLGEMEINER TIPP mobile.schule Mit unseren professionellen und praxisnahen Fortbildungen, Tagungen und vielen weiteren Formaten begleiten wir seit Jahren unzählige Lehrkräfte. Gleichzeitig bieten wir eine Community aus Expert:innen und Gleichgesinnten, die sich mit Leidenschaft für die Bildung von morgen engagieren. HIER GEHT ES ZU DEN FORTBILDUNGEN DER HOPP FOUNDATION HIER DAS GESAMTE FORTBILDUNGS- ANGEBOT VON MOBILE.SCHULE Änderungen am Veranstaltungsprogramm vorbehalten.

19 FORTBILDUNGSKALENDER I ALLGEMEINER TIPP FLUX.Werkstatt Future Learning Konzepte: Im Rahmen von Seminaren und Workshopangeboten werden zukunftsorientierte Lern- und Lehrangebote für die Schule und Hochschule hierarchiearm entwickelt. 23. Februar 2026, 9.30 Uhr llll Schulentwicklung Hopp Foundation DESIGN THINKING IN DER SCHULE – GRUNDLAGENWORKSHOP In dem eintägigen Grundlagenworkshop lernen Lehrerinnen und Lehrer in Präsenz die Grundlagen der Design-Thinking-Arbeitskultur kennen und durchlaufen den Design-Thinking-Prozess anhand einer konkreten Fragestellung. 23. Februar 2026, 15.30 Uhr llll Digitalität und Medienkompetenz, Unterrichts- methoden LIS Bremen PAGES ALS GESTALTUNGSWERKZEUG In diesem Online-Seminar wird vermittelt, wie Dokumente für den Druck oder für die weitere Nutzung am iPad gestaltet werden können. In praktischen Übungen werden Bilder, Audioaufnahmen, Videos und Zeichnungen in Textdokumente eingebunden. ZUM ANGEBOT VON DER FLUX.WERKSTATT HIER GEHT ES ZUM FORTBILDUNGS- ANGEBOT DER LIS BREMEN 23. Februar 2026, 16.00 Uhr ll Digitalität und Medienkompetenz, Unterrichts- methoden mobile.schule KREATIVE SCHREIB- UND SPRACHANLÄSSE IN DER DIGITALITÄT Nach einer Einführung und kurzen Erläuterung der Notwendigkeit von Kommunikation und kreativem Schreiben in einer Kultur der Digitalität werden in diesem OnlineSeminar praktische Anregungen und Unterrichtsbeispiele zur Nutzung unterschiedlicher Ideen und Webseiten vorgestellt. 23. Februar 2026, 16.30 Uhr lll Unterrichtsmethoden AIM Akademie DENKPROZESSE STRUKTURIEREN UND SICHTBAR MACHEN Im Webinar werden verschiedene Visualisierungs- und Strukturierungsformen vorgestellt – von Mindmaps bis zu grafischen Organisatoren –, die Lernwege nachvollziehbar machen und das eigenständige Denken anregen. Ziel ist ein Unterricht, der Denkprozesse sichtbar macht und nachhaltiges Lernen unterstützt. ALLGEMEINER TIPP Deutsches Schulportal Das Deutsche Schulportal bietet Online-Workshops, Vorträge und Gespräche zum Thema Schul- und Unterrichtsentwicklung an. HIER DAS GESAMTE LEHRGANGS- ANGEBOTS DES DEUTSCHEN SCHULPORTALS

20 I FORTBILDUNGSKALENDER 24. Februar 2026, 15.00 Uhr ll Medienkompetenz Bildungsserver Mecklenburg Vorpommern SOZIALE MEDIEN: WIE SIE IHREN SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN ZUR KRITISCHEN UND ZUGLEICH PRODUKTIVEN NUTZUNG DER ANGEBOTE VERHELFEN In diesem Online-Workshop geht es darum, die Funktionsweise der Sozialen Medien und deren Geschäftsmodell kennenzulernen. Im Weiteren werden Verhaltensregeln, die den Schülerinnen und Schülern eine sichere Nutzung der Dienste ermöglichen, gezeigt und diskutiert. 24. Februar 2026, 17.00 Uhr ll KI AIM Akademie KI-KOMPETENZ FÜR LEHRKRÄFTE: GRUNDLAGEN, PROMPTING UND UNTERRICHTSPRAXIS Bei diesem Online-Seminar erhalten Sie eine Einführung in die Künstliche Intelligenz: Ein grundlegender Überblick über Funktionsweise, Potenziale und Herausforderungen von KI mit besonderem Fokus auf Schule und Gesellschaft. Sie erhalten Einblicke in aktuelle KI-Modelle und reflektieren deren Einsatzmöglichkeiten im schulischen Kontext. 25. Februar 2026, 17.00 Uhr l Unterrichtsmethoden Science on Stage NACHHALTIGKEIT IM MINT-UNTERRICHT In diesem Webinar lernen Sie konkrete Umsetzungsmöglichkeiten kennen, mit denen Sie die UN-Nachhaltigkeitsziele kreativ in den MINT-Unterricht integrieren können. 26. Februar 2026, 16.00 Uhr ll KI, Digitalität und Medienkompetenz mobile.schule KI UND WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN: CHANCEN NUTZEN, GRENZEN KENNEN Dieser Online-Vortrag beinhaltet Beispiele, Live- Demonstrationen und Reflexionsimpulse – klar strukturiert, anwendungsorientiert und mit Fokus auf wissenschaftliche und ethische Verantwortung. HIER GEHT ES ZU DEN VERANSTALTUNGEN DES BILDUNGSSERVER MV MÄRZ 2. März 2026, 16.30 Uhr l Digitalität und Medienkompetenz, Unterrichts- methoden ALP Dillingen MOLECULAR MODELLING IM CHEMIE- UNTERRICHT DER OBERSTUFE Im Webinar mit Fokus auf die Inhalte der Oberstufe wird unter anderem die Darstellung von Atomorbitalen, die Visualisierung von Molekülorbitalen, der Aufbau von Molekülen mit MolView und die Berechnung verschiedener Parameter behandelt. 3. März 2026, 16.00 Uhr llll Digitalität und Medienkompetenz mobile.schule STORYTELLING MIT POWERPOINT: UNTERRICHTSPHASEN OPTIMAL GESTALTEN Im Webinar wird gezeigt, wie mithilfe von StorytellingMethoden und PowerPoint Unterrichtsphasen kreativ und motivierend gestaltet werden können. Mit professionellen Templates, die sofort eingesetzt und individuell angepasst werden können, lernen die Teilnehmenden, Unterrichtsinhalte so aufzubereiten, dass sie Schülerinnen und Schüler begeistern und einen klaren roten Faden schaffen. Veranstaltungen für die l Grundschule l Sekundarstufe I l Sekundarstufe II l Berufliche Bildung ALLE FORT- BILDUNGSANGEBOTE VON SCIENCE ON STAGE

21 5. März 2026, 14.00 Uhr ll Digitalität und Medienkompetenz Coding for tomorrow ZWISCHEN KLICKS UND KI. ÜBER SICHERHEIT IM NETZ AUFKLÄREN – MIT CODING FOR TOMORROW In dieser Präsenzveranstaltung in Duisburg lernen die Teilnehmenden Methoden und Übungen kennen, mit denen sich Schüler:innen für einen reflektierten und sicheren Umgang mit digitalen Medien sensibilisieren lassen. 3. März 2026, 18.00 Uhr llll Gesunderhaltung vfkv Ausbildungsinstitut München GESTÄRKT INS 2. SCHULHALBJAHR: RESILIENZ FÜR LEHRKRÄFTE UND PÄDAGOG:INNEN Nach der Einführung in das Resilienzkonzept erhalten die Teilnehmenden in diesem Online-Seminar einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten, ihren beruflichen Herausforderungen resilient zu begegnen – mit Praxistipps und konkreten Anwendungsbeispielen für den Alltag. Zusätzlich haben die Teilnehmenden Zeit zum Austausch und zum Einbringen persönlicher Erfahrungen. DAS ANGEBOT VON CODING FOR TOMORROW HIER GEHT ES ZU DEN FORTBILDUNGEN DES VFKV AUSBILDUNGSINSTITUTS MÜNCHEN Illustration: © iStockphoto.com/yuoak

22 Veranstaltungen für die l Grundschule l Sekundarstufe I l Sekundarstufe II l Berufliche Bildung I FORTBILDUNGSKALENDER 12. und 24. März 2026, 16.00 Uhr llll Digitalität und Medienkompetenz, Unterrichts- methoden IFL Institut für Lehrerfortbildung SCHREIBUNTERRICHT IN ZEITEN DER DIGITALITÄT – CHANCEN NUTZEN UND RISIKEN MEIDEN (2-stufiger Kurs) Ziel dieser Online-Fortbildung ist es, Wege einer zeitgemäßen Schreibförderung beispielhaft zu erproben und zu reflektieren, um gemeinsam einen Leitfaden für eine „Schreibförderung 2.0“ zu entwickeln. 12. März 2026, 16.00 Uhr l Digitalität und Medienkompetenz, Unterrichts- methoden ALP Dillingen DIGITAL KREATIV WERDEN IM KUNSTUNTERRICHT In dieser digitalen Veranstaltung zeigen Ihnen die Gastdozentinnen anhand von konkreten Unterrichtsbeispielen, wie das Tablet (am Beispiel iPad) gewinnbringend im Kunstunterricht eingesetzt werden kann. Der Großteil der gezeigten Ideen ist aber sowohl für die Betriebssysteme Android und iOS geeignet. 12. März 2026, 16.45 Uhr lll Unterrichtsmethoden AIM Akademie DENKPROZESSE STRUKTURIEREN UND SICHTBAR MACHEN In dieser Online-Fortbildung werden verschiedene Visualisierungs- und Strukturierungsformen – von Mindmaps bis zu grafischen Organisatoren –, die Lernwege nachvollziehbar machen und das eigenständige Denken anregen, vorgestellt. Ziel ist ein Unterricht, der Denkprozesse sichtbar macht und nachhaltiges Lernen unterstützt. 16. März 2026, 15.30 Uhr ll Digitalität und Medienkompetenz, Leseförderung Westermann ERFOLGREICH LESEN MIT ANTOLIN Antolin begeistert Kinder fürs Lesen – digital, individuell und spielerisch. In diesem Webinar erfahren Sie, wie Sie die Plattform optimal im Unterricht einsetzen. 25. März 2026, 13.00 Uhr ll Digitalität und Medienkompetenz Coding for tomorrow HATE SPEECH. HASS IM NETZ VERSTEHEN UND BEGEGNEN – MIT CODING FOR TOMORROW Erfahren Sie in dieser Präsenzveranstaltung in Duisburg mehr über die Formen von Hate Speech und den Möglichkeiten Hassreden im Netz zu begegnen. Wir erklären praxisnah welche Motivationen hinter Hass- reden stehen, wie diesen begegnet werden kann und wie Sie das Thema mit Jugendlichen thematisieren können. 26./27. März 2026 lll Schulentwicklung, Unterrichtsgestaltung Kompetenzverbund lernen:digital LERNEN:DIGITAL DIALOGFORUM Der Kompetenzverbund lernen:digital lädt am 26. und 27. März 2026 zum lernen:digital Dialogforum nach Berlin ein. Im Fokus steht der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zur gemeinsamen Gestaltung der digitalen Transformation von Schule und Lehrkräftebildung. HIER GEHT ES ZUM KURSANGEBOT DES IFL INSTITUTS FÜR LEHRERFORTBILDUNG HIER DIR FORT- BILDUNGEN DER AIM AKADEMIE DAS ANGEBOT VOM KOMPETENZVERBUND LERNEN:DIGITAL

23 Anzeige APRIL 13. April 2026, 17.00 Uhr ll KI, Unterrichtsmethoden mobile.schule CHEMIE DIGITAL – GRUPPENARBEIT UND KI IM NATURWISSENSCHAFTLICHEN UNTERRICHT In diesem Online-Workshop werden die Grundgedanken zum digitalen Versuchsprotokoll vorgestellt und ein Blick auf Unterrichtsbeispiele, bei denen die KI zum Einsatz kommen kann, geworfen. 13. April 2026, 15.30 Uhr llll Digitalität und Medienkompetenz IFL Institut für Lehrerfortbildung DIGITAL UND DRAUSSEN. MIT DER APP BIPARCOURS AUF RELIGIÖSEN SPUREN UNTERWEGS Außerschulische Lernorte sind auch und gerade für den Religionsunterricht spannend und lassen sich mit der App BIPARCOURS auf spielerische Weise erschließen. Im Webinar werden Grundlagen der App und ihre Nutzung im Kurs- oder Klassenunterricht vorgestellt. 15. April 2026, 14.30 Uhr ll Digitalität und Medienkompetenz, Unterrichts- methoden, KI ALP Dillingen KI – FLUCH ODER SEGEN? CHANCEN UND RISIKEN DES EINSATZES VON KI-TOOLS IM MODERNEN FREMDSPRACHENUNTERRICHT In dieser Online-Fortbildung lernen die Teilnehmenden abwechslungsreiche Möglichkeiten kennen, wie KI-Tools in der Unterrichtsvorbereitung und -durchführung eingesetzt werden können. Dabei wird auch das Prompting berücksichtigt. Ebenso wird sich mit der Frage beschäftigt, wie Schülerinnen und Schüler an einen reflektierten Umgang mit Chatbots herangeführt werden können. HIER GEHT ES ZUM LEHRGANGSANGEBOT DER ALP DILLINGEN Illustration: © iStockphoto.com/lemono

24 I FORTBILDUNGSKALENDER 15. April 2026, 15.00 Uhr l Digitalität und Medienkompetenz, KI Lehrkräftefortbildung Baden-Württemberg KI-CAFÉ DEUTSCH – KÜNSTLICHE INTELLIGENZ (KI) IM LESE- UND LITERATURUNTERRICHT NUTZEN In dieser Online-Fortbildung lernen die Teilnehmenden Möglichkeiten zum Einsatz von KI-Werkzeugen im Deutschunterricht und in der Unterrichtsvorbereitung kennen. Sie reflektieren kritisch die Chancen für mehr Adaptivität im Unterricht wie auch die Grenzen hinsichtlich der didaktischen Qualität der Ergebnisse. 16. April 2026, 16.00 Uhr l Unterrichtsmethoden Westermann MEINE ERSTE 1. KLASSE – LEISTUNGS- BEWERTUNG, LESEN, ÜBERGANG IN KLASSE 2 Die Referentin begleitet die Teilnehmenden in diesem Webinar auf der Reise durch die erste Klasse und legt den Fokus dabei auf den Lese- und Schreibprozess sowie den Übergang von der Fibel zum Lesebuch. 16. April 2026, 15.30 Uhr l KI LIS Bremen KI-TOOLS FÜR DIE UNTERRICHTS- VORBEREITUNG IN DER GRUNDSCHULE In dieser Online-Fortbildung tauchen die Teilnehmenden gemeinsam in die Welt der KI ein, um herauszufinden, wie KI-Tools helfen können, Unterricht effektiver und kreativer zu gestalten. Der Fokus liegt auf praktischen KI-Anwendungen, die Zeit bei der Materialsuche und -anpassung ersparen und die individuellen Lernbedürfnisse der Schüler:innen unterstützen. 21. April 2026, 16.00 Uhr ll Digitalität und Medienkompetenz mobile.schule DESINFORMATION DURCHSCHAUEN In dieser praxisnahen Online-Fortbildung wird ein Blick hinter die Kulissen geworfen, um die Funktionsweisen von Desinformation zu verstehen. Gemeinsam werden Strategien, mit denen Sie Schüler:innen für diese Mechanismen sensibilisieren und ihre Handlungs- kompetenz im kritischen Umgang mit digitalen Informationen gezielt stärken können, erarbeitet. HIER GEHT ES ZUM ANGEBOT DER LEHRKRÄFTEFORTBILDUNG BADENWÜRTTEMBERG 28. April 2026, 18.00 Uhr llll Rassismus vfkv Ausbildungsinstitut München „RASSISMUS BILDET“ – WIE KÖNNEN LEHRPERSONEN NEGATIV BETROFFENE KINDER UND JUGENDLICHE UNTERSTÜTZEN? In diesem Online-Workshop sollen wichtige Begriffe und Phänomene anhand mitgebrachter Praxisbeispiele und empirischer Daten verstehbar und nutzbar gemacht werden. Ziel ist es eine rassismussensible Haltung und entsprechende Handlungskompetenzen zu entwickeln, um negativ betroffene Kinder und ihre Familien für ihren Lebensweg zu stärken. ALLGEMEINER TIPP KI-Campus Die kostenlose Lernplattform für Künstliche Intelligenz: mit Onlinekursen, Videos und Podcasts KI kennenlernen, aktuelle KI-Tools richtig einsetzen lernen und kostenlose Zertifikate erhalten. HIER GEHT ES ZUR LERNPLATTFORM KI-CAMPUS ZU DEN WESTERMANN VERANSTALTUNGEN

25 Anzeige MAI 4. Mai 2026, 14.30 Uhr llll Medienbildung, Unterrichtsmethoden ALP Dillingen METHODENTAGE MIT DER GEN ALPHA: MEDIENPÄDAGOGIK UND -DIDAKTIK IM SCHULLEBEN Die eSession bietet einen Einblick in die medienpädagogische und -didaktische Arbeit sowie deren Umsetzung an den Methodentagen. 4. Mai 2026, 16.30 Uhr llll Präsentieren mobile.schule ZEIG‘ DICH! SOUVERÄN UND PRÄSENT AUFTRETEN UND UNTERRICHTEN Im Online-Workshop werden die Prinzipien und Phasen eines Auftritts, orientiert an Bühnenberufen und pro- fessionellen Redner:innen, erläutert und demonstriert. Die Teilnehmenden lernen, wie sie in spezifischen Situationen präsent auftreten und mit eigener Unsicherheit souverän umgehen können. Veranstaltungen für die l Grundschule l Sekundarstufe I l Sekundarstufe II l Berufliche Bildung Jetzt den Newsletter von mobile.schule abonnieren! KEINE LEHRKRÄFTEFORTBILDUNG MEHR VERPASSEN! Erhalten Sie regelmäßige Informationen zu Fortbildungsangeboten und Events sowie die digitale Ausgabe des mobile.schule MAGAZINs. Jetzt zum Newsletter anmelden und auf dem Laufenden bleiben: https://mobileschule.net/newsletter Illustration: © iStockphoto_drogatnev

26 I FORTBILDUNGSKALENDER Veranstaltungen für die l Grundschule l Sekundarstufe I l Sekundarstufe II l Berufliche Bildung l Schulleitung 8. und 9. Mai 2026, 14.00 Uhr llll Gesunderhaltung AIM Akademie ACHTSAMKEITSBASIERTES STRESSMANAGEMENT: GRUNDLAGEN UND UMSETZUNG Dieser 2-tägige Präsenzkurs vermittelt die Grundlagen achtsamkeitsbasierter Stressbewältigung und zeigt auf, wie entsprechende Angebote sinnvoll in den Schulalltag integriert werden können. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in wissenschaftliche Befunde, lernen wirksame Übungen kennen und reflektieren den Bildungsplanbezug. Der Kurs richtet sich an Lehrkräfte und Schulleitungen, die achtsamkeitsbasierte Ansätze professionell einsetzen möchten. 11. Mai 2026, 14.00 Uhr l Digitalität und Medienkompetenz, Demokratiebildung ALP Dillingen BR MACHT SCHULE: SO GEHT MEDIEN GRUNDSCHULE – FAKE NEWS UND RECHERCHE In dieser eSession haben Lehrkräfte die Gelegenheit, sich mit der Vermittlung von Recherchekompetenzen im Grundschulunterricht auseinanderzusetzen. Auf Grundlage der Unterrichtseinheit „Der Wissensdetektiv – Wie geht gute Recherche?“ von so geht MEDIEN Grundschule mit Checker Tobi werden Methoden und praxisnahe Materialien vorgestellt und diskutiert. 11. Mai 2026, 14.00 Uhr l KI, Unterrichtsmethoden mobile.schule Schulleitung im Fokus SCHULLEITUNG IM FOKUS: KI FÜR DIE TEAMARBEIT Dieses Modul der 5-teiligen Webinarreihe zeigt, wie Sie KI-Assistenzprogramme sinnvoll in Ihre Teamprozesse integrieren und kollaboratives Lernen fördern. Gestaltet von Team:werk in Kooperation mit mobile. schule – alle Module oder einzelne Workshops sind flexibel buchbar. 12. Mai 2026, 18.00 Uhr ll Unterrichtsmethoden vfkv Ausbildungsinstitut München VOM TEUFELSKREIS ZUM ENGELSKREIS: OPERANTE VERFAHREN IM (SCHUL-)ALLTAG Diese Online-Fortbildung bietet die Möglichkeit zum Austausch, mit Verstärkerplänen konkrete Möglich- keiten selbstwirksam zu werden und operante Verfahren als sinn- und wirkungsvolle Hilfsmittel einsetzen zu können. ALLGEMEINER TIPP NELE NELE bietet offene, praxiserprobte und wissenschaftlich fundierte Fortbildungsangebote als Selbstlernkurse an – entwickelt und kuratiert in einem Partnernetzwerk von echten Bildungsenthusiast:innen. HIER GEHT ES ZU DEN NELE-FORTBILDUNGEN MOBILE.SCHULE SCHULLEITUNG IM FOKUS FORTBILDUNGEN

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